Kein Zurück zu 2016
Das Kabinett des neuen Präsidenten ist ein politisches Signal. Doch auch wenn sich viele bekannte Gesichter darunter finden: Die Präsidentschaft Bidens kann keine dritte Amtszeit Obamas werden.
Das Kabinett des neuen Präsidenten ist ein politisches Signal. Doch auch wenn sich viele bekannte Gesichter darunter finden: Die Präsidentschaft Bidens kann keine dritte Amtszeit Obamas werden.
Bei einer Verurteilung im Senat droht Donald Trump eine lebenslange Sperre für das Präsidentenamt. Sein Nachfolger Joe Biden glaubt aber nicht, dass es so weit kommt.
Einige Bischöfe haben ein schwieriges Verhältnis zum neuen katholischen Präsidenten – auch wegen seiner Haltung zur Abtreibung. Andere sind empört über den scharfen Ton gegenüber Biden.
Der amerikanische Präsident ist mit dem Versprechen für mehr Diversität angetreten. Nach fünf Tagen im Amt macht Biden einen umstrittenen Schritt seines Vorgängers rückgängig – und lässt wieder alle Geschlechtsidentitäten im Militär zu.
Für Afrika hat sich Donald Trump kaum interessiert, seine Staaten verunglimpfte er rüde. Von seinem Nachfolger Joe Biden erhoffen sich viele Afrikaner wieder eine stärkere Partnerschaft.
Joe Biden macht den christlichen Anhängern Donald Trumps ein Angebot. Doch ein großer Teil von ihnen sind Nationalisten, die das Land für die weißen Christen zurückholen wollen. Biden sehen sie da nur als Feind.
Der Impeachment-Prozess gegen Donald Trump soll erst am 9. Februar eröffnet werden. Bis dahin hoffen die Demokraten auf neue Skandale, die der Anklage weitere Munition liefern.
Das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump wird Mitte Februar in Washington starten. Das ist nun im Senat bestätigt worden. Dem ehemaligen Präsidenten wird vorgeworfen, die Kapitol-Erstürmung provoziert zu haben.
Der amerikanische Senat soll am Montag die Anklageschrift im Verfahren gegen Donald Trump wegen „Anstiftung zum Aufruhr“ erhalten. Am Freitag wurde Lloyd Austin in der Kongresskammer als Verteidigungsminister bestätigt.
Der führende Republikaner Mitch McConnell will erst Mitte Februar über das Impeachment von Donald Trump im Senat verhandeln. Der Vorschlag könnte auch dem neuen Präsidenten Joe Biden helfen.
An seinem ersten Tag im Amt geht Joe Biden sogleich an die Arbeit. Nach seinem Plädoyer für die Einheit der Nation korrigiert er zahlreiche Entscheidungen seines Vorgängers.
Wer befreit die moderate Rechte in Amerika aus dem Griff der Extremisten? Dem demokratischen Präsidenten allein kann das nicht gelingen. Aber eine bessere Gelegenheit als jetzt wird es so bald nicht geben.
An seinem ersten Tag im Amt nimmt Joe Biden zahlreiche Regelungen von Donald Trump zurück. Der neue Präsident will den Klimaschutz voranbringen und den Kampf gegen Corona besser koordinieren – Hindernisse sind allerdings schon programmiert.
Der neue amerikanische Präsident ordnet schon kurz nach Amtsantritt eine Rückkehr der Vereinigten Staaten zum Pariser Klimaabkommen und zur WHO an. Auch hebt er Einreiseverbote auf und stoppt den Mauerbau zu Mexiko. Insgesamt unterschreibt er 17 Dekrete.
Joe Biden hat auf den Stufen des Kapitols den Amtseid abgelegt. Amerika und der Welt verspricht er einen Neuanfang: „Meinungsverschiedenheiten müssen kein Grund für totalen Krieg sein.“ Trump sagt: „Wir kommen wieder.“
Trump zelebriert seinen Abschied, als wäre noch Wahlkampf. Die neue Regierung werde es gut machen – denn er habe ihr eine gute Grundlage gelegt. Und Biden? Der Name fällt nicht.
Joe Biden wird in seiner ersten Rede als Präsident den Zusammenhalt Amerikas beschwören. Und sich dann beeilen, das Trump-Erbe abzuwickeln. Schon am ersten Tag will er eine Reihe von Verordnungen erlassen.
