Erdogan verklagt Magazin
Recep Erdogan klagt gegen das französische Magazin „Le Point“ wegen „Beleidigung des Staatsoberhaupts“. Chefredakteur Étienne Gernelle wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Recep Erdogan klagt gegen das französische Magazin „Le Point“ wegen „Beleidigung des Staatsoberhaupts“. Chefredakteur Étienne Gernelle wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Freie Berichterstattung ist in der Türkei fast nicht mehr möglich, schon gar nicht über die „Operation Friedensquelle“. Selbst indirekte Fragen an Präsident Erdogan sind gefährlich.
Hukuk fakültesinin başına veteriner atayanların ülkesinde adalet hiç de “sağlıklı” değil. Türkiye’de devleti yönetenlere, “Servetinizin kaynağı nedir?” sorusunu yöneltirseniz 4 yıl hapis cezasına çarptırılabilirsiniz.
Syriens Machthaber Assad trumpft auf: Die Kurdengebiete im Nordosten gehörten unter seine Kontrolle. Und sollte die Türkei das Feld nicht wieder räumen, könne es Krieg geben.
Wegen langwährenden Differenzen über den Kurs der AKP tritt der türkische Abgeordnete Mustafa Yeneroğlu aus der Partei aus. Sein Parlamentmandat behält er vorerst.
Der türkische Außenminister bezeichnet den Vorschlag Kramp-Karrenbauers für eine Sicherheitszone in Nordsyrien als unrealistisch – und Heiko Maas springt ihm bei. Bei dem Vorstoß handele es sich um eine „theoretische Debatte“.
Die Verteidigungsministerin hatte eine Idee, sie weihte nur wenige ein. Den Außenminister und die SPD überrumpelte sie. Die Schlagzeilen gehörten ihr, doch zuständig für Sicherheitspolitik ist ein anderer.
Selbstbewusst hat die Verteidigungsministerin ihren Vorstoß für eine Schutzzone in Nordsyrien am Koalitionspartner SPD vorbei lanciert. Vor den Nato-Partnern in Brüssel tritt sie verhaltener auf – und bleibt vage.
Gelobt sei hingegen Putin: Er und Erdogan ersparen uns einen Einsatz, der nur zu einem zweiten Stalingrad hätte werden können.
Kurz nach Präsident Trumps heftig kritisiertem Abzug amerikanischer Truppen aus Syrien will das Pentagon Kampfpanzer dorthin entsenden. Dabei geht es nicht nur um die Terrormiliz IS.
Auch die Nato reagiert auf den Vorstoß Kramp-Karrenbauers zurückhaltend. Von einem militärischen Einsatz will ausgerechnet Amerika nichts wissen. Und eine Bemerkung des amerikanischen Verteidigungsministers lässt hellhörig werden.
Der türkische Staatspräsident hat dem Westen gedroht, Millionen Flüchtlinge zu schicken, so die Militäroperation in Nordsyrien als Besatzung tituliert würde. Die deutsche Verteidigungsministerin geht noch einen Schritt weiter.
Seit Jahren wird über sichere Zonen in Syrien diskutiert, doch nie waren die Umstände widriger. Nato-Mitglieder zweifeln an Deutschlands Motiven – derweil spielen russische und türkische Einsatzkräfte vor Ort ihre Macht aus.
Die CDU-Vorsitzende will eine Sicherheitszone in Nordsyrien einrichten. Nun reagieren die Partner aus der Nato.
In Sotchi haben sich Russland und die Türkei auf einen Plan zum Zurückdrängen der kurdischen Milizen in Nordsyrien von der türkischen Grenze sowie auf gemeinsame Patrouillen in der Region geeinigt. Erdogan sprach nun von einer "historischen Vereinbarung".
Der Brexit muss warten – denn die britischen Abgeordneten wollen mehr Zeit. Währenddessen geht AKK ein riskantes Manöver ein und ein NPD-Ortsvorsteher muss seinen Platz räumen. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Sechs Stunden dauerte das Krisengespräch zwischen Putin und Erdogan: Neben einer verlängerten Feuerpause einigten sie sich auch auf gemeinsame Patrouillen in Nordsyrien.
Die SPD zeigt sich verärgert über das Vorgehen von Kramp-Karrenbauer bei ihrem Vorschlag für einen internationalen Stabilisierungseinsatz in Nordsyrien. Kanzlerin Merkel will hingegen bei Johnson, Macron und Erdogan für den Vorschlag werben.
Der türkische Präsident droht damit, die Offensive in Nordsyrien fortzusetzen. Gleichzeitig erklärt er sich dazu bereit, mit Merkel, Macron und Johnson über den Konflikt zu sprechen – unter bestimmten Bedingungen.
Ibrahim Kalin ist Sprecher und außenpolitischer Berater des türkischen Präsidenten. Im Interview spricht er über die Sichtweise seiner Regierung auf den gegenwärtigen Syrien-Einsatz der Türkei – und bei welchem Thema, Europa angeblich falsch liegt.
Bei seinem Besuch in Sotschi am Dienstag will Erdogan mit Putin über die angestrebte Sicherheitszone in Syrien sprechen. Drei Dinge sind der Türkei dabei am wichtigsten.
Der türkische Präsident Erdogan und Russlands Präsident Putin beraten in Sotschi über Syrien. In Berlin fasst der rot-rot-grüne Senat ein heißes Eisen an – und in London muss das Parlament Gas geben. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Knapp zwei Wochen nach dem Einmarsch türkischer Truppen im Norden Syriens trifft der russische Präsident Putin seinen türkischen Amtskollegen Erdogan zu Krisengesprächen. Reagieren die beiden auch auf einen Vorschlag aus Deutschland für eine international kontrollierte Sicherheitszone?
Das zunehmend aggressive Auftreten des Erdogan-Regimes hat Folgen. Nicht nur VW reagiert, sondern auch ein wichtiges europäisches Geldhaus.
Die Türkei kann es sich nicht erlauben, wegen Syrien ihre Geschäfte mit dem Westen zu gefährden. Deshalb gibt es Möglichkeiten, wie aus der Waffenruhe ein echter Frieden werden könnte – man muss sie nur nutzen. Eine Analyse.
Mit seinem Brief an den türkischen Präsidenten Erdogan sorgt Donald Trump mal wieder für Aufsehen. Nun hat seine Gegenspielerin Clinton sich darüber lustig gemacht.
Der Feldzug der Türkei gegen die Kurden stellt die Welt vor vollendete Tatsachen. Das außenpolitische Establishment des Westens ist entsetzt. Was sind die Folgen? Was wäre zu tun, und durch wen?
Der Krieg in Nordsyrien führt auch in Deutschland zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen türkischen und kurdischen Migranten. Das könnte erst der Anfang sein.
„Freiheit ist nicht kostenlos“: In den Vereinigten Staaten kämpfen verfolgte türkische Sportstars gegen Erdogan und seine Politik. Das birgt Gefahren.
Trump hat eine Feuerpause für Syrien aushandeln lassen und feiert sich nun als Friedensstifter. Doch seine Siegerpose wirkt lächerlich. Erdogan hat von Amerika alles bekommen, was er wollte.
Millionen syrische Flüchtlinge leben in der Türkei. Wenn Erdogans Krieg vorbei ist, sollen sie in ihre Heimat zurück. Aber wollen sie das auch?
Die Debatte um den Militärsalut ist Wasser auf Erdogans Mühlen: Ihm helfen sowohl die Solidaritätskundgebungen türkischer Spieler wie auch die Reaktionen der europäischen Medien.
Weniger als 48 Stunden nach Verkündung der vorläufigen Waffenruhe in Nordsyrien weisen sich die Türkei und kurdische Kämpfer gegenseitig die Schuld am Bruch der Vereinbarung vor. Die kurdischen Milizen erklärten, es gebe „keine Fortschritte“.
Auf der türkischen Seite der Grenze zu Nordsyrien ist der Jubel über den Einmarsch der Armee Erdogans groß. Auf der syrischen Seite weiß niemand, was ihn erwartet.
Die Übereinkunft zwischen Erdogan und Pence hat die Türkei ihren Zielen in Nordsyrien nähergebracht. Dass die Kurden das Abkommen mittragen, ist jedoch zweifelhaft.
Was Mike Pence in Ankara ausgehandelt hat, dient vor allem dem Zweck, das Thema aus den amerikanischen Nachrichten zu bekommen. In Trumps Rückzugspolitik steckt aber eine Botschaft, die weit über den Nahen Osten hinausreicht.