Wer will Gott ertrinken lassen?
„Die Welt nicht in dem beschissenen Zustand belassen“: Hinter den Kulissen des heute im Vatikan beginnenden Gipfels zum Missbrauchsskandal wird um eine moderne Ordnung der Kirche gestritten.
„Die Welt nicht in dem beschissenen Zustand belassen“: Hinter den Kulissen des heute im Vatikan beginnenden Gipfels zum Missbrauchsskandal wird um eine moderne Ordnung der Kirche gestritten.
Mehr als 1000 katholische Geistliche sollen sich einem Bericht zufolge des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht haben. Deutsche Bischöfe zeigen sich entsetzt angesichts des Ausmaßes.
Das Erzbistum Köln stellt sich auf eine Halbierung des Seelsorgepersonals in den nächsten zehn Jahren ein. Trotz der Personalnot bleibt Erzbischof Woelki Optimist.
Papst Franziskus hat entschieden: Der Vatikan lehnt die von den deutschen Bischöfen mehrheitlich beschlossene Handreichung zum Kommunionempfang von nicht-katholischen Ehepartnern in ihrer bisherigen Form ab.
Ein Bischof empfiehlt, mehr Skepsis in Glaubensfragen zuzulassen. Aber wer seine Maßstäbe der Ambivalenz opfert, kommt in peinliche Verlegenheiten – und zwar nicht nur in der Theologie.
Wen der Papst zur Einigung aufruft, wen sich die SPD nicht auch noch nehmen lassen will und wie China und die Vereinigten Staaten versuchen, den Handelskrieg doch noch abzuwenden – die Themen am Morgen im FAZ.NET-Sprinter.
Der Streit unter den katholischen Bischöfen in Deutschland über den Umgang mit dem Wunsch nichtkatholischer Ehepartner, am Abendmahl teilzunehmen, ist in Rom fortgesetzt worden. Vier Stunden debattierten die zerstrittenen deutschen Bischöfe mit Vertretern des Vatikans.
Dürfen nichtkatholische Ehepartner am Abendmahl teilnehmen? Eine Gruppe von Bischöfen bezweifelt die Vereinbarkeit mit dem Glauben und der Einheit der Kirche und wendet sich in einem Brief, der der F.A.Z. vorliegt, an den Vatikan.
Was, wenn konfessionsverschiedene Paare gemeinsam die Kommunion empfangen wollen? Die Papsttreuen rufen den Notstand aus, doch Hilfe haben sie aus Rom kaum zu erwarten.
Die Türkei zeigt sich verärgert über Forderungen nach einem Aus der EU-Beitrittsverhandlungen. Beim Treffen der EU-Außenminister macht Europaminister Çelik Deutschland schwere Vorwürfe.
Peter Kohlgraf ist in Mainz zum Bischof geweiht worden. Er tritt die Nachfolge von Kardinal Lehmann an, der aus Altersgründen zurückgetreten ist.
Mitte April ist er zum künftigen Bischof von Mainz bestimmt worden - die Amtseinführung von Peter Kohlgraf dauert aber noch etwas. Dessen ungeachtet ist ein „Fest der Begegnung“ geplant.
Du kannst eine Göttin neben dir haben: Ein wegweisender Vorstoß, verheiratete Männer zu Priestern zu weihen, führt zu Diskussionen um den Zölibat. Die Knappheit an Priestern macht Reformen notwendig.
Der Flörsheimer Geistliche erhielt anonyme Kritik an seinen Vorträgen. Nun sagt er die letzten Auftritte ab.
Ein Flüchtlingsboot aus dem Mittelmeer wird zum Altar: In seiner Predigt zu Fronleichnam erhebt der Kölner Kardinal Woelki eindringlich die Stimme in der Flüchtlingskrise – am Ende applaudieren die Gottesdienstbesucher.
Eigentlich gilt der eherne Grundsatz , dass am Aschermittwoch Schluss ist mit dem närrischen Treiben. Düsseldorf will seinen wegen Sturmwarnungen abgesagten Rosenmontagsumzug trotzdem nachholen.
Nach dem Interview der Bundeskanzlerin bei Anne Will streitet die SPD über das weitere Vorgehen in der Flüchtlingskrise. Ihr dämmert, dass sie vor einer ebenso großen Zerreißprobe stehen könnte wie die Union.
Deutschland von den Rändern her denken - wie soll das gehen? Nur von der Mitte aus kann man helfen. Die Nonchalance, mit der Flüchtlinge unterschiedslos herbeigeredet werden, ist fahrlässig.
