Türkische Präsidentengarde wird aufgelöst
Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei ist gegen 300 Mitglieder der Präsidentengarde Haftbefehl erlassen worden. Ministerpräsident Yildirim zufolge gibt es für die Elitetruppe keinen Bedarf mehr.
Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei ist gegen 300 Mitglieder der Präsidentengarde Haftbefehl erlassen worden. Ministerpräsident Yildirim zufolge gibt es für die Elitetruppe keinen Bedarf mehr.
Erdogan macht den Prediger Gülen für den Putschversuch in der Türkei verantwortlich. Jetzt hat er dessen Neffen festgenommen, berichten Medien.
Nach der Vorlesung ist vor der Lesung: Frankfurts Poetikdozentin Katja Lange-Müller hat derzeit viel zu tun. Und im Herbst erst recht.
Bisher konnte die Türkei mit einer florierenden Wirtschaft und hohen Auslandsinvestitionen glänzen. Die Sorge vor weiteren überharten Reaktionen von Präsdent Erdogan ist groß. Es droht der große Abzug von Investorengeldern aus den Aktien- und Anleihenmärkten.
Angesichts der Entwicklungen in der Türkei will der CSU-Chef die EU-Beitrittsverhandlungen abbrechen. Für AfD-Vize Gauland ist die Türkei ein „eurasisches Land mit osmanischer Tradition“, das in Europa „nichts verloren“ habe.
Am übernächsten Sonntag wollen Tausende Unterstützer des türkischen Staatspräsidenten in Köln auf die Straßen gehen. Für die Polizei bedeutet das den Ausnahmezustand in der Domstadt.
In der Türkei nehmen jeden Tag die Repressionen zu. Wohin führen die Entwicklungen? Darüber wurde bei Maybrit Illner heftig gestritten. Fast wäre es sogar zum Abbruch der Diskussion gekommen.
Der Ausnahmezustand ist zum neuen Normalzustand in der Türkei geworden. Das Regime kämpft mit allen Mitteln der Einschüchterung gegen Erdogans Gegner – und glaubt damit tatsächlich die Demokratie zu retten.
Kriege und Notstand erlauben Staaten, die Europäische Menschenrechtskonvention auszusetzen. Ankara vollzieht diesen Schritt gerade – und verkündet gleichzeitig ein ehrgeiziges Ziel.
Seit dem gescheiterten Putschversuch wurden in der Türkei Zehntausende festgenommen, entlassen oder suspendiert. Wer sind diese Menschen? Eine Übersicht.
Nach dem harten Durchgreifen der türkischen Führung wächst die Unsicherheit über Geschäfte mit dem Militärfonds und Kredite europäischer Förderbanken. Hochschulen sind vom Ausreiseverbot für Wissenschaftler entsetzt.
Donald Trump will als Präsident die Familien von Terroristen töten lassen. Das ist nach internationalem Kriegsrecht illegal. Gut möglich, dass das amerikanische Militär ihn stoppen würde. Ein Gastbeitrag.
Was nach dem Putschversuch in der Türkei neu ist: Rocker aus Hessen treten als politische Akteure auf. In der Szene brodelt es seit Monaten, nun haben die „Bahoz“ den „Osmanen“ den Kampf angesagt.
Der Staatsstreich sei „vielleicht noch nicht vorbei“, sagt Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan. Wenige Stunden später trat der Ausnahmezustand in Kraft. Nun kann er weitgehend per Dekret regieren.
Nach dem Putschversuch in der Türkei hat die amerikanische Ratingagentur Standard and Poor’s die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft. Es drohe eine „Phase verstärkter Unberechenbarkeit“.
Erdogan schafft tragende Säulen eines rechtsstaatlichen Gemeinwesens ab – und damit klare Verhältnisse.Westliche Wertegemeinschaft? Da kann man nur lachen.
Nachdem der türkische Präsident 1600 Dekane von Hochschulen zum Rücktritt aufgefordert hat, sollen jetzt Wissenschaftler aus dem Ausland zurückkehren – und vorerst nicht mehr ausreisen dürfen.
Gescheiterter Putsch, Anschläge, Bürgerkrieg im Südosten: Die Türkei steckt in einer gewaltigen Krise. Die Aktienkurse befinden sich seit Jahresbeginn dennoch im Plus. Wieso eigentlich?
Nach dem gescheiterten Putschversuch hat die türkische Luftwaffe erstmals wieder Stellungen der Kurdenrebellen im Irak bombardiert – und dabei 20 PKK-Kämpfer getötet. Präsident Erdogan kündigte außerdem eine „wichtige Entscheidung“ an.
Die entscheidende türkische Oppositionspartei will Präsident Erdogan in der Wiedereinführung der Todesstrafe unterstützen. Über eine entsprechende Verfassungsänderung hätten aber andere zu entscheiden.
Die „Säuberungen“ in der Türkei gehen weiter: Das Bildungsministerium hat mehr als 15.000 Staatsbedienstete vom Dienst freigestellt. Auch wurden 24 Fernseh- und Radiostationen die Sendelizenz entzogen.
Live-Videos im Netz laufen dem Fernsehen den Rang ab. Müssen Sender ihre ethischen Standards brechen, um mitzuhalten? Kai Gniffke über die Herausforderungen des Streamings.
Der türkische Präsident Erdogan hat dem amerikanischen Sender CNN das erste Interview nach dem gescheiterten Putschversuch gegeben. FAZ.NET dokumentiert das Gespräch im amerikanischen Wortlaut.
Gegenüber dem Sender CNN äußert sich Recep Tayyip Erdogan zur Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei.
Im Interview mit dem Sender CNN spricht Recep Tayyip Erdogan über den Prediger Fethullah Gülen. Er fordert die Auslieferung Gülens von den Vereinigten Staaten.
26 türkische Generale sitzen nun wegen Putschvorwürfen in Untersuchungshaft. Das harte Vorgehen der Regierung wird von den EU-Staaten stark kritisiert – und könnte nicht nur für die Türkei ernste Folgen haben.
Seit der Staatsgründung der Türkei hatten Offiziere immer politischen Einfluss. Unter der AKP-Herrschaft ist damit Schluss.
Nach dem Putschversuch hat die türkische Regierung die Asya Bank vorübergehend geschlossen. Müssen deutsche Anleger fürchten, dass auch ihre Bank bei Erdogan in Missgunst fallen kann?
Seit dem Umsturzversuch in der Türkei bestimmen glühende Erdogan-Fans das Bild in den Straßen. Die türkische Linke ringt um eine Haltung. Sind alle Mittel recht, um den Präsidenten zu stürzen?
In diesem Jahr wird es angesichts der Krise in der Türkei laut dem deutschen EU-Kommissar keine Visaerleichterungen für das Land geben. Es sehe nicht danach aus, als würde Präsident Erdogan der EU entgegenkommen.
Die Europäische Union warnt den türkischen Präsidenten Erdogan davor, im Zuge seines Konterputsches auch die Todesstrafe wieder einzuführen. Doch die Vollmitgliedschaft in der EU ist ohnehin nur noch eine Illusion. Und das Flüchtlingsabkommen gilt als unantastbar.
Auf der Suche nach dem Rädelsführer des Putsches sollte der ehemalige General Akin Öztürk eingestanden haben, verantwortlich zu sein – dann korrigierte die staatliche Nachrichtenagentur sich selbst. Den wahren Drahtzieher hat Erdogan dagegen schon gefunden.
So geht Revolution heute: Wir wurden von Twitter informiert, die Politiker waren über Facetime im Fernsehen zu sehen, und die Soldaten, die den Putsch unterstützen, kommunizierten über Whatsapp.
Das türkische Militär versuchte sich an einem Staatsstreich – und scheiterte. Die Strafe dafür wird hoch. Dabei ist ein Putsch nicht zwangsläufig illegal.
Turkish Airlines darf vorerst nicht mehr in die Vereinigten Staaten fliegen. Die amerikanischen Behörden trauen nach dem Militärputsch der Sicherheitslage in der Türkei nicht mehr.
Erdogan kann mit dem Ergebnis des Putschversuches zufrieden sein – er hat seine Position gefestigt. Das türkische Volk muss nun versuchen, mit dem geringeren Übel zu leben. Ein Gastbeitrag.