Präsident Arce weist Verschwörung mit Putschisten zurück
Der festgenommene bolivianische Coup-Anführer Zúñiga behauptet, im Auftrag des Präsidenten gehandelt zu haben. Der widerspricht.
Der festgenommene bolivianische Coup-Anführer Zúñiga behauptet, im Auftrag des Präsidenten gehandelt zu haben. Der widerspricht.
Die Militäraktion in Bolivien zeigt den wachsenden Einfluss der Generäle in Lateinamerika. Der politische Frieden wird aber nicht nur durch sie ausgehöhlt.
Bolivien hat seit seiner Unabhängigkeit 190 teils versuchte Staatsstreiche erlebt. Jetzt kam es wieder zu einer aufsehenerregenden Militäraktion – viele Fragen bleiben offen.
Ex-Militärchef Zuniga wurde nach dem gescheiterten Putsch unter seiner Führung von den bolivianischen Behörden verhaftet. Die politischen Spannungen halten in Bolivien seit längerem an.
Soldaten stürmen den zentralen Platz von La Paz und umstellen den Präsidentenpalast. Boliviens Präsident lässt den dafür verantwortlichen Heereschef festnehmen. Der behauptet, die Aktion sei nur ein abgekartetes Spiel gewesen.
Ein Mann aus den USA hat wohl versucht, die Regierung der Demokratischen Republik Kongo zu stürzen. Die ungewöhnlichen Vorgänge werfen viele Fragen auf.
Aus „einer tiefen Ablehnung der staatlichen Institutionen“ heraus sollen mutmaßliche Reichsbürger einen Putsch geplant haben. Wie ernst es ihnen gewesen sein soll, zeigt sich in den Vorwürfen der Anklage vor dem Frankfurter Oberlandesgericht.
Die kongolesische Armee hat nach eigenen Angaben einen Staatsstreich verhindert. Unter den Angreifern sollen auch US-Amerikaner und ein Brite gewesen sein.
In Stuttgart hat das erste Verfahren gegen die Reichsbürger um Prinz Reuß begonnen. Es geht um Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Vorbereitung von Hochverrat – und versuchten Mord.
In der spanischen Hauptstadt demonstrieren Tausende, um Ministerpräsident Pedro Sánchez vom Rücktritt abzuhalten. Aber gibt es für ihn überhaupt noch ein Zurück? Am Montag will er sein Schweigen brechen.
Nach dem Militärputsch im letzten Jahr wendet sich Niger wie seine Nachbarn von den früheren westlichen Partnern ab. Nun vertieft das westafrikanische Land seine Beziehungen zu Russland.
In wenigen Wochen soll eine Gruppe sogenannter Reichsbürger um den Unternehmer Heinrich XIII. Prinz Reuß in Frankfurt vor Gericht gestellt werden. Einer der neun Angeklagten äußert sich nun im Magazin „Stern“.
Als Jair Bolsonaro die Präsidentenwahl in Brasilien verlor, wollte er das Militär zum Putsch überreden. Wäre ein General nicht standhaft geblieben, hätte das klappen können.
Dem früheren brasilianischen Präsidenten wird vorgeworfen, er habe einen Putscherklärung verfasst. Bolsonaro soll diese drei Wochen vor der Vereidigung seines Nachfolgers da Silva vorgelegt haben, heißt es in Ermittlungsakten.
Nach seiner Niederlage 2022 bei der Wahl um das Präsidentenamt wollte Jair Bolsonaro das Wahlergebnis nicht anerkennen. Vor Gericht sagen nun ranghohe Militär-Offiziere gegen ihn aus: Bolsonaro soll einen Putschversuch geplant haben.
Gegen Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro laufen Ermittlungen. Seine Anhänger sind seine letzte Waffe. Wenn Bolsonaro ruft, dann kommen sie in Scharen.
Trotz schwerwiegender Vorwürfe und Ermittlungen gegen Jair Bolsonaro wegen angeblicher Putschpläne versammeln sich Hunderttausende seiner Anhänger in Sao Paulo. Der ehemalige Präsident hatte zu einer Versammlung zur Verteidigung des demokratischen Rechtsstaats aufgerufen.
Alle Bundesregierungen setzten über Jahrzehnte auf enge Verbindungen zu autoritären Regimen. Die Konkurrenz mit der DDR und die Abgrenzung gegenüber Ost-Berlin förderten dies. Ein Gastbeitrag.
