Peking und Washington eskalieren den Handelskrieg
China schlägt Trumps 50-Prozent-Zoll voll zurück. Verunsicherte Unternehmen stoppen ihre Ausfuhren in die USA. Die Zölle sind auf dem höchsten Niveau seit einem Jahrhundert.
China schlägt Trumps 50-Prozent-Zoll voll zurück. Verunsicherte Unternehmen stoppen ihre Ausfuhren in die USA. Die Zölle sind auf dem höchsten Niveau seit einem Jahrhundert.
Mehr als 100 Prozent Aufschlag: China treffen Trumps Zölle besonders hart. Doch auch der deutschen Wirtschaft droht Ungemach.
Die Menschenrechtsorganisation hat für 2024 enormen Anstieg an vollstreckten Todesurteilen dokumentiert. Besonders in einer Region gab es viele Exekutionen.
China sei eine „supergroße Wirtschaft“, stark und widerstandsfähig, heißt es als Reaktion auf die Zolleskalation. Kritische Stimmen zu den chinesischen Gegenzöllen lässt Peking unterdrücken.
Die Volksrepublik ändert die Strategie. Statt Verzögerung und Mäßigung folgt China jetzt dem Prinzip: Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Wenn China seine Agrarprodukte künftig nicht mehr aus den USA bezieht, dürfte Brasilien in den Fokus rücken. Dort ist die Nachfrage nach Soja und Fleisch zuletzt kräftig gestiegen.
Der US-Präsident belegt Freund und Feind mit Importzöllen historischen Ausmaßes. Auf Waren aus China werden mehr als 60 Prozent fällig. Peking und Tokio drohen mit Gegenmaßnahmen. Doch Chinas Propaganda reagiert auch mit Spott.
Peking reagiert scharf auf den „Unabhängigkeitskurs“ des taiwanischen Präsidenten und sendet dabei auch Signale nach Washington. Der Name der Übung deutet an, dass bald weitere Manöver folgen sollen.
Vor dem drohenden Handelskrieg mit den USA ist eine Industrie für China zentral: der Schiffbau. Trotz Wirtschaftskrise pumpt Peking viel Geld in immer neue Werften. Ein Ortsbesuch.
Fast täglich führt Chinas Militär Übungen nahe der Insel Taiwan durch, die Peking zu seinem Territorium zählt. Nun hat abermals ein großangelegtes Manöver begonnen.
Auch in Peking herrscht Verwirrung darüber, was Trump eigentlich vorhat. Deshalb wartet China erst mal ab – anstatt die Lücke zu füllen, die Trump hinterlässt.
Li Ka-shing ist 96 Jahre alt, der reichste Mann Hongkongs und hat es plötzlich mit den beiden mächtigsten Männern der Welt zu tun. Es geht um Panama, Dutzende Häfen in aller Welt und die Frage, auf wessen Seite er steht.
Peking umwirbt die Chefs von BMW, Mercedes und weiterer Konzerne. In Richtung Trump teilt Präsident Xi aus: „Wenn man eine andere Lampe ausbläst, wird die eigene nicht heller.“
Donald Trump behauptet, der Panamakanal werde von China kontrolliert. In Panama selbst sieht man das ganz anders. Man will weder auf Washington noch auf Peking verzichten.
Eine Reise durch das pulsierende Herz einer Stadt wirft die Frage auf: Was bleibt von einem Ort, wenn man ihn verlässt?
Die Beziehungen zwischen Kanada und China bleiben schlecht. Anfang des Jahres wurden vier Doppelstaatler wegen Drogenschmuggels hingerichtet, wie Kanadas Außenministerin jetzt bekannt gab.
Der Chinese Guo Jiaxuan wird in einem Trainingsspiel schwer verletzt, wenig später stellen Ärzte seinen Hirntod fest. Nun ist der Nachwuchsfußballer gestorben – einen Tag vor seinem Geburtstag. Die Familie fordert Aufklärung.
Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat hausgemachte Probleme. Die Parteidiktatur sucht nach Antworten und will den Menschen den Konsum schmackhaft machen. Notfalls auch mit Urlaubsgeld.
Was sonst noch wichtig ist
Auf Druck von Trump hat der Hongkonger Hafenbetreiber Hutchison seine Anteile am Panamakanal an ein US-Unternehmen veräußert – ohne Abstimmung mit Peking. China wütet.
Während US-Präsident Donald Trump außenpolitisch poltert und mit Strafzöllen austeilt, präsentiert sich Xi Jinping als ruhiger, wirtschaftlicher Gegenspieler. Was bedeutet Trump 2.0 für den großen Rivalen im Osten?
Die „America First“-Politik bestätigt Xi Jinping in seiner Strategie der Abkopplung vom Westen. Das ist mit Risiken für die innere Stabilität der Volksrepublik verbunden.
Washington erhöht den Druck auf Teheran. Iran will lieber mit Peking und Moskau über die „Atomfrage“ sprechen – und hält sich andere Optionen offen.
In Washington wollten Strategen Trumps Faible für Putin nutzen, um Moskau und Peking zu entzweien. Oberwasser haben aber längst die „Dealmaker“, die der Kreml umwirbt.
Kanada muss sich derzeit gegen Trumps geplante Zölle zur Wehr setzen. Doch auch China hat noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen. Die Zölle zielen auf kanadische Agrarprodukte.
Chinas wichtigste Knolle schrumpft unter den Folgen steigender Temperaturen. Forscher warnen vor drastischen Ernteverlusten – und steigenden Preisen. Die Fotografin Florence Lo hat eine Forschungseinrichtung besucht, die unterschiedliche Bedingungen simuliert, um auf zukünftige Klimaverhältnisse vorbereitet zu sein.
Chinas technologischen Erfolge passen nicht zu den wirtschaftlichen Herausforderungen. Ein Widerspruch aus Innovation und Krise prägt das Land. Die Regierung handelt, aber nicht an den richtigen Stellen.
Arbeitsbedingungen wie Sklaven, intransparente Rohstoffverträge und Handelsversprechen, die sich nicht erfüllen: Erste Staaten zwischen Rio Bravo und Feuerland stellen die chinesischen Investitionen infrage.
Die zweit- und die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt wollen fast gleichzeitig die Schulden erhöhen. Doch Peking plant genau das Gegenteil von dem, was Berlin will.
Draußen die Stürme, drinnen weