420.000 Euro bei Reichsbürgern beschlagnahmt
Neben dem Bargeld sollen die Behörden auch noch Gold und Edelmetalle entdeckt haben. Außerdem habe sich die Zahl der Beschuldigten auf 55 erhöht.
Neben dem Bargeld sollen die Behörden auch noch Gold und Edelmetalle entdeckt haben. Außerdem habe sich die Zahl der Beschuldigten auf 55 erhöht.
Die Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG will die Nutzung einer ihrer Immobilien durch „Reichsbürger“ nicht weiter hinnehmen. Darum hat sie nun eine Räumungsklage eingereicht.
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen vier „Reichsbürger“ erhoben. Die Beschuldigten sollen einen Staatsstreich und „bürgerkriegsähnliche Zustände“ geplant haben.
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen mutmaßlichen „Reichsbürger“ erhoben. Der Mann soll bei einer Razzia im April auf die Einsatzkräfte geschossen haben.
Im Frankfurter Stadtteil Riederwald hat sich eine Gruppe „Reichsbürger“ in einem Lokal eingenistet, obwohl sie dafür keine Genehmigung haben. Nun droht die Inhaberin der Immobilie mit einer Klage.
Nach Reichsbürger-Razzia und der Silvesternacht hat Faeser für Änderungen im Waffenrecht geworben. Doch die Pläne gibt es schon länger.
Seit der Razzia gegen die „Reichsbürger“-Szene sitzt die Richterin und frühere AfD-Abgeordnete Birgit Malsack-Winkemann in Untersuchungshaft. Das Oberverwaltungsgericht will zügig über ihre berufliche Zukunft entscheiden.
Das hessische LKA hat seit 2019 mehr als 100 „Reichsbürgern“ ihre Waffen entzogen
Nach der Reichsbürger-Razzia wurden Rufe laut, Polizisten und andere Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden auf ihre Verfassungstreue hin zu überprüfen. In Hessen sind die Pläne längst auf dem Weg.
Bei einem Polizeieinsatz gegen sogenannte Reichsbürger wird in Frankfurt der Rädelsführer der Gruppe festgenommen.
Von außen wurde der Reichstag schon angegriffen. Seit die Umsturzpläne der „Reichsbürger“ bekannt wurden, steigt die Angst vor einer Gefahr von innen. Wie kann man das Parlament sichern?
Anhänger der „Reichsbürger“-Bewegung wollen in einem Lokal in Frankfurt eine Zentrale einrichten. Hinter den Plänen steckt ein Naturkost-Unternehmer, der im Internet schon länger Verschwörungsmythen verbreitet.
Aus Sicht von Verfassungsschutz-Chef Haldenwang gewinnen die rechtsextremistischen Strömungen in der AfD an Bedeutung. Er warnt davor, die Umsturzpläne der „Reichsbürger“ zu verharmlosen.
Am 7. Dezember wurde ein früherer Kommandosoldat der Bundeswehr in Perugia festgenommen. Nun wird der Mann an Deutschland ausgeliefert, wo er zusammen mit anderen den Umsturz geplant haben soll.
Nach den zahlreichen Festnahmen in der „Reichsbürger“-Szene ist sich die Bundesinnenministerin sicher, dass es dabei nicht bleiben wird. Man habe auch „vermeintlich bürgerliche Milieus“ im Blick.
Wiesbaden möchte keine Wasserstoffbusse mehr nutzen. In Pfungstadt soll kein Bier mehr gebraut werden. Und ein Mainzer Hofsänger wird nicht mehr dem Chor angehören. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Dass es von den mutmaßlichen „Reichsbürger“-Putschisten Verbindungen zur AfD gibt, überrascht nicht. Die Partei lebt vom Hass auf das System. Und der kann schnell in Gewalt umschlagen.
Die Mainzer Hofsänger sind ein fester Bestandteil des Karnevals. Nun wurde eines ihrer Mitglieder als Terrorverdächtiger verhaftet. Der Chor hat den Tenor René R. sofort beurlaubt.
