Deutsche Unternehmen leiden unter der Türkei
Eine Umfrage der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer zeigt die Ernüchterung bei deutschen Unternehmen.
Eine Umfrage der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer zeigt die Ernüchterung bei deutschen Unternehmen.
Der Putschversuch bietet dem türkischen Präsidenten den Anlass, die Republik nach seinen Ideen umzubauen. Demokratie reduziert sich bei ihm auf die Akklamation durch die Massen.
Erdogan und Putin zelebrieren einen Neustart ihrer Beziehungen. Doch in Wirklichkeit verbindet die beiden Länder wenig – außer ihr schlechtes Verhältnis zur EU.
Religiöse Konflikte vertreiben Investoren, die Scharia verhindert Vertrauen. Wie der Nahe Osten trotzdem wirtschaftlich voran kommen könnte, sagt der Wirtschaftswissenschaftler und Islamkenner Timur Kuran im Interview.
Die Bundesregierung möchte gut drei Wochen nach dem Putschversuch Solidarität mit der Türkei zeigen. In Ankara hätte man sich anstelle des Staatssekretärs allerdings den Außenminister erhofft - und kritisiert abermals den Westen.
Der türkische Präsident weist Kritik an seinen Maßnahmen nach dem Putschversuch zurück und kritisiert westliche Staaten. In Istanbul kommen derweil Tausende zu einer Großdemonstration zusammen.
Bei der Verhaftungswelle der türkischen Regierung gegen mutmaßliche Anhänger der Gülen-Bewegung ist eine deutsche Staatsbürgerin festgenommen worden. Dem Auswärtigen Amt ist es bisher nicht gelungen, mit ihr Kontakt aufzunehmen.
Die amerikanische Regierung zweifelt laut eines Zeitungsberichts an der Verwicklung von Fethullah Gülen in den Putschversuch. Die Türkei will nun weitere Beweise vorlegen, um eine Auslieferung des Predigers zu erreichen.
Die Terrormiliz Boko Haram soll einen neuen Führer haben. Das behauptet zumindest der mit den afrikanischen Terroristen verbündete IS. Doch eine Audiobotschaft wirft Fragen auf.
Präsident Erdogan hat die Wirtschaft als nächstes Ziel seiner „Säuberungen“ ausgerufen. Derweil plant offenbar der erste prominente westliche Politiker einen Besuch in Ankara nach dem Putschversuch.
Mit Thorbjørn Jagland reist nach dem Putschversuch der erste westliche Politiker für Gespräche in die Türkei. Deren Präsident Erdogan bereitet dem Generalsekretär des Europarats einen großen Empfang – mit Hintergedanken?
Vergangene Woche wurde ich in Istanbul verhaftet. Man warf mir vor, die Putschisten zu unterstützen. Jetzt bin ich wieder auf freiem Fuß – und noch entsetzter über mein Land als zuvor.
Amnesty International wirft der türkischen Regierung vor, den Aufenthaltsort vieler Gefangener nicht offenzulegen. Außerdem seien viele während des Putschversuchs Festgenomme menschenunwürdig untergebracht.
„Das Telefon bitte abstellen und beim Kellner abgeben“: Zwei Wochen nach dem Putschversuch befindet sich die Türkei immer noch im Ausnahmezustand.
Die deutschen Soldaten, die in der Türkei stationiert sind, sollen mehr Sicherheit erhalten. Das Verteidigungsministerium setzt auf spezielle Flugzeuge.
Der türkische Handelsminister rechnet mit immensem wirtschaftlichen Schaden durch den Putschversuch: Wie ein „Dritte-Welt-Land“ habe die Türkei auf Außenstehende gewirkt. Trotzdem ist er optimistisch.
Der türkische Präsident wirft den westlichen Ländern vor, für den Putschversuch in seinem Land mitverantwortlich zu sein. Das stellt vor allem die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten auf eine harte Probe.
Der Umsturzversuch in der Türkei sah aus wie das Werk von Amateuren. Tatsächlich belegen Details inzwischen, dass Offiziere ihn von langer Hand geplant hatten - und nicht der Staatspräsident selbst.
Nach dem Putschversuch in der Türkei fühlt sich die Regierung in Ankara missverstanden. An den Westen hat Außenminister Mevlüt Cavusoglu vor allem eine Frage.
Die „Säuberungen“ der türkischen Regierung erreichen den Sport: Alle Ausschuss-Vorsitzenden im türkischen Fußballverband haben am Sonntag ihren Rücktritt eingereicht – offenbar waren sie vorher unter Druck gesetzt worden.
Die Kölner Polizei hat ein positives Fazit zum Ablauf der Demonstration von knapp 40.000 Anhängern der türkischen Regierung gezogen. Starke Kritik gegenüber deutschen Behörden gab es hingegen vom türkischen Sportminister.
Ablauf, Gegendemonstrationen, Polizeiaufgebot: Die wichtigsten Fragen zum Großdemo-Tag in Köln im Überblick.
Und sie wollen angeblich die Todesstrafe. Wie das zusammenpasst, darüber spricht der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu im F.A.S.-Interview.
Die „Säuberungswelle“ im türkischen Militär geht weiter. Per Notstands-Dekret ordnet Recep Tayyip Erdogan die unverzügliche Entlassung zahlreicher Soldaten an. Zugleich zerschlägt er die bisherige Ausbildungsstruktur der Streitkräfte.
Bei der Pro-Erdogan-Demonstration am Sonntag wird offenbar der türkische Sportminister zu den Anhängern von Präsident Erdogan sprechen. Die Kölner Polizei reagiert mit einem aufgestockten Polizeiaufgebot. Ein CDU-Politiker wird deutlich.
Ehre, Blut und Vaterland: Der Kopf der türkischen Unterwelt wollte Präsident Erdogan einst stürzen – nun schwört Sedat Peker ihm Loyalität und will im „Blut der Putschisten duschen“. Im Volk wächst die Furcht.
Die türkische Regierung geht mit aller Härte gegen mutmaßliche Unterstützer des Umsturzversuchs vor. Oppositionschef Kilicdaroglu fordert von der Kanzlerin, sich deutlich gegen undemokratische Sitten bei Recep Tayyip Erdogan auszusprechen.
In der Türkei sollen Immobilien, Bankkonten und Fahrzeuge von mutmaßlichen Gülen-Anhängern sichergestellt werden. Die Opposition beklagt eine „Hexenjagd gegen Unschuldige“. Die SPD fordert eine Beobachtermission des Europarats.
Zahlreiche Ansprechpartner der amerikanischen Nachrichtendienste in der Türkei sind offenbar entlassen oder verhaftet worden. Das erschwert laut Geheimdienstchef Clapper den Kampf gegen den IS.
Seit dem Putschversuch geht die Regierung in Ankara mit aller Härte gegen Anhänger der Gülen-Bewegung vor. Nach den Vereinigten Staaten gerät nun auch Deutschland ins Visier. Die Kanzlerin äußert sich skeptisch.
Im Rundumschlag gegen unliebsame Kritiker geht die türkische Führung massiv vor. Etliche Journalisten und Militärangehörige wurden verhaftet. Außerdem ordnet die Regierung die Schließung zahlreicher Medienhäuser an.
Präsident Erdogan greift weiter hart durch: Per Dekret lässt er in der Türkei nun Dutzende Zeitungen und Fernsehsender schließen. Das besorgt mittlerweile sogar UN-Generalsekretär Ban.
Die First Lady begeisterte auf dem Parteitag der Demokraten die Massen. Nun möchten viele lieber von Michelle Obama als von Hillary Clinton regiert werden. Ihr Auftritt erinnert an eine andere Präsidentengattin aus einer TV-Serie.
Die Menschen in Istanbul sind gespalten, die Lage ist angespannt. Zum ersten Mal seit dem Putschversuch wagen sich auch Erdogan-Kritiker auf den Taksim-Platz.
Der gesellschaftliche Friede in der Türkei war bereits vor dem Putschversuch und der Säuberungswelle aufgekündigt. Die Entwicklung ist auch eine Gefährdung für Europa.
Die Haftbefehle sollen vom Büro des Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ausgestellt worden sein, die Polizeieinsätze gegen Journalisten sollen bereits laufen. Betroffen ist offenbar auch eine prominente türkische Journalistin.