136 türkische Diplomaten suchen Asyl in Deutschland
Die türkische Regierung geht unerbittlich gegen ihre Kritiker und mutmaßliche Gülen-Anhänger vor. Mit Entlassungen und Verhaftungen schafft sie ein Klima der Angst.
Die türkische Regierung geht unerbittlich gegen ihre Kritiker und mutmaßliche Gülen-Anhänger vor. Mit Entlassungen und Verhaftungen schafft sie ein Klima der Angst.
Ankara nutzt den gescheiterten Putschversuch immer noch als Argument für Verhaftungen. In einem Klima der Angst will Erdogan die Zustimmung für seinen Staatsumbau erzwingen.
Russland ist kategorisch gegen den Nato-Beitritt Montenegros. Nun beschuldigt das Land Moskau eines Putschversuches. Doch was steckt hinter den Vorwürfen?
Die zunehmende Repression in ihrer Heimat lässt immer mehr Türken Asyl in Deutschland beantragen. Die Linke gibt der Bundesregierung eine Mitverantwortung für die zahlreichen Flüchtlinge.
Die Börse Istanbul steht für das Dilemma des Finanzplatzes Türkei: Seit dem Putschversuch hat der Leitindex gut 8 Prozent verloren, die Wirtschaft schrumpft. Und dann gibt es noch diesen Vorwurf: Hat die Börse „Staatsfeinde“ in ihren Reihen?
Ein halbes Jahr nach dem gescheiterten Militärputsch müssen offenbar weitere 6000 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ihre Posten räumen. Verdächtige Türken, die im Ausland leben, droht der Verlust der Staatsbürgerschaft.
Nach dem versuchten Putsch Mitte Juli sind die ersten Urteile gefällt worden: Zwei Militärs müssen lebenslang ins Gefängnis. Es gibt weitere Festnahmen und Durchsuchungen.
Seit dem Putschversuch im Sommer ist die Türkei im Ausnahmezustand. Nach dem Anschlag auf einen Istanbuler Nachtklub ist er nun nochmals verlängert worden. Das nutzt vor allem Präsident Erdogan.
Im Oktober hat Human Rights Watch der türkischen Regierung vorgeworfen, Folter durch die Polizei geduldet zu haben. Ankara dementierte. Jetzt ermittelt der UN-Sonderberichterstatter.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Klage einer früheren türkischen Richterin abgewiesen. Sie war vor das Gericht gezogen, weil sie nach dem Putschversuch im Juli ihre Stelle verloren hatte.
Merkel empfängt Obama offiziell zu Abschiedsbesuch in Berlin + Justizminister beraten über kriminelle Internet-Aktivitäten + Straßburg fällt erste Entscheidung zu Putschversuch in Türkei + Bei Toilettengang Kopf angeschlagen - Dienstunfall?
Im brasilianischen Parlament haben Dutzende Demonstranten vor einer Sitzung randaliert. Sie forderten einen Militärputsch. Präsident Temer zeigte sich empört.
Zum ersten Mal seit dem gescheiterten Putschversuch im Juli reist Außenminister Frank-Walter Steinmeier nächste Woche in die Türkei. Die Gespräche dürften in der aktuellen Lage nicht abgebrochen werden, warnt er.
Es hat gedauert, bis Berlin die richtigen Worte zu den Entwicklungen in der Türkei gefunden hat. Die Sorgen über Presse- und Meinungsfreiheit kommen jedoch zu spät – diese gibt es nicht mehr.
Die türkische Regierung entledigt sich weiterer potentieller Widersacher - dieses Mal im Bildungs-, Justiz- und Gesundheitssektor. Auch weitere kritische Medien werden zur Schließung gezwungen.
Der türkische Präsident Erdogan setzt das Recht außer Kraft und lässt Oppositionelle und Journalisten als Terroristen verhaften. Dafür wird die Türkei einen hohen Preis bezahlen, sagt der türkische Oppositionsführer.
General Kornilow wollte mit Truppen nach Petersburg ziehen, um die Übergangsregierung Kerenski zu beseitigen. Sein Plan scheitert. Die Frankfurter Zeitung vom 15. September 1917 informiert über die neuesten Entwicklungen.
