Amerikas Säuberung
Mitch McConnell wittert eine Chance: Das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump soll die Republikanische Partei läutern. Doch das wird er nicht die Demokraten erledigen lassen können.
Mitch McConnell wittert eine Chance: Das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump soll die Republikanische Partei läutern. Doch das wird er nicht die Demokraten erledigen lassen können.
In einem ungewöhnlichen Schritt macht das amerikanische Militär klar, dass es auf dem Boden der Verfassung steht. Während sich weitere Republikaner offen für ein Impeachment zeigen, warnt der abgewählte Präsident in Texas vor der „Wut“ seiner Anhänger.
Der Widerstand gegen Donald Trump in seiner eigenen Partei wächst. Eine ranghohe Republikanerin wirft dem scheidenden Präsidenten vor, „die wütende Meute“ vor dem Kapitol heraufbeschworen zu haben.
Die Staatsanwaltschaft geht nach dem Sturm auf das Kapitol davon aus, schon bald „Hunderte“ mutmaßliche Täter anzuklagen. Donald Trump weist den Vorwurf der Anstiftung zum Aufruhr von sich und spricht von der „Fortsetzung der größten Hexenjagd“ gegen sich.
Amerikas Sicherheitsbehörden bereiten sich schon auf die nächsten gewaltsamen Proteste von Trump-Anhängern vor. Doch nach dem Sturm auf das Kapitol stellt sich die Frage: Gab es Helfer im Inneren?
Die wichtigste Priorität des künftigen Präsidenten ist Amerikas Versöhnung mit sich selbst. Nur so werden die Vereinigten Staaten auch außenpolitisch wieder stark. Eine Analyse.
Mit der Nominierung von William Burns zum künftigen CIA-Direktor hat Joe Biden Punkte bei einflussreichen Republikanern gemacht. Er bringt damit einen erfahrenen Diplomaten wieder ins Spiel.
Donald Trump +++ China +++ Genderstern +++ Generisches Maskulinum +++ Hannah Arendt
Schon am Mittwoch soll das Abgeordnetenhaus über das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump abstimmen. Die Republikaner bekennen sich mehrheitlich zum Präsidenten – der gemäßigte Teil der Partei steckt in der Zwickmühle.
Nach dem Sturm aufs Kapitol wächst die Angst vor Gewalt: In wenigen Tagen wird der neun amerikanische Präsident vereidigt. Nun legt ausgerechnet der für die Sicherheit zuständige Minister sein Amt nieder. Und für Trump rückt ein Impeachment-Verfahren näher.
Die Demokraten wollen Donald Trump wegen Anstiftung zum Aufruhr bestrafen. Doch es geht um mehr als Symbolik kurz vor der Amtsübergabe: Er soll auch 2024 nicht wieder antreten können.
Amerikas Vizepräsident wird zunächst nicht dazu aufgefordert, Schritte zur Absetzung von Donald Trump einzuleiten. Das dürfte sich am Dienstag jedoch ändern.
Nicht nur Donald Trump und seine Berater mobilisierten seit Monaten zum „Widerstand“ gegen das Wahlergebnis, sondern auch viele rechte Aktivisten. Dass die Gewalt eskalierte, verbuchen sie als Erfolg – und wollen wiederkommen.
Noch heute könnten die Demokraten um Nancy Pelosi Vizepräsident Mike Pence eine Frist von 24 Stunden setzen, um Donald Trump seines Amtes zu entheben. Tut er das nicht, kommt es wohl zum nächsten Impeachment.
Die meisten Republikaner sind gegen eine Absetzung Trumps oder ein Impeachment. Vizepräsident Pence hält sich indessen mit Aussagen zurück. Die Demokraten machen Druck – und warnen vor Trumps Instabilität.
Es war ein Angriff auf die Demokratie: Der abgewählte Präsident schickte seine Truppen, um an der Macht zu bleiben.
Der abgewählte Präsident hat seinen Amtseid vielfach verletzt. Doch politisch ginge ein Eilverfahren zwecks Amtsenthebung nach hinten los. Amerikas Schicksal hängt an Mike Pence.
Seit den Ausschreitungen am Kapitol ist Trump faktisch abgesetzt. Er hat nicht mehr die Macht, seine Regierung zu Verfassungsbrüchen zu drängen. Den Republikanern droht nun die Spaltung.
