Erdoğan, Bahçeli und ein Mordfall
Die nationalistische Partei MHP ist Erdoğans Partner. Und sie ist in ein Verbrechen verwickelt: den Mord am früheren Chef der Jugendorganisation der Partei, Sinan Ateş.
Die nationalistische Partei MHP ist Erdoğans Partner. Und sie ist in ein Verbrechen verwickelt: den Mord am früheren Chef der Jugendorganisation der Partei, Sinan Ateş.
Zwar hat Frank-Walter Steinmeier mit dem türkischen Präsidenten auch über Differenzen gesprochen. Doch beim Besuch in Ankara zeigt sich der Bundespräsident auf Ausgleich bedacht. Erdoğan fordert mehr deutsche Rüstungsexporte.
Der türkische Präsident reist zum ersten Mal seit 13 Jahren wieder in den Irak. Er will vor allem einen Verbündeten im Kampf gegen die kurdische Terrorgruppe PKK gewinnen.
Verfassungsschützer warnen, der türkische Staat wolle sich in deutsche Angelegenheiten einmischen. Forscher sehen eine „aggressive Diasporapolitik“ der türkischen Regierungspartei AKP.
Im türkischen Van haben sich die Wahlbehörde dem Druck der Straße gebeugt. Der Kandidat der DEM-Partei wird nun doch Bürgermeister.
Nach landesweiten Protesten soll der Wahlsieger in der türkischen Stadt Van nun doch Bürgermeister sein. Der Fall sagt einiges aus über den Zustand des Rechtsstaates in der Türkei.
Die kurdische Politikerin Serra Bucak dürfte am Sonntag zur Oberbürgermeisterin der türkischen Stadt Diyarbakır gewählt werden. Ihre beiden Vorgänger sind in Haft. Droht ihr das gleiche Schicksal?
35.000 Kurden feiern in Frankfurt das Newroz-Fest, doch es geht nicht nur um die Kultur.
Die Türkei drängt den Irak zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die PKK. Das hat auch mit dem türkischen Wahlkampf zu tun.
Timon Gremmels ist seit Januar neuer hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst. Der SPD-Politiker spricht über das Gendern in Hochschulen, den Umgang mit Antisemitismus und die Zukunft der Documenta.
Warum die Türkei die NATO-Erweiterung so lange verzögert hat, ist klar: PKK, die F-16-Flugzeuge. Aber was hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán dazu getrieben?
Raisi und Erdoğan wollen den IS bekämpfen und die Palästinenser unterstützen. Doch Differenzen zwischen der Türkei und Iran gibt es viele.
Nach der Zustimmung des türkischen Parlaments zum NATO-Beitritt Schwedens fehlt nur noch die Unterschrift von Präsident Erdoğan. Die ist in der Regel eine Formsache. Aber er war nie verlegen darum, Gründe für eine Verzögerung zu finden.
An diesem Dienstag könnte Schwung in die Sache kommen: Das türkische Parlament beschäftigt sich mit Schwedens NATO-Beitritt und Ungarns Ministerpräsident Orbán lädt seinen schwedischen Gegenüber Kristersson ein.
Vergeltung für neun getötete türkische Soldaten
Es seien 29 Stellungen der PKK angegriffen worden, teilt das türkische Verteidigungsministerium mit. 20 Kämpfer sollen dabei getötet worden sein.
Das Verteidigungsministerium in Ankara bestätigt den Tod von fünf türkischen Soldaten – acht weitere sein verletzt, drei von ihnen sollen in Lebensgefahr schweben. Die Situation ist nach dem gescheiterten Friedensabkommen von 2015 angespannt.
Vor einem Jahr wurde ein früherer Chef der Grauen Wölfe in Ankara erschossen. Wer waren die Auftraggeber? Viele Spuren führen in die Politik und in ein Milieu, in dem Gewalt als Mittel zum politischen Machterhalt eingesetzt wird.
Kurz vor Weihnachten wurden zwölf türkische Soldaten in Irak getötet. Nun übt die türkische Luftwaffe in Irak und Syrien Vergeltung an kurdischen Milizen.
Mit Luftangriffen im Irak und in Syrien hat die türkische Luftwaffe auf Auseinandersetzungen mit Kurden reagiert. In der Türkei hat die Polizei darüber hinaus Mitglieder einer kurdischen Partei festgenommen.
In den Verhandlungen über den NATO-Beitritt Schwedens verlangt die Türkei die Schließung einer Website. Das zeigt, wie sehr ihr Exilmedien ein Dorn im Auge sind.
Nach Polizeiangaben nahmen gut 4.000 Menschen an der Demonstration teil. Die Proteste richteten sich auch gegen die Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan.
Der türkische Präsident fühlt sich der Hamas ideologisch verbunden. Bald will er Bundeskanzler Scholz in Berlin treffen. Die CDU fürchtet einen Eklat.
Deutsche Aktivisten wollten in der Türkei gegen türkische Luftangriffe in Syrien protestieren. Bevor es dazu kam, wurden sie festgenommen und ausgewiesen.
Die Türkei hat abermals Stellungen und Unterkünfte kurdischer Milizen in Syrien angegriffen. Mit der Militäraktion soll ein Attentat Anfang Oktober in Ankara gerächt werden.
In Syrien endet die Abschlussfeier in einer Militärakademie in einem Blutbad. Assad könnte den Angriff politisch nutzen. Dem Regime ist an Kriegsstimmung gelegen.
Laut der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte seien auch Zivilisten unter den Toten. Die Türkei bombardierte derweil Ziele in dem Land und amerikanische Truppen haben eine Drohne Ankaras abgeschossen.
Die türkische Regierung reagiert mit Härte auf den Bombenanschlag in Ankara. In mehreren Provinzen des Landes gibt es am Montag Einsätze der Sicherheitskräfte. Im Nordirak flog die Luftwaffe zuvor Angriffe.
Der italienische Comicautor Zerocalcare ist zum zweiten Mal ins Kurdengebiet in Nordsyrien gereist und erzählt in „No Sleep till Shingal“ auf ebenso berückende wie bedrückende Weise von der Notsituation der dort lebenden Kurden.
In Hessen und Bayern beginnt die letzte Wahlkampfwoche, die amerikanische Regierung hofft auf gute Ideen in den nächsten 45 Tagen und die Nobelpreise werden in dieser Woche vergeben. Der F.A.Z. Newsletter.
Eine „große Zahl von Terroristen“ sei dem Verteidigungsministerium zufolge bei den Angriffen „neutralisiert“ worden. Die PKK hat ihr Hauptquartier in den nordirakischen Kandil-Bergen.
Erdoğan: Anschlag in Ankara „das letzte Gefecht des Terrorismus“
Vor dem Innenministerium in Ankara wird am Sonntagmorgen ein Anschlag verübt. Präsident Erdoğan spricht vom letzten Gefecht gegen die PKK.
Der ungarische Präsident Orbán agiert in der Frage des NATO-Beitritts Schwedens im Gleichschritt mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan. Eile haben beide nicht.