Erwägt Donald Trump eine frühe Kandidatur?
Bislang verlief der Sommer nicht im Sinne Trumps. Die Aufarbeitung der Erstürmung des Kapitols verärgert ihn. Sieht er sich gezwungen, die Verkündung seiner Präsidentenkandidatur vorzuziehen?
Bislang verlief der Sommer nicht im Sinne Trumps. Die Aufarbeitung der Erstürmung des Kapitols verärgert ihn. Sieht er sich gezwungen, die Verkündung seiner Präsidentenkandidatur vorzuziehen?
Das Urteil des Supreme Courts zur Abtreibung zeigt, wie nachhaltig die Republikaner Amerika auf Jahrzehnte prägen könnten. Was nun passieren wird, ist bereits vorgezeichnet.
Joe Biden bezeichnet das Oberste Gericht als „extremistisch“. Vor gut einer Woche hat es das grundsätzliche Recht auf Abtreibung gekippt. Nun herrscht in vielen Bundesstaaten Unklarheit über die Gesetzeslage.
Wenn nach dem Senat auch das Repräsentantenhaus des Bundesstaats zustimmt, müssten danach die Bürger in einem Referendum darüber entscheiden. US-Präsident Biden nennt den Supreme Court wegen dessen Abtreibungsurteil „extremistisch“.
Sie sei eine „Verrückte“ und lebe in einer „Fantasiewelt“: Trump hat eine frühere Mitarbeiterin des Weißen Hauses, die im Untersuchungsausschuss zur Kapitol-Attacke gegen ihn ausgesagt hat, im Fernsehen angegangen.
Erstmals zieht eine schwarze Frau in das höchste amerikanische Gericht ein. Auf die als liberal geltende Ketanji Brown Jackson dürften allerdings zunächst schwierige Zeiten zukommen.
Nach dem Aus für „Roe v. Wade“: Zwei Senatoren werfen den Verfassungsrichtern vor, sie im Anhörungsverfahren getäuscht zu haben. Wichtig ist jetzt, welche Folgerungen aus dem Urteil gezogen werden.
Der Präsident wollte mit einem bewaffneten Mob das Kapitol stürmen. Dass die Leute seinem Vizepräsidenten den Tod wünschten, kam ihm richtig vor. Das klingt nach Hollywood, war aber Washington.
Trump wusste, dass viele Leute auf seiner Kundgebung am 6. Januar 2021 bewaffnet waren. Er wollte trotzdem, dass sie zum Kapitol marschieren. Seine frühere Assistentin packte im Untersuchungsausschuss aus.
Trump wusste, dass viele Leute auf seiner Kundgebung am 6. Januar 2021 bewaffnet waren. Er wollte trotzdem, dass sie zum Kapitol marschieren. Seine frühere Assistentin packte im Untersuchungsausschuss aus.
Auch wenn der Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten eine Belastungsprobe für die Demokratie wird: Der amerikanische Rechtsstaat muss demonstrieren, dass niemand über dem Gesetz steht.
Abtreibung und Waffenrecht: Der Supreme Court urteilt gegen gesellschaftliche Mehrheiten in den Vereinigten Staaten. Das birgt Risiken für die Republikaner.
In Staaten wie Arkansas, Kentucky oder Louisiana sind Abtreibungen bereits nicht mehr erlaubt – auch nicht bei Vergewaltigungen oder Fällen von Inzest. In mehreren Großstädten der USA protestierten am Freitag Tausende Menschen gegen das Urteil.
Das Oberste Gericht der USA hat das landesweite Recht auf Abtreibung aufgehoben. Die Richter stimmten mehrheitlich für eine entsprechende Entscheidung, wie der Supreme Court am Freitag mitteilte.
Der Untersuchungsausschuss liefert packendes Fernsehen. Wer will, kann sehen, wie Trump den Wählerwillen beugen wollte. Doch wer will das sehen?
Desinformation, Druck und Drohungen: Ranghohe Vertreter mehrerer Bundesstaaten schildern im Untersuchungsausschuss, wie der abgewählte Präsident Trump das Wahlergebnis kippen wollte.
Präsident Biden will nach dem Amoklauf in Texas die Macht der Waffenlobby beschneiden. Doch die kämpft gegen Mitgliederschwund und sinkende Einnahmen – und ist nicht das größte Problem.
Desinformation, Druck und Drohungen: Ranghohe Vertreter mehrerer Bundesstaaten schildern im Untersuchungsausschuss, wie der abgewählte Präsident Trump das Wahlergebnis kippen wollte.
