Das Schmähgedicht hat ihn geärgert
Als „kleinen, lustigen, deutschen Politiker“ hatte Jan Böhmermann den Gast der ersten Ausgabe des „Neo Magazin Royale“ seit einem Monat angekündigt. Doch der findet längst nicht alles lustig.
Als „kleinen, lustigen, deutschen Politiker“ hatte Jan Böhmermann den Gast der ersten Ausgabe des „Neo Magazin Royale“ seit einem Monat angekündigt. Doch der findet längst nicht alles lustig.
Brüssel sucht nach einem Weg, um das Abkommen mit Ankara zu retten. Erdogan macht es der EU schwer. Doch noch gibt es einen gewissen Spielraum.
Die Europäische Union bekräftigt ihre Forderungen an die Türkei. Visaliberalisierung soll es nur gegen die Einhaltung demokratischer Prinzipien geben – auch dann, wenn der türkische Präsident im Gegenzug den Flüchtlingsdeal brechen sollte.
Präsident Erdogan lässt nicht locker im Satire-Streit mit Springer-Chef Döpfner: Der hatte sich zum Ärger des türkischen Staatschefs mit Jan Böhmermann solidarisiert.
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz zweifelt an der Umsetzung der geplanten Visafreiheit für die Türkei. Die Türkei habe die erforderlichen Reformen noch nicht einmal eingeleitet. Deshalb hänge die Visafreiheit in der Schwebe.
Neue Misstöne zwischen der türkischen Staatsführung und der EU: Erdogan wirft Europa vor, „Terroristen“ einen sicheren Unterschlupf zu bieten. Offenbar hat er eine bestimmte Gruppe im Auge.
Die Einstweilige Verfügung des türkischen Präsidenten Erdogan gegen Springer-Chef Mathias Döpfner ist abgelehnt. Döpfner hatte sich öffentlich hinter das Schmähgedicht von Jan Böhmermann gestellt.
Das Urteil gegen die Journalisten Can Dündar und Erdem ist ein Exempel für das Vorgehen gegen die Pressefreiheit in der Türkei. Wer dem türkischen Präsidenten Paroli bietet, hat keine Rechte.
Cem Özdemir spielte einst Handball: So trainierte sich der Grünen-Politiker die Angst ab, dafür litt er im Sportunterricht: Ein Gespräch über die Rolle des Sports für die Integration und die Bedeutung von Mesut Özil.
Die Freunde meiner Feinde sind auch meine Feinde: Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat eine einstweilige Verfügung gegen Springer-Chef Mathias Döpfner beantragt.
Man kann die Bedeutung der europäisch-türkischen Zusammenarbeit kaum überschätzen. Sie könnte der Nukleus eines intelligenten Gesamt-Managements der Außengrenzen des politischen Europas mit seinen Nachbarn sein.
Führende EU-Parlamentarier raten nach den jüngsten Aussagen des türkischen Präsidenten davon ab, das Flüchtlingsabkommen voreilig infrage zu stellen.
Die hohen Haftstrafen gegen die beiden Redakteure der türkischen Zeitung Cumhuriyet sorgen für Kritik und Empörung. Der Deutsche Journalisten-Verband erkennt in ihnen die Willkür eines autokratischen Regimes.
Ein Gericht in Istanbul hat den türkischen Journalisten Can Dündar und dessen Kollegen Erdem Gül wegen des Verrats von Staatsgeheimnissen verurteilt. Zuvor war in einer Prozesspause auf den Chefredakteur der Zeitung „Cumhuriyet“ geschossen worden.
Moral schlägt Empirie: Ginge es nach Volkes Stimme, dann wäre das Land voll von Populisten. Aber wissen die Leute überhaupt, was der Begriff meint? Ein Gastbeitrag.
Für die vereinbarte Aufhebung der Visumpflicht soll Ankara auch die Terrorgesetzgebung ändern. Doch nun hat sich Präsident Erdogan gegen die Forderung der EU gewandt.
Mit dem Rücktritt von Ministerpräsident Davutoglu, der die Vereinbarung mit der EU in der Flüchtlingskrise ausgehandelt hat, dürfte die Zusammenarbeit mit der Türkei noch schwieriger werden. Sie hängt jetzt noch mehr von Präsident Erdogan ab.
Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat seine politische Karriere Recep Tayyip Erdogan zu verdanken. Doch dann verhielt er sich nicht wie die erhoffte Marionette des Präsidenten. Kommt der nächste Ministerpräsident aus der Familie Erdogan?
Der türkische Ministerpräsident, Ahmet Davutoglu, hat seinen Rücktritt vom Amt des Vorsitzenden der Regierungspartei AKP angekündigt. Gemäß den Partei-Statuten muss er damit auch seinen Posten als Regierungschef räumen.
Die Furcht vor einem längeren Machtkampf hat die türkischen Finanzmärkte belastet. Nachdem Davutoglu seinen Rücktritt bekanntgab, dreht die Börse allerdings wieder leicht ins Plus.
Der türkische Ministerpräsident Davutoglu scheint den Machtkampf gegen Staatschef Erdogan verloren zu haben. Bei einem Sonderparteitag der AKP will Davutoglu offenbar nicht mehr antreten.
Mit einer Frage-Antwort-Runde hat sich Jan Böhmermann zurückgemeldet. Nächste Woche will er auch wieder mit seinem Neo Magazine Royale auf Sendung gehen. Zurückhaltender scheint er nicht geworden zu sein.
Ist der türkische Ministerpräsident Davutoglu auf dem Sprung? Türkische Medien berichten über einen Machtkampf mit Präsident Erdogan, weshalb Davutoglu über einen Rücktritt nachdenke. Entschieden habe er sich aber noch nicht.
Kanzlerin Merkel habe ihn „filetiert, einem nervenkranken Despoten zum Tee serviert und einen deutschen Ai Weiwei“ aus ihm gemacht: Jan Böhmermann spricht in einem Interview über sein Schmähgedicht und die Folgen.
Auch diese ZDF-Sendung ist wegen Beleidigung angezeigt worden. Es geht um einen Österreich-Witz in Hakenkreuzform. Dazu ein Brüll-und Schmäh-Kommentar von Gernot Hassknecht. Und ein angefressener Klaus Kinkel.
Nicht nur Satiriker wie Jan Böhmermann leben in der Türkei gefährlich. Journalisten, Oppositionspolitiker und normale Bürger können ebenso wegen angeblich abfälliger Äußerungen über den türkischen Staatschef verfolgt werden. Das gilt auch für Touristen.
In einer spitz formulierten Rede hat Martin Sonneborn im EU-Parlament den türkischen Präsidenten Erdogan kritisiert. Dem unter Druck geratenen Musikprojekt „Aghet“ gab er einen Zensurratschlag.
Der Soziologe Ruud Koopmans kritisiert, dass sich muslimische Migranten zu wenig anpassen würden. Multikulti hält er für fatal, Merkels Türkei-Politik ebenso. In Deutschland wird er bislang kaum gehört – und er ahnt, warum.
Wer Recep Tayyip Erdogan beleidigt, ist dran. Nicht nur in der Türkei, sondern in ganz Europa. Dabei beleidigt der türkische Präsident die Intelligenz aller kritisch Denkenden. Sie landen auf seiner schwarzen Liste.
Viele türkische Politiker lehnen die islamische Verfassung ab. Der Vorschlag eines Erdogan-Vertrauten wird nun auch vom Präsidenten abgelehnt. Trotzdem könnte eine Abkehr vom Laizismus bevorstehen.
Was die Ausweitung von Erdogans Zensurzone auf ganz Europa bewirkt, zeigt sich in den Niederlanden: Der Außenminister warnt vor den Folgen, die kritische Äußerungen zur Türkei haben könnten.
Der türkische Staatspräsident hat seinem Parlamentspräsidenten widersprochen und der Forderung nach einer islamischen Verfassung eine Absage erteilt. Die Türkei stünde für die gleiche Distanz zu allen Religionen.
Die Anmaßungen des türkischen Präsidenten Erdogan nehmen kein Ende. Jetzt will er in Genf ein Transparent entfernen lassen, das seine repressive Politik kritisiert. Den Schweizer Behörden ist es sichtlich unangenehm.
Einen Fehler hat Bundeskanzlerin Merkel in der Affäre um das Erdogan-Schmähgedicht eingestanden, einen weiteren werfen ihr wichtige Unionspolitiker vor: Die von Merkel geplante Abschaffung des Paragraphen 103 sei übereilt.
In der Schweiz hat sich die türkische Regierung mit einem Zensurbegehren eine Abfuhr geholt. Ein Erdogan-kritisches Foto darf in Genf weiter öffentlich gezeigt werden.
Die Empörung über den türkischen Parlamentspräsidenten ist groß. Er will den Islam zur Staatsreligion machen und den Laizismus aus der Verfassung kehren. Polizisten vertreiben Demonstranten, die das nicht wollen, mit Tränengas.