Bietet Belgien Puigdemont Asyl?
Dem abgesetzten Regionalpräsidenten Kataloniens droht die Festnahme. Zu Unrecht, sagt Belgiens Entwicklungsminister – und bringt sein Land als Zufluchtsort ins Spiel. Nur: Puigdemont will gar nicht weg.
Dem abgesetzten Regionalpräsidenten Kataloniens droht die Festnahme. Zu Unrecht, sagt Belgiens Entwicklungsminister – und bringt sein Land als Zufluchtsort ins Spiel. Nur: Puigdemont will gar nicht weg.
Die Türkei beschuldigt Deutschland, tausenden türkischstämmigen Terrorverdächtigen Schutz zu gewähren. Doch de Zahl der Auslieferungsanträge ist im Vergleich zu den öffentlichen Vorwürfen gering.
Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei hat ein Gericht erste Urteile gegen Soldaten gefällt – wegen eines Mordkomplotts gegen den türkischen Präsidenten. Ein fairer Prozess? Daran gibt es Zweifel.
Die Gülen-Bewegung beteuert, sie sei an dem Putschversuch in der Türkei nicht beteiligt gewesen. Doch die Alibis sind unglaubwürdig – und die Zweifel mehren sich.
Deutschland gewährt nur wenigen Asylbewerbern mit türkischer Staatsangehörigkeit Schutz. Trotzdem steigt die Zahl der Asylanträge über ein Jahr nach dem Putschversuch immer weiter.
Eine „beachtliche Zahl“ türkischer Diplomaten fühle sich in der Heimat verfolgt, sagt Innenminister de Maizière. Doch trotz der diplomatischen Krise läuft der Rüstungsexport weiter.
Die Schießerei auf einer Militärbasis mit zwei Toten nennt Venezuelas Präsident einen Terrorakt. Amerikanisch finanzierte „Söldner“ steckten dahinter. Läuft die Reaktion nun nach dem Vorbild der Türkei ab?
Venezuela kommt nicht zur Ruhe: Nach der Absetzung der oppositionellen Generalstaatsanwältin haben jetzt offenbar Soldaten gegen den Staatspräsidenten rebelliert. Die Regierung erklärt, sie habe den Aufstand unterbunden.
In Venezuela spitzt sich die Lage zu: Nun ist die oberste Staatsanwältin des Landes entlassen worden. Sie gilt als scharfe Kritikerin von Präsident Maduro – und fordert das Volk zum Widerstand auf.
Gut ein Jahr nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Verschwörer. Im Fokus steht die türkische Luftwaffe.
Nicht nur die Putschisten wurden besiegt, auch die Demokratie hat gelitten: Erdogans riesige Machtdemonstration am Jahrestag des Putsches.
Ein türkischer Arzt engagiert sich für Menschenrechte und den Islam. Er steht der AKP nahe. Dann wagt er es, Erdogan zu kritisieren. Protokoll einer Existenzvernichtung.
Schon seit einem Jahr herrscht in der Türkei der Ausnahmezustand, der es Präsident Erdogan ermöglicht, per Dekret zu regieren. Das Parlament hat ihn nun um drei Monate verlängert.
Erdogans Größenwahn ist erschreckend. Unter ihm kann die Türkei nicht Teil der EU werden. Das muss sich der Westen endlich eingestehen – und die Konsequenzen daraus ziehen.
Seit knapp einer Woche feiert die Türkei bereits den Sieg über die Putschisten. Präsident Erdogan inszeniert sich dabei mit allen Mitteln als starkes Staatsoberhaupt – zum Beispiel mit einer skurrilen Botschaft im Handynetz.
Mitten in der Nacht spricht der türkische Präsident vor dem Parlament in Ankara. Während er gegen die Putschisten wettert, bleiben die Oppositionsparteien der Veranstaltung fern.
Die türkische Opposition verurteilt den Umgang der Regierung mit der Putschnacht vor einem Jahr. In Istanbul hingegen fordern auf der Straße viele Menschen die Wiedereinführung der Todesstrafe – und Präsident Erdogan macht ein Versprechen.
In der Türkei geschieht nichts mehr, was keinen Bezug zum gescheiterten Putschversuch hat. Präsident Erdogan hat sein Land in eine tiefe Krise manövriert. Für viele Türken ist Europa nun die einzige Hoffnung. Ein Kommentar.
Schon in der Nacht des Putschversuchs vor einem Jahr beschuldigte Ankara Fethullah Gülen, Urheber des Aufstands zu sein. Dessen Anhänger sehen sich auch hierzulande als Verfolgte und trauen sich nicht mehr in die Türkei.
Vor dem Jahrestag des Putschversuches hat die türkische Regierung mehr als 7000 Staatsdiener per Dekret entlassen. Darüber hinaus meldet sich der von der Türkei als Staatsfeind betrachtete Gülen zu Wort – und mach Präsident Erdogan schwere Vorwürfe
Auffallend viele Türken suchten nach offiziellen Zahlen zu Beginn des Jahres Asyl in Deutschland. Die Repressionen der türkischen Regierung gegen angebliche Staatsfeinde dürften der Grund sein. Auch viele Diplomaten setzen sich ab.
Frauke Petrys Gegner haben eine Niederlage erlitten: Die Bundesvorsitzende bleibt Direktkandidatin der AfD für die Bundestagswahl.
Nach dem Putschversuch in der Türkei sind viele Soldaten und Diplomaten ins Ausland geflohen. Ihre ehemaligen Kollegen sollen nun Informationen über sie sammeln.
In der Türkei erinnern die Zeiten mit ihren Festnahmen aus absurdesten Gründen frappierend an die Neunziger. Wie soll so die „Wende in die Zukunft“ gelingen?
Die türkische Regierung droht 130 Bürgern, ihnen den Pass zu entziehen, sollten sie nicht binnen drei Monaten in die Türkei zurückkehren. Unter ihnen ist der bekannte Prediger Fetullah Gülen, den Erdogan für den Putschversuch im vergangenen Jahr verantwortlich macht.
Die Türkei wirft vielen Soldaten vor, am gescheiterten Putschversuch beteiligt gewesen zu sein. Jetzt hat Deutschland einigen von ihnen Asyl gewährt. Einer der Männer spricht über die Angst, die trotzdem bleibt.
Inhabern türkischer Dienstpässe soll künftig deutsches Asyl gewährt werden. Auf diese Entscheidung reagiert der türkische Außenminister überraschend zurückhaltend.
Die Stimmung zwischen Deutschland und der Türkei erreicht einen neuen Tiefpunkt. Berlin gewährt Inhabern türkischer Diplomatenpässe Schutz vor der eigenen Regierung. Ankara droht der Bundesregierung mit Konsequenzen.
Nach dem gescheiterten Putsch gegen Erdogan im vergangenen Sommer haben türkische Soldaten in Deutschland Asyl beantragt – einige nun wohl erfolgreich. Die Anerkennung ist diplomatisch heikel.
Nach dem gescheiterten Militärputsch und dem Verfassungsreferendum steigt die Zahl türkischer Staatsdiener, die in Deutschland Asyl beantragen. Darunter sind Diplomaten, Soldaten, Richter und andere Beamte.
Eigentlich müssen Sie über die Türkei nur eines wissen: Sie ist weniger das Land von Döner und schönen Stränden als vielmehr das Land des Absurden. So wie neulich, als Erdogan beinahe mit Schokolade gestürzt worden wäre.
Überraschende Zahlen aus Ankara: Die türkische Wirtschaftsleistung ist im vergangenen Jahr unerwartet stark gestiegen. Sie trotzt dem Putschversuch, zahlreichen Anschlägen und dem Einbruch im Tourismus.
Präsident Erdogan macht die Gülen-Bewegung für den Putschversuch in der Türkei verantwortlich. Dieser These widerspricht BND-Chef Bruno Kahl. Ankara ist darüber nicht erfreut – und reagiert.
Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes hat angezweifelt, dass die Gülen-Bewegung für den Putschversuch in der Türkei verantwortlich ist. Das sorgt in Ankara für Verärgerung.
In Straßburg warten Tausende von Beschwerden türkischer Staatsangehöriger auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.
Die Affäre um Deniz Yücel ist kein Einzelfall. Neben dem Journalisten befinden sich derzeit fünf weitere Deutsche in türkischer Haft. Ihnen allen werden Verbindungen zum Putschversuch vom vergangenen Jahr vorgeworfen.