Die Mehrheit der Amerikaner bekommt möglicherweise bald was sie schon lange fordert: Eine Verschärfung der Waffengesetze. Der demokratische Senator Chris Murphy spricht vom „wichtigsten Anti-Waffengewalt-Gesetz seit fast 30 Jahren“.
Im Untersuchungsausschuss zum Sturm aufs Kapitol erheben mehrere Republikaner schwere Vorwürfe gegen den Ex-Präsidenten. Auch das berüchtigte Telefonat zwischen Trump und Georgias Staatssekretär Raffensperger wurde abgespielt.
Evangelikale haben großen Einfluss auf die amerikanische Politik. Aber den Supreme Court dominieren Katholiken. Das ruft Kritik hervor.
Der Untersuchungsausschuss zur Kapitolserstürmung setzt Justizminister Merrick Garland unter Druck: Wird Donald Trump als erster früherer Präsident wegen seiner Amtshandlungen angeklagt?
Vor der Entscheidung des Supreme Court über das Recht auf Abtreibung machen Gegner und Befürworter mobil. Besuche auf den beiden Seiten des tiefen Grabens, der Amerikas Gesellschaft durchzieht.
Enge Mitarbeiter des früheren amerikanischen Präsidenten Donald Trump belasten ihn im Untersuchungsausschuss schwer. Demnach hat er entgegen aller Fakten und vieler Ratschläge die Lüge des Wahlbetrugs befeuert.
Der frühere amerikanische Justizminister William Barr nennt die Aussagen Donald Trumps über möglichen Wahlbetrug „kompletten Schwachsinn“. Nach der Wahl sei mit Trump kein vernünftiges Gespräch mehr möglich gewesen. Trump reagierte mit einem Wutschreiben.
Nach mehreren schweren Schusswaffenangriffen forderten in Amerika Zehntausende am Wochenende strengere Waffengesetze. Eine kurze Massenpanik in Washington zeigt die angespannte Lage.
„Donald Trump stand im Zentrum dieser Verschwörung“, sagte der Ausschussvorsitzende bei der Vorstellung der ersten Ermittlungsergebnisse. Zum Auftakt zeigte der Untersuchungsausschuss mehrere bislang unveröffentlichte Aufnahmen.
Der amerikanische Präsident plaudert mit Talkmaster Jimmy Kimmel über die amerikanische Politik. Das gerät phasenweise düster, dennoch zeigt sich Biden optimistisch. Er hofft auf die jungen Amerikaner.
Die Anhörungen zum 6. Januar werden öffentlich übertragen – für die Republikaner reiner „Zirkus“. Für die Demokraten geht es schon um die nächsten Wahlen.
Eine Mehrheit der Amerikaner ist für eine Verschärfung der Waffengesetze. Ihr Wille wird im politischen System aber nicht abgebildet – weil kleine Staaten das im Senat blockieren.
Die rechte Republikanerin Marjorie Taylor Greene geht im Kampf gegen schärfere Waffenrechte öffentlich einen Aktivisten an. David Hogg überlebte vor vier Jahren einen Amoklauf an einer Schule in Florida mit 17 Toten.
Ein höheres Mindestalter für den Kauf von Sturmgewehren, mehr Überprüfungen, leichteres Einziehen von Waffen: Was der Staat New York beschloss, wirkt aus deutscher Sicht kosmetisch. Aber es verschärft Gesetze, die schon vor dem rassistischen Supermarkt-Massaker in Buffalo zu den strengsten der USA zählten.
Joe Biden wendet sich mit einem symbolischen Auftritt an die Amerikaner und fordert schärfere Waffengesetze. Doch nicht einmal der amerikanische Präsident selbst scheint an ein Einlenken der Republikaner zu glauben.
Nach dem Amoklauf in Uvalde wetterte der republikanische Senator Ted Cruz gegen die Gefahr offener Hintertüren. Nun ist klar: Die Tür war geschlossen, aber offenbar nicht verriegelt.
Der frühere amerikanische Präsident hat nach dem Schulmassaker in Texas Forderungen nach verschärften Waffenkontrollen als „grotesk“ zurückgewiesen. Zynische Politiker würden versuchen, weinende Familien auszunutzen.
Trump wollte sich in Georgia an jenen Republikanern rächen, die ihn 2020 nicht zum Sieger erklärten. In den Vorwahlen scheiterten seine Kandidaten kläglich. Dafür demütigte er einen Bush.