In mehreren Städten im Rheinland läuteten am Abend die Glocken ab 20 Uhr. Anlass war das Gedanken an 23.000 verstorbene Flüchtlinge, zu dem Kardinal Rainer Maria Woelki aufgerufen hatte.
Der katholische Bischof von Dresden-Meißen, Heiner Koch, wird nach Informationen der F.A.Z. neuer Berliner Erzbischof. Der 60 Jahre alte Rheinländer soll Nachfolger von Rainer Maria Woelki werden, der nach Köln wechselte.
Im Kölner Dom gedenken 1400 Menschen der Opfer des Flugzeugabsturzes vor drei Wochen – auch des Kopiloten, der die Katastrophe verursacht hatte. Das Urteil über ihn müsse man Gott überlassen, sagt der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki.
Nichts kann der verstörenden Vernichtungstat auch nur irgendetwas von ihrem Unheil nehmen. Doch beim Ökumenischen Trauergottesdienst und dem Staatsakt für die Opfer des Germanwings-Absturzes konnte sich jeder angenommen und geborgen fühlen.
Im Kölner Dom haben rund 1400 Menschen bei einem Trauergottesdienst der Opfer des Flugzeugabsturzes gedacht. Neben etwa 500 Angehörigen waren auch Kanzlerin Merkel und der Bundespräsident gekommen. „Uns fehlen die Worte für diese Tag“, sagte Gauck.
Im Kölner Dom wird mit einer großen Trauerfeier der Toten des Germanwings-Absturzes gedacht. Auch Bundespräsident Gauck und Kanzlerin Merkel kommen. 150 Kerzen werden angezündet – eine für jedes Todesopfer.
Der Papst hat dem Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki eine neue Aufgabe zugeteilt. Er soll bei der Vermögensverwaltung des Heiligen Stuhls mitmachen.
Die katholische Kirche in Norddeutschland hat ein neues Oberhaupt. Für das Erzbistum Hamburg ist die Bestellung eines Kölners gleichwohl ein kleiner Kulturschock.
Bundespräsident Joachim Gauck spricht sich bei dem Besuch eines Flüchtlingshilfevereins in Magdeburg dafür aus, fremdenfeindlichen „Chaoten und Strömungen, die wenig hilfreich sind“, nicht so viel Beachtung zu schenken. Ähnlich äußert sich der Kölner Kardinal Woelki.
Sollte die ärztliche Beihilfe zum Suizid explizit erlaubt werden, könnten sich Schwache zum Selbstmord gedrängt fühlen. Das befürchtet Kardinal Woelki. An diesem Donnerstag debattiert der Bundestag über die gesetzliche Neuregelung der Sterbehilfe.
Der Kardinal kehrt heim. Rainer Maria Woelki ist am Samstag als neuer Erzbischof von Köln eingeführt worden. Dort werden sich viele wundern. Berlin hat den Rheinländer verändert.
Das Kölner Domradio ist vielleicht die wichtigste Hinterlassenschaft des emeritierten Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner. Hier zeigen Katholiken, wie lebendig Kirche sein kann. Ein Redaktionsbesuch.
Rainer Maria Kardinal Woelki wird Erzbischof von Köln. Der Dreiervorschlag des Domkapitels wurde in Rom übergangen. Der Vatikan erstellte eine neue Liste.
Erzbischof Rainer Maria Woelki wechselt aus Berlin nach Köln. Als Nachfolger des streng konservativen Joachim Meisner soll er im Rheinland für frischen Wind im Erzbistum sorgen.
Kaum ein Katholik folgt in Sexualfragen der Lehre seiner Kirche. Dadurch sei diese Lehre nicht automatisch falsch, sagt Rainer Maria Kardinal Woelki. Er sieht darin einen Auftrag an die Kirche: für ein Leben zu werben, das sich von dem unterscheidet, was heute üblich geworden ist.
Was als wahr galt, sei jetzt „nicht automatisch falsch“. Das sagte der Berliner Kardinal Woelki der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Er rechnet auch nach der Befragung der Gläubigen nicht mit einem grundlegenden Wandel der katholischen Sexualmoral.
Rainer Kardinal Woelki legte auf dem politischen Parkett Berlins einen vielgelobten Start hin. Die Organisationsreform des Erzbistums fällt ihm schwerer.
Sie sind nicht Papst, aber sie wählen ihn: Paul Josef Cordes, Walter Kasper, Karl Lehmann, Reinhard Marx, Joachim Meisner und Rainer Maria Woelki sind bei der Wahl des Nachfolgers des deutschen Papstes stimmberechtigt.