Seit dem Putschversuch in der Türkei im Juli haben 35 Diplomaten Asyl in Deutschland beantragt. Insgesamt ist die Anzahl der Asylanträge aus der Türkei laut Bundesinnenministerium „nicht signifikant“ gestiegen.
Mehr als 35.000 Verdächtige sind drei Monate nach dem Putschversuch in der Türkei in Untersuchungshaft. Gegen mehr als doppelt so viele wird ermittelt.
Weil ein Gericht die Abwahl des Präsidenten stoppte, ruft die Opposition ihre Anhänger dazu auf, auf die Straße zu gehen. Ihr Anführer spricht von einem „Staatsstreich“ der Regierung.
In der Türkei lernt man, dass das größte Übel immer von Putschisten kommt. Warum wir in der Türkei stets das Spiel verlieren, das wir gar nicht spielen.
Wegen angeblicher Verbindungen zum Prediger Gülen hat die Türkei Zehntausende Beamte vorübergehend aus dem Dienst entlassen. Auch die Kurden geraten immer stärker ins Visier von Erdogans Regierung.
Die Regierung in Ankara will den Ausnahmezustand um 90 Tage bis in den Januar hinein verlängern. Somit kann Präsident Erdogan weiter per Notstandsdekret regieren.
Der türkische Präsident Erdogan macht den Putschversuch zum Mythos einer neuen Türkei. Einheimische Journalisten werden zu Haftstrafen verurteilt, ausländische bekommen Pistazienschokolade. Eindrücke einer Pressereise
Die Beziehungen zwischen Ankara und der EU erreichten nach dem Putschversuch einen Tiefpunkt. So kann es nicht weitergehen, aber wie dann? EU-Parlamentspräsident Martin Schulz testete es diese Woche aus. Thomas Gutschker hat ihn begleitet.
Brasiliens suspendierte Präsidentin wirft alle Vorwürfe gegen sich zurück. Vor dem Senat des Landes warnt sie vor einem Bruch der Demokratie.
Der Wirtschaftsminister und SPD-Chef hat die Kanzlerin kritisiert: Gabriel sagte, die Bundesregierung hätte nach dem Putschversuch in der Türkei schneller reagieren müssen. Jetzt antwortet die Kanzlerin.
Selbstkritisch sieht Vizekanzler Gabriel das Verhalten der Bundesregierung nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei. Die Bundesregierung habe angesichts der Opfer zu wenig Anteilnahme gezeigt.
50.000 Unternehmer, die Mitglied in einem Gülen-nahen Unternehmerverband sind, hat die türkische Regierung zu „Terroristen“ erklärt. Zehntausende Immobilien gehen an den Staat. Damit untergräbt die Türkei die Rechtsstaatlichkeit.
Seit der Putschversuch in der Türkei scheiterte, distanzieren sich immer mehr Politiker vom Islamverband Ditib. Zuletzt NRW-Ministerpräsidentin Kraft. Dabei zeigt sich im Streit, dass eine religionspolitische Strategie fehlt.
In der Türkei nehmen die Inhaftierungen kein Ende: Mittlerweile sind Zehntausende in dem Land festgenommen worden. Andere dürfen dagegen die Gefängnisse wieder verlassen.
Mehr als 17.000 Menschen sind seit dem Putschversuch in der Türkei festgenommen worden. Um die überfüllten Gefängnisse zu entlasten, sollen nun Tausende Strafgefangene vorzeitig frei kommen.
Eigentlich wollte er nur eine längere Pause machen. Nun gibt der Journalist Dündar seinen Posten als „Cumhuriyet“-Chef auf und bleibt vorerst in Europa. Vertrauen in die türkische Justiz hat er nicht mehr.
Das Minenunglück von Soma, der Abschuss eines russischen Kampfjets: Gleichgültig, um welchen Skandal oder um welches Verbrechen es gerade in der Türkei geht, der Schuldige ist nun immer die Fethullah-Gülen-Organisation.
Im Interview mit RTL zeigt sich der türkische Präsident enttäuscht über Europas Politiker. Derweil betont er die Beziehung zu Russland - und erklärt, warum er vor der deutschen Justiz keinen Respekt hat.
Der Geschäftsführer einer Kölner Schule, die der Gülen-Bewegung nahesteht, wird bedroht. Für seine Nachbarn ist Gülen ein Terrorist. Zu Besuch in einem gespaltenen Viertel.