Ein Ja zum Rechtsstaat
Der Bundesgerichtshof verwirft alle Revisionen zum Mord an Walter Lübcke und versuchten Mord an Ahmed I. Die Familie spricht von einem schmerzlichen Urteil.
Der Bundesgerichtshof verwirft alle Revisionen zum Mord an Walter Lübcke und versuchten Mord an Ahmed I. Die Familie spricht von einem schmerzlichen Urteil.
50 Jahre nach dem Tod von Paul Bloomquist bei einem RAF-Terroranschlag besuchen Familienangehörige den Tatort am IG-Farben-Haus in Frankfurt. Ein bewegender Besuch.
Ein damals vierzehnjähriges Mädchen soll hundertfach von dem Sänger missbraucht worden sein. Ihre Mutter sagte aus, bei Ermittlungen gegen R. Kelly vor etwa 20 Jahren aus Angst gelogen zu haben.
Er kann nicht fassen, was die Generation MeToo aus der French Theory gemacht hat: Der Literaturwissenschaftler Éric Marty erklärt, wie der französischen Postmoderne Israel als Sündenbock und Gender als Goldenes Kalb entsprangen.
Nichts Neues unter der Sonne? Der niederländische Autor Marcel Möring verbindet in seinem Roman „Amen“ einen Kriminalfall mit einer gescheiterten Ehe.
Ein Leben im Untergrund ist belastend. Freunde und Partner müssen über die wahre Identität getäuscht werden. Terroristen, die häufig alle Kontakte abbrechen, unterliegen sogar der Selbsttäuschung, wie Studien zeigen.
Die Geschäftsführerin der Documenta 15 und deren Kuratoren Ruangrupa kommen nicht aus ihrer Wagenburg heraus. Stattdessen schiebt Sabine Schormann in einer offiziellen Erklärung den Schwarzen Peter weiter.
Der Regisseur Klaus Lemke ist am Donnerstag im Alter von 81 Jahren gestorben. In der deutschen Filmszene war er ein Ausnahmekönner und Outlaw. Er drehte auf eigene Faust, mit Laien und wenig Geld. Eine Kultfigur.
Vor 50 Jahren wurde die RAF-Terroristin Gudrun Ensslin in einer Hamburger Boutique festgenommen. Dem Streifenpolizist Ulf-Jörg Millhahn gelang damit, was zahlreiche Sonderermittler vor ihm nicht geschafft hatten.
Am 1. Juni 1972 wurden die Terroristen Andreas Baader, Holger Meins und Jan-Carl Raspe verhaftet. Die spektakuläre Aktion in einem Wohnviertel am Dornbusch in Frankfurt beendete die „Mai-Offensive“ der Roten Armee Fraktion.
Vor 50 Jahren endete die sogenannte „Mai-Offensive“ der terroristischen RAF durch die Festnahme führender Mitglieder im Frankfurter Dornbusch. In Hessen wurde nun zum ersten mal eine Frau Vorsitzende des Landtags. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Am 11. Mai 1972 töten Bomben der RAF vor dem Offizierskasino des US-Hauptquartiers in Frankfurt den Soldaten Paul Bloomquist. Mit dem Anschlag beginnt die sogenannte Mai-Offensive der Terroristen gegen die Amerikaner wegen des Vietnamkriegs.
Klaus Bittermann legt eine Biographie des vor vier Jahren verstorbenen Publizisten Wolfgang Pohrt vor.
Zum Prozess gegen die erste RAF-Generation ist schon viel geschrieben worden. Umso beeindruckender ist, was diese Neuerscheinung leistet. Sie macht erstmals die Protokolle des Verfahrens zugänglich und gibt wüste Einblicke.
Detlev Karsten Rohwedder gilt als letztes Opfer eines RAF-Mordanschlags. Mehr als 30 Jahre nach der Tat erinnert eine Gedenktafel an den Treuhand-Chef.
Bei klimafreundlicher Energie denken alle an die Sonne. Ein Blick in die Gegenrichtung würde ebenfalls helfen. Was kann Geothermie? Und warum hat sie hierzulande so einen schweren Stand?
Wenn es um Terrorismus geht, haben sich staatliche Stellen bisher zu sehr auf die Täter konzentriert. Das bleibt wichtig. Aber Opfern und Hinterbliebenen schulden wir mehr Empathie – und lückenlose Aufklärung. Ein Gastbeitrag zum ersten Gedenktag für Terror-Opfer.