In Brasilien kommt es zu Razzien im Umfeld Bolsonaros. Der frühere Präsident muss seinen Pass abgeben. Ihm und seinen Getreuen wird vorgeworfen, einen Staatsstreich geplant zu haben.
Vor Weihnachten machen Schlagzeilen die Runde von einem angeblichen Spieleraufstand gegen Dortmunds Fußballtrainer Edin Terzic. Der vermeintliche Rädelsführer Marco Reus reagiert empört.
Die EU eröffnet Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine, Malu Dreyer spricht im Bundestag zu den Ahrtal-Hilfen und in den Niederlanden startet ein Pilotprojekt zum legalen Cannabis-Anbau. Der F.A.Z. Newsletter.
Präsident Embaló war für die Klimakonferenz in Dubai, als in seiner Heimat Guinea-Bissau Schüsse fielen. In Sierra Leone hatte es kurz zuvor eine gewalttätige Revolte gegeben.
Am Sonntag haben Männer in der Hauptstadt Freetown Kasernen und Gefängnisse angegriffen. Die Regierung geht von einem gescheiterten Putschversuch aus und leitet Ermittlungen ein. Die Ruhe sei aber wiederhergestellt.
Der größte Militäreinsatz Frankreichs seit Ende des Algerienkrieges lässt nur Verlierer zurück. Von einer schonungslosen Aufarbeitung der Fehler ist die Staatsführung in Paris weit entfernt.
Übergangspräsident Ibrahim Traoré putschte sich im letzten Jahr an die Macht des afrikanischen Landes. Nun musste die regierende Militärjunta nach eigenen Angaben selbst einen Putschversuch vereiteln.
Der Absturz des Transportflugzeuges nahe Gao hat am Wochenende Spekulationen ausgelöst. Quellen vor Ort zufolge sollen Mitglieder der russischen Söldnergruppe an Bord gewesen sein.
In Spanien wurde 1923 zu einem Schicksalsjahr. Ein Militärputsch brachte Miguel Primo de Rivera an die Macht. Nicht einmal sieben Jahre später war die Diktatur am Ende. Folgen hat sie bis heute. Ein Gastbeitrag.
Am 11. September 1973 stürzte Chiles Militär die Regierung von Salvador Allende. Heute blicken viele Menschen im Land wieder positiver auf die Zeit, doch die Erinnerung rückt hinter die vielen Alltagsprobleme.
Dutzende Frauen haben sich am Sonntagabend anlässlich des 50. Jahrestages des chilenischen Militärputsches in der Hauptstadt Santiago versammelt, um der Opfer der Militärdiktatur zu gedenken. Rund 40.000 Menschen waren in der Zeit inhaftiert, gefoltert oder getötet worden.
Im Frankfurter „Tatort“ suchen Polizisten einen Kollegen, der einer rechten Verschwörung angehört und ermordet worden sein soll. Kommissar Brix will das nicht glauben. Das Setting kommt uns bekannt vor.
Der Umsturz in Gabun unterscheidet sich zwar von den vorangegangenen. Aber auch hier ist der Jubel groß. In Afrika ist die Demokratie weiter auf dem Rückzug. War der Freiheitskampf umsonst?
In Ländern wie Niger sind die Eliten keine westlichen Marionetten. Staatsstreiche haben andere Ursachen. Die Aussichten bleiben düster, Entwicklungshilfe ist nur eine Art internationaler Sozialhilfe. Ein Gastbeitrag.
Der beim Militärputsch in Gabun abgesetzte Präsident Ali Bongo Ondimba darf aus dem zentralafrikanische Land nun ausreisen. Die neuen Machthaber begründen ihre Erlaubnis mit dem schlechten Gesundheitszustand Bongo Ondimbas.
Fünf Tage nach dem Militärputsch in Gabun hat der neue Machthaber Brice Oligui Nguema vor dem Verfassungsgericht seinen Eid als Übergangspräsident abgelegt. International wird der Staatsstreich scharf verurteilt.
Der Bongo-Clan ist während eines halben Jahrhunderts an der Macht zu sagenhaftem Reichtum gelangt. Vermutlich werden einige Mitglieder auch nach dem Putsch im Staat die Fäden ziehen.
Der Militärputsch in Gabun ist der achte auf dem afrikanischen Kontinent in nur drei Jahren. Seit August 2020 übernahmen Militärs unter anderem in Niger, in Sudan und in Mali die Macht.