In eineinhalb Wochen endet Trumps reguläre Amtszeit. Trotzdem wollen die Demokraten noch ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eröffnen. Sie werfen ihm „Anstiftung zum Aufruhr“ vor.
Wird Donald Trump der erste amerikanische Präsident, dem zwei Mal im Kongress der Prozess gemacht wird? Die Zeit drängt und die Rechtslage ist unklar. Es winkt ein Preis, der auch Republikaner überzeugen könnte.
Joe Biden wird sich als Präsident auf Mehrheiten in beiden Kongresskammern stützen können. Klingt paradiesisch. Aber die amerikanische Wirklichkeit ist komplizierter. Wie werden sich die Republikaner künftig verhalten?
Nachdem Donald Trump Neonazis und Krawallmacher ermutigte, ins Kapitol einzudringen, fürchten manche Demokraten militärische Impuls-Aggressionen des Wahlverlierers. Wie viel Schaden könnte er in den letzten paar Tagen als Oberbefehlshaber noch anrichten?
Immer mehr Republikaner wenden sich von Präsident Trump ab. Sie wollen, dass er für amtsunfähig erklärt wird.
Der Twitter-Account des amerikanischen Präsidenten Donald Trump ist dauerhaft gesperrt worden. Damit will die Social-Media-Plattform eine „weitere Anstiftung zu Gewalt“ verhindern.
Die Demokraten wollen Donald Trump möglichst schnell entmachten, der künftige Präsident Biden will sich bei den Plänen jedoch heraushalten. Er stellt indes seine Pläne im Kampf gegen Corona vor - und verspricht dafür Billionen Dollar.
Unter wachsendem Druck bemüht Trump sich nach der Erstürmung des Kapitols um Schadensbegrenzung. Doch selbst das engste Umfeld distanziert sich nun vom Präsidenten, seine Administration fällt immer mehr in sich zusammen.
Als hätte man ihm eine Pistole an die Schläfe gehalten: Donald Trump hat die Unruhen verurteilt und einen friedlichen Machtwechsel versprochen. Drei Gründe, warum man trotzdem nicht aufatmen kann.
Vor der Randale im Kapitol hatte der Präsident seine Anhänger aufgerufen, zu kämpfen. Sollten die Strafverfolger dies als Vergehen werten, würden sie ihn anklagen, versprechen sie.
Bis zum 20. Januar bleibt zu hoffen, dass Trump nicht noch mehr Unheil anrichtet. Zu seinem Werk gehört nun auch der moralische Bankrott der Republikaner.
In einer Videobotschaft behauptet der Präsident, er sei empört über die „abscheuliche Attacke“ auf den Kongress. Er wolle eine reibungslose Machtübergabe ermöglichen. Seinen „wundervollen Anhängern“ sicherte er dennoch zu, dass die gemeinsame Reise erst begonnen habe.
Donald Trump fühlt sich für die Gewaltausbrüche von Randalierern im Kapitol nicht verantwortlich. Die Aussagen, die der amerikanische Präsident rund um den 6. Januar gemacht hat, sprechen aber eine andere Sprache.
Ein Mob erstürmt das Kapitol. Der Kongress erlebt dramatische Momente. Unser Korrespondent war als einziger deutscher Journalist im Senat und wurde mit den Politikern in Sicherheit gebracht.
Twitter hat Donald Trump vorerst zum Schweigen gebracht. Auch Facebook sperrt sein Konto mindestens für zwei Wochen. Doch die Netze haben ihn vorher lange gewähren lassen.
Ein paar Republikaner reden heute anders als gestern. Andere redeten schon gestern anders als noch im Dezember. Sie alle haben zu verantworten, was jetzt unübersehbar ist: Der Wahn hat Wurzeln geschlagen.
Politiker und Prominente aus der ganzen Welt haben sich geschockt über den Sturm von Trump-Anhängern auf das Kapitol gezeigt. Kanzlerin Merkel findet klare Worte. Bundestagspräsident Schäuble prüft Konsequenzen für den Bundestag.
Der Sturm auf das Kapitol hat in Zeitungen des Westens für entsetzte Reaktionen gesorgt. Die Verantwortung dafür sehen die meisten bei Donald Trump. Eine Auswahl.