Joe Bidens Mandat ist so eindeutig wie unmöglich: Amerika vom Gift seiner Pathologien befreien, das Donald Trump dem Land und seiner Partei injiziert hat.
Amerikas scheidender Präsident hat in seiner Abschiedsrede eine positive Bilanz seiner Amtszeit gezogen und zu einem Gebet für die neue Regierung aufgerufen. Seinen Nachfolger Joe Biden erwähnt Donald Trump dabei allerdings nicht.
Die Randalierer, die das Kapitol stürmten, sind „vom Präsidenten und anderen mächtigen Leuten“ angetrieben worden, sagt Mitch McConnell wenige Stunden vor Joe Bidens Vereidigung. Letzterer verabschiedet sich unter Tränen aus Delaware.
Hunde, Kameras und Tausende Soldaten: Zur Amtseinführung Joe Bidens morgen in Washington werden abermals gewaltsame Proteste erwartet. Szenen wie zur Erstürmung des Kapitols sollen diesmal verhindert werden.
Impeachment-Verfahren +++ Impfbereitschaft +++ Öffentlich-rechtlicher Rundfunk +++ Caterina Valente
Neue Umfragen zeigen: 64 Prozent der Republikaner unterstützen weiterhin Donald Trump – trotz der Erstürmung des Kapitols. Über die Hälfte wünscht sich eine zweite Amtszeit. Wie konnte sich die Trump-Basis derart radikalisieren?
Zwei der umstrittensten Politiker der vergangenen Jahrzehnte werden plötzlich mit Lob überschüttet: George W. Bush und Dick Cheney. Weil sie sich gegen Trump positionieren. Manche sehen die Republikaner schon auf dem Weg der Heilung.
Systemvergleich +++ Innovationskraft +++ Donald Trump +++ Linguistik +++ Gender-Sprache +++ Konsum auf Pump +++ Pfund und Schilling
Richard Mack ist der Anführer von Regierungsgegnern unter Amerikas Polizisten. Er glaubt an das Recht auf bewaffneten Widerstand. Im Interview erklärt er, was Leute wie ihn antreibt.
Für die Anhänger der „QAnon“-Verschwörungstheorie war Donald Trump eine Erlöserfigur. Dass er bald das Weiße Haus verlässt, wird ihre Wut nicht zügeln, glaubt die amerikanische Journalistin Anna Merlan. Ein Interview.
Das FBI ist vor der Zeremonie zur Amtseinführung Joe Bidens besorgt über das Gewaltpotential. Nach der Blamage am 6. Januar im Kapitol wollen die amerikanischen Sicherheitsbehörden am Mittwoch auf Nummer Sicher gehen.
Ist ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump noch sinnvoll? Die Erregung in Amerika nimmt dadurch sicher nicht ab. Den Republikanern bietet es die Möglichkeit der Läuterung.
Donald Trump hat Amerikas Politik in vier Jahren umgepflügt wie wenige Präsidenten vor ihm. Er regierte per Verordnung und mit Twitter. Eine Bilanz.
Donald Trump versucht mit einem späten Aufruf zur Besonnenheit, seine Amtsenthebung abzuwenden. Doch steht die republikanische Partei noch hinter ihm? Und was ist der Preis dafür, mit Trump zu brechen?
Liz Cheney war die prominenteste Republikanerin, die für eine Amtsenthebung Donald Trumps stimmte. Sie verteidigt das Erbe ihres Vaters und kämpft um die Zukunft der Partei. Dabei ist ihr Flügel in der Minderheit.
Nur zehn republikanische Abgeordnete stimmen für ein zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump. Der Präsident verfügt auch noch in seiner größten Krise über starken Rückhalt.
Mit einer Versöhnungsbotschaft richtet sich der abgewählte Präsident an seine Fans und verurteilt jede politische Gewalt. Derweil warnt das FBI vor „bewaffneten Protesten“, und Snapchat sperrt Trumps Konto „im Interesse der öffentlichen Sicherheit“.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten muss sich ein Präsident einem zweiten Amtsenthebungsverfahren stellen. Im Repräsentantenhaus stimmten auch zehn Republikaner für ein Impeachment gegen Donald Trump.
Im Kongress richten sich alle Blicke auf Mitch McConnell. Will er Donald Trump nur zügeln? Oder seine Partei von ihm frei machen?