Faschistisch sind natürlich nur die anderen
Eine Sprache, ein Staat, eine Nation: AKP-Politiker zeigen den ultranationalistischen Wolfsgruß und heizen die Wut der Türken auf Europa an.
Eine Sprache, ein Staat, eine Nation: AKP-Politiker zeigen den ultranationalistischen Wolfsgruß und heizen die Wut der Türken auf Europa an.
Abermals holt der türkische Präsident gegen Kanzlerin Merkel aus und bezichtigt sie der Unterstützung von 4500 Terrorverdächtigen. Merkel will sich davon jedoch nicht provozieren lassen.
Beim Treffen des russischen und des türkischen Präsidenten in Moskau ist von der einstigen Feindschaft nichts mehr zu spüren. Eine Rolle spielt dabei auch türkisches Gemüse in Russland.
„Massive Zerstörungen, Tötungen und zahlreiche andere schwere Menschenrechtsverletzungen“: Das werfen die Vereinten Nationen der Türkei in den Kurdengebieten vor. Seit Juli 2015 ist die Waffenruhe dort zerbrochen.
Zwischen Preußen, Mölln und der PKK: Seit der Zeit des Ersten Weltkriegs blicken die Türken mit gemischten Gefühlen auf Deutschland. Das nutzt die Regierung aus.
Das deutsch-türkische Verhältnis leidet derzeit heftig. Kanzlerin Merkel und Ministerpräsident Yildirim bemühen sich um Verständigung. Der AKP-Wahlkampfmanager in Deutschland dagegen erhebt schwere Vorwürfe gegen Behörden hierzulande.
Der türkische Präsident Erdogan wirft dem Journalisten Deniz Yücel vor, für Deutschland spioniert zu haben. Während einer Rede am Freitagabend bezeichnete er den Inhaftierten als „Agenten und PKK-Vertreter“.
Bisher haben sie sich zurückgehalten, jetzt aber hetzen regierungsnahe Medien gegen den inhaftierten deutschen Journalisten Deniz Yücel. In seinen „Lügenberichten“ habe er „seinen Hass gegen die Türkei erbrochen“.
Der Journalist Deniz Yücel war schon lange im Visier der türkischen Regierung. Nun wird ihm Terrorpropaganda vorgeworfen. Doch eigentlich geht es um einen Verwandten Erdogans.
Fotos in den sozialen Medien belasten das türkische Militär schwer. In den kurdischen Gebieten sollen sie selbst Jugendliche getötet haben. Doch die Beweisführung ist kompliziert.
CIA-Chef Pompeo fliegt nach Ankara. Es geht um brisante Themen. So erhoffen sich die Türken die Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen. Trump genießt bei Präsident Erdogan große Sympathie. Doch es könnte ein böses Erwachen geben.
Der neue Außenminister Sigmar Gabriel hat den Chef der türkischen HDP zu einem Kongress nach Berlin eingeladen. Brisant ist: Der pro-kurdische Demirtas sitzt wegen Terrorvorwürfen im Gefängnis.
Zwischen Berlin und Ankara kriselt es. Selbst deutsche Staatsbürger werden in der Türkei festgehalten. So hat Merkel bei ihrem Treffen mit Erdogan viel zu besprechen.
132 Tage verbrachte die Schriftstellerin Asli Erdogan in einem Frauengefängnis in Istanbul. Kurz vor Jahresende wurde sie entlassen. Ein Interview über den Alltag in der Haft.
Nach dem Attentat auf einen Istanbuler Nachtklub ist der Täter weiter auf der Flucht. Die türkische Regierung bestätigte die Identifizierung des Verdächtigen, nannte aber keine Details. Spezialkräfte nahmen in Istanbul mehrere Uiguren fest.
Auf jede türkische Ankündigung zum Kampf gegen Terror folgt ein neuer Anschlag. Die Türkei wirkt hilflos – auch weil viele Medien gleichgeschaltet sind.
Die türkische Polizei hat acht Verdächtige festgenommen, die am Angriff auf den Nachtklub in Istanbul beteiligt gewesen sein sollen. Zuvor hatte sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ des Attentats bezichtigt.
Der Täter soll sich als Weihnachtsmann verkleidet haben. Seinen Weg in den Nachtklub schoss er sich frei. Die Gäste flohen in Panik, manche sprangen in den Bosporus. Nun suchen Menschen am „Reina“ nach ihren Angehörigen.
Die verhaftete türkische Schriftstellerin Asli Erdogan ist wieder in Freiheit. Doch das ist kein Signal für mehr Lockerung: Fast zeitgleich wurde der Journalist Ahmet Sik verhaftet.
Im Südosten der Türkei hat eine Autobombe zahlreiche Menschen verletzt und mindestens 13 getötet. In der Kayseri explodierte der Sprengstoff in einem Bus voller Soldaten. Der türkische Präsident kündigte Vergeltung an.
Der türkische Staatspräsident will nach dem Doppelanschlag in Istanbul hart gegen Terroristen vorgehen. Auch die Bürger sollen bei diesem Kampf helfen – indem sie die Behörden auf Terrorverdächtige hinweisen.
Dass die prokurdische HDP den Anschlag in Istanbul sogleich verurteilte, nutzte ihr wenig – über 200 Politiker der Partei werden verhaftet. Ihre Büros und Zentralen werden mit unmissverständlichen Drohungen beschmiert.
Nach dem verheerenden Doppelanschlag in Istanbul hat die türkische Polizei mehr als hundert Vertreter der prokurdischen Partei HDP festgenommen. Präsident Erdogan hatte zuvor Vergeltung angekündigt.
Nach den Anschlägen in Istanbul sind die Türken verunsichert. Erdogan gibt sich kämpferisch, und sogar die kurdische Opposition zeigt sich solidarisch.
Die PKK-Splittergruppe „Freiheitsfalken Kurdistans“ hat sich des Anschlags in Istanbul bezichtigt. Ihr Ziel waren Polizisten, 38 Menschen wurden getötet. Präsident Erdogan kündigt eine entschlossene Reaktion an.
Die CDU diskutiert, ob die doppelte Staatsbürgerschaft abgeschafft werden soll – schon seit längerem ist das ein Reizthema bei den Deutschtürken. Auf die Frage, wohin sie gehören, geben sie unterschiedliche Antworten.
Im Oktober hat Human Rights Watch der türkischen Regierung vorgeworfen, Folter durch die Polizei geduldet zu haben. Ankara dementierte. Jetzt ermittelt der UN-Sonderberichterstatter.
Sie wollte über ein Grubenunglück in der Türkei berichten, dann wurde die WDR-Reporterin Hatice Kamer festgenommen. Nun ist sie wieder frei, allerdings droht ihr ein Prozess. Der Vorwurf: Sie soll die PKK unterstützt haben.
Als sie festgenommen wurde, recherchierte die Journalistin Hatice Kamer in Kurdengebieten über ein Minenunglück. Wie ihr ergeht es in der Türkei derzeit vielen Kollegen.
Das Verhältnis von Türken und Kurden in Deutschland ist ein Spiegelbild der Situation in der Türkei. Die Stimmung ist angespannt.
Mindestens zwei Menschen sind bei einer Explosion vor dem Gouverneursamt im südtürkischen Adana getötet und 21 verletzt worden. Informationen eines Fernsehsender zufolge, handelte es sich um eine Autobombe.
Am Donnerstag will das EU-Parlament darüber entscheiden, ob die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei weitergeführt werden. Der türkische Präsident Erdogan sagt nun, die Abstimmung habe keinen Wert für das Land.
Der Bundesaußenminister musste sich bei seinem Türkei-Besuch Vorwürfe seines türkischen Gegenübers Cavusoglu anhören. Deutschland sei ein sicherer Ort für Terroristen sagte dieser. Steinmeier kann sein Unverständnis bei einem Treffen mit Präsident Erdogan äußern.
Die Redaktionsmitglieder in Haft, die Existenz bedroht, die Pressefreiheit in der Türkei nicht mehr existent: Die traditionsreiche Zeitung kämpft um ihr Überleben. Ein offener Brief der Mitarbeiter der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet.
Aufatmen bei Deniz Naki: Schon am ersten Prozesstag wird der frühere deutsche Jugendnationalspieler vom Vorwurf der Terrorpropaganda freigesprochen. Nun will sich Naki auf den Fußball konzentrieren.
Deniz Naki war Jugend-Nationalspieler. Nun drohen ihm fünf Jahre Haft, weil der Fußballprofi die Kurdenpolitik Erdogans kritisierte. Das hat ihm schon früher Ärger eingebracht.