Grenzüberschreitende Ermittlungsarbeit: Jérôme Leroy und Max Annas schreiben vierhändig einen Roman, der in der rechtsextremen Szene spielt.
Der Ton unter den Klimaaktivisten wird radikaler. Eine Gruppe erwägt nun, Häfen und Flughäfen zu blockieren – auch Sabotageakte oder Zerstörungen von Industrieanlagen könnten ein Mittel sein. Sie sagen: Es geht um Leben und Tod.
Im März 1996 wurde Jan Philipp Reemtsma brutal entführt. Der Täter Thomas Drach steht nun wegen einer Serie von Überfällen abermals vor Gericht. Ein Gespräch mit Reemtsma über Gewalt, Angst und Trauma – und warum Drachs „Lebensplan“ „nicht klug“ war.
In den Achtzigerjahren überfallen Terroristen ein Waffengeschäft. Eine der geraubten Pistolen taucht gut zehn Jahre später wieder auf – bei einem spanischen Kokainhändler mit Verbindungen zur 'ndrangheta.
Die Redaktion „Technik und Motor“ blickt seit mehr als 20 Jahren im Januar auf die Autos vor 50 Jahren zurück. Was kam damals auf den Markt und was hat die Welt bewegt? Die wichtigsten europäischen Neuheiten des Jahres 1972.
Die demokratischen Kräfte müssen angesichts der Klimakrise die Kraft zur tiefgreifenden Systemveränderung entwickeln. Andernfalls ist der Weg in gewalttätige Auseinandersetzungen vorgezeichnet. Ein Gastbeitrag.
Auch die Bundesanwaltschaft hat ihre Nachkriegsgeschichte aufarbeiten lassen. Die Forscher sprechen von einer „schweren Hypothek" und meinen nicht nur personelle Kontinuitäten.
Schriftstellerinnen zu Belarus +++ Serie "Mensch Merkel" +++ Alte Synagoge in München +++ Energieverbrauch
Der Journalist Georg Bönisch befasst sich sein Leben lang mit der Geschichte der Terrorgruppe RAF, mit der Entführung und Ermordung von Hanns Martin Schleyer und Verbindungen der RAF zur Stasi. Gab es ein Komplott?
Seine Filme über Wagner, Hitler und Ludwig II. haben ihn berühmt gemacht. Heute lebt er in seinem Geburtshaus in Nossendorf, Vorpommern. Hans-Jürgen Syberberg gehört zu den deutschen Epochenkünstlern der Nachkriegszeit. Hier spricht er über ein Land, das sich vor seinem Erbe wegduckt.
Die Terroristen der RAF wollten einst Frankfurt zu ihrem Hauptquartier machen. Der Fotograf Olaf Jahnke ist für ein Buchprojekt ihren Spuren in der Region gefolgt.
Eine Anleitung zum Guerillakampf wird von Links- und Rechtsextremisten seit Jahrzehnten gelesen und weitergegeben. Auch Franco A., der nun in Frankfurt angeklagt ist, besaß das Buch über den „Totalen Widerstand“.
Über die aktuelle Gefahr des Rechtsextremismus besteht Konsens, seine Kontinutitäten sind dagegen kaum im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert. Umso wichtiger ist eine nun erschienene Analyse.
Kunstsammler und ein Verleger haben am Sachsenwald zwei Kunsthäuser gegründet, die selbst Hamburger staunen lassen. Fast unverhofft schimmert dort der Glanz vergangener Zeiten wieder auf – und erinnert auch an Roger Willemsen.
Die Sprache von innen angreifen: Der Band mit den politischen Essays Jean Genets in der deutschen Werkausgabe offenbart wildes Denken.
1977, sagt der Historiker Philipp Sarasin, begann die Reise zu sich selbst. Ein Gespräch über Menschenrechte, den PC und die Geburt der Identitätspolitik.
Was schon im wirklichen Leben nicht klappt, schafften auch die Geheimdienste nicht: Freundschaft zwischen DDR und Polen.
Zwei Wochen lang geht es beim Festival „Frankfurt liest ein Buch“ um Eva Demskis Roman „Scheintod“ und das politisch aufgewühlte Frankfurt im Jahr 1974.