Die Grünen sehen nach der „Reichsbürger“-Razzia gute Gründe für ein Verbot der AfD. CDU-Chef Friedrich Merz hält davon nichts.
Die AfD spricht im Zusammenhang mit der Großrazzia in der „Reichsbürger“-Szene von einer „PR-Operation“. Die Regierungsparteien wollen das so nicht auf sich sitzen lassen.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser will ein strengeres Waffenrecht. Justizminister Marco Buschmann widerspricht. Es reiche, die geltenden Gesetze entschiedener anzuwenden.
Hausdurchsuchungen bei sogenannten Klimaaktivisten. Der Bundestag befasst sich mit den „Reichsbürgern“. Durchbruch bei der Laserfusion. Und Marokko hofft auf einen Sieg gegen Frankreich im WM-Halbfinale. Der F.A.Z.-Newsletter
Bundestagsvizepräsidentin Göring-Eckardt warnt vor bewaffneten Eindringlingen im Parlament. Justizminister Buschmann lehnt eine Verschärfung des Waffenrechts ab.
Die aufgeflogene Terrorgruppe der „Reichsbürger“ hat alles zu bieten: Umsturzpläne, Waffen vom Jagdgewehr bis zur Armbrust, einen Starkoch, erfahrene Veteranen, Geld und Gold. Ein Überblick.
In Hessen gibt es rund 1000 „Reichsbürger“. Viele davon sind Rechtsextremisten, und manche besitzen eine Schusswaffe – und das legal. Innenminister Beuth (CDU) fordert deswegen erneut eine Änderung des Waffenrechts.
Alexander Q. ist eine wichtige Stimme der „Querdenker“-Szene, sein Telegram-Kanal erreicht 130.000 Abonnenten. Nun ist er als Unterstützer der „Reichsbürger“-Umstürzler festgenommen worden.
Manche verharmlosen die Verschwörung der „Reichsbürger“. Nur eine verwirrte Rentnerband? Die neuen Erkenntnisse sprechen eine andere Sprache. Dass es ums Ganze ging, kann nur bestreiten, wem das Ganze egal ist.
Faustfeuerwaffen, Langwaffen, Messer und Armbrüste: Beim mutmaßlichen Terror-Netzwerk aus „Reichsbürgern“ sind Dutzende Waffen sichergestellt worden. Laut Sicherheitsbehörden standen offenbar auch Bürgermeister im Visier der Gruppe.
Die Mitgliedschaft in der hessischen AfD ist einer Frau nach der bundesweiten Großrazzia in der „Reichsbürger“-Szene annulliert worden.
Wer in die Putschpläne eingeweiht war, musste offenbar eine „Verschwiegenheiterklärung“ abgeben. Ermittler sollen eine dreistellige Zahl solcher Dokumente gefunden haben.
25 mutmaßliche „Reichsbürger“ oder Unterstützer hat die Polizei vergangene Woche festgenommen. Laut Abgeordneten wussten viele weitere vom geplanten Staatsstreich.
Nancy Faeser hat bei ihren Plänen für eine härtere Gangart gegen Reichsbürger die Rückendeckung der SPD. Es gehe darum, das Disziplinarrecht zu verschärfen und beim Waffenrecht mutmaßliche Reichsbürger regelmäßig zu überprüfen.
Extremisten im Staatsdienst sind nicht zu dulden. Das verlangt die Wehrhaftigkeit der Demokratie. Eine Sicherheitsprüfung wäre ein Anfang.
Wie steht die AfD zu den „Reichsbürgern“? Das fragen die anderen Fraktionen im Hessischen Landtag. „Schon wieder sind Politiker der AfD im Umfeld von rechten Umsturzplänen aufgetaucht“, heißt es etwa.
Sie halten den liberalen Rechtsstaat für schwach und sehnen sich nach mehr Härte. Nun haben sie die selbst zu spüren bekommen. Das ist der natürliche Endpunkt ihrer Ideologie.