Für ewig als Teufel
Erdogan soll kein Narr sein und Trump kein Clown. Aber unser Außenminister ein Dilettant? So geht’s nicht!
Erdogan soll kein Narr sein und Trump kein Clown. Aber unser Außenminister ein Dilettant? So geht’s nicht!
Trump zieht aus Syrien ab und überlässt das Krisenland den Russen. Ob Erdogan seine Ziele erreicht, ist noch nicht klar. Aber zwei Sieger dürften schon feststehen. Von unseren F.A.Z.-Woche-Korrespondenten und -Autoren.
Die Verhandlungen des türkischen Staatspräsidenten mit dem amerikanischen Vizepräsidenten Mike Pence führen zu einer fünf Tage langen Waffenruhe. Wie hoch ist der Preis? Eine Analyse.
Der Einmarsch der Türkei in Syrien beherrscht die öffentliche und politische Debatte auch in Deutschland. „Wie machtlos ist Europa?“ fragte Maybrit Illner ihre Gäste und erhielt eine nüchterne Bestandsaufnahme der deutschen Außenpolitik.
Im Fokus der Demonstrationen von Fridays for Future steht der Kampf um einen besseren Klimaschutz. Doch nun hat die Bewegung einen weiteren Protestgrund: Erdogans Militäroffensive gegen die Kurden.
Die Türkei und die Vereinigten Staaten haben sich auf eine Waffenruhe in Nordsyrien geeinigt. Das sagte der amerikanische Vizepräsident Mike Pence in Ankara. Die Kurden wollen diese akzeptieren.
Vize-Präsident Mike Pence hat sich nach eigenen Angaben mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf eine Waffenruhe für den Nordosten Syriens verständigt.
Auf der Suche nach einer Lösung im Nordsyrien-Konflikt ist der amerikanische Vizepräsident in die Türkei gereist. Das Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan fand in äußerst angespannter Atmosphäre statt.
Ein gutes Jahr nach seinem Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft erkennt Mesut Özil weiterhin keine Fehler bei sich – stattdessen verteidigt er sein Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdogan.
Ünal Ceviköz, der Vize-Vorsitzende der größten türkischen Oppositionspartei CHP, erklärt im Interview die innenpolitischen Motive des Nordsyrien-Feldzugs – und warum er die Ansiedlung von zwei Millionen Flüchtlingen in der „Sicherheitszone“ für utopisch hält.
Die wirtschaftliche und militärische Muskelkraft Erdogans ist der Trumps deutlich unterlegen. In der Disziplin Großsprechertum macht er ihm jedoch Konkurrenz. Und auch politisch kann er darauf hoffen, geschickter zu sein.
Nun wird Sandra Maischberger künftig mehrere Themen einer Woche aufgreifen und in wechselnder Besetzung erörtern. Auch der neue Anlauf wirkt nicht überzeugend. Das gilt für das Arrangement ebenso wie für die Details.
Der amerikanische Präsident ist für seine undiplomatische Herangehensweise an Probleme bekannt. Nun wurde ein Brief öffentlich, den er an den türkischen Präsidenten noch vor Beginn von dessen Syrien-Offensive geschickt hatte.
Nun mischt sich auch Staatspräsident Erdogan in die Debatte um den Salutjubel der türkischen Nationalspieler ein. Er bezeichnet die Geste als „natürlich“.
Der türkische Präsident verspottet nicht nur den deutschen Außenminister Maas, sondern auch den amerikanischen Präsidenten Trump für dessen Tweets. Verwirrung gab es über ein Treffen mit Vizepräsident Pence und Außenminister Pompeo in Ankara.
Präsident Erdogan führt in Syrien einen Feldzug gegen die Kurden. Kritik aus dem Ausland und Sanktionen nimmt er in Kauf. Um seine Macht zu erhalten, muss er die öffentliche Wahrnehmung in der Türkei verbiegen. Wie lange hält das vor?
Türkiye, Suriye’nin kuzeyini IŞİD tehlikesinden kurtaran Kürt güçlerine yönelik bir operasyonu neden simdi başlattı? Operasyonun zamanlaması, gerçek gerekçeyi de ortaya koyuyor.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zeigt sich siegessicher: Sanktionen der Vereinigten Staaten würden ihm keine Sorgen bereiten. Eine Waffenruhe werde er „niemals“ ausrufen.
Russlands Präsident ist die Spinne im Netz der Konflikte des Nahen Ostens. Sein Triumph hat auch damit zu tun, dass die Amerikaner ihn in Syrien lange Zeit gewähren ließen.
Noch nie haben so viele Republikaner Präsident Donald Trump öffentlich kritisiert. Für den amerikanischen Präsidenten ist die Wut über den Rückzug aus Syrien innenpolitisch extrem ungünstig.
Während sich Großbritannien auf einen Showdown vorbereitet, geht das dramatische Kräftemessen zwischen dem türkischen Militär und der kurdischen Miliz YPG weiter. In Deutschland stehen die Zeichen auf Abschwung. Der F.A.Z.-Sprinter.
Washington erhöht im Syrien-Konflikt den Druck auf die Türkei. Gleichzeitig soll Vize-Präsident Mike Pence als Vermittler für Deeskalation sorgen.
Gegen die Türkei schafft der Weltmeister in der EM-Qualifikation nur ein 1:1. Sympathiebekundungen für Erdogans Syrien-Offensive lenken derweil die Aufmerksamkeit weg vom Spielfeld.
Washington hatte Ankara mehrfach gewarnt, nun macht die Regierung ernst: Die Strafzölle auf Stahl aus der Türkei sollen wegen der umstrittenen Militäroffensive der Türkei in Syrien auf 50 Prozent steigen.
Im Zuge der politischen Spannungen rücken die westlichen Ausrüster der türkischen Armee in den Fokus. Deutschland hatte schon 2018 kaum noch Rüstungsexporte in das Land genehmigt.
Eigentlich war die Sache in trockenen Tüchern, nahe Izmir wollte VW sein erstes türkisches Pkw-Werk errichten. Doch weil Erdogans Truppen in Nordsyrien einmarschiert sind und dort die Kurden bekämpfen, wachsen die Zweifel an der Standortentscheidung.
Die Nationalspieler Gündogan und Can können mit der Rücknahme ihrer Likes für den türkischen Soldatengruß eines Fußballkumpels die politische Diskussion nicht stoppen. Der DFB versucht abermals Schadenbegrenzung durch Schweigen und Beschwichtigen.
Wieder einmal stärkt eine Krise, die der türkische Staatspräsident ausgelöst hat, seine innenpolitische Stellung. Die ausbleibende internationale Unterstützung aber dürfte einen hohen Preis haben.
Merkel telefoniert mit Erdogan, Macron mit Trump, doch eine Lösung für das Ende des Konflikts in Syrien können beide nicht präsentieren. Stattdessen sprechen sie über eine deutsch-französische Rüstungskooperation.
Der amerikanische Verteidigungsminister Esper begründet die Verlegung nach Süden mit der Gefahr, zwischen die Fronten zu geraten. Kanzlerin Merkel fordert derweil von der Türkei ein umgehendes Ende der Operation.
Der türkische Krieg hat in nur drei Tagen Zehntausende zur Flucht getrieben. Möglich gemacht hat ihn Trump, der seine kurdischen Bündnispartner fallen ließ. Das kann sich noch rächen.
In Deutschland kam es zu mehreren Demonstrationen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien. Die überwiegend kurdischen Teilnehmer hatten eine klare Botschaft – und kritisierten Erdogan scharf.
Die Kräfteverhältnisse in der Welt verschieben sich. Der Westen untergräbt und schwächt sich – wie jetzt in Syrien – selbst. Europa kann oder will das nicht verhindern. Was also tun?
Anders als die Kurden waren wir Deutsche in der Normandie dabei. Aber auch wir könnten dafür noch büßen.
Mit seiner Operation „Friedensquelle“, die keinen Frieden verspricht, hat sich Erdogan isoliert. Ob er die Einsicht haben wird, dass die Türkei allein auf sich gestellt leicht in den Strudel der nahöstlichen Konflikte hinabgezogen werden kann?
In der Türkei ist die Begeisterung für den Feldzug in Syrien groß, Kritik wird unterdrückt. Außenpolitisch und militärisch birgt die Operation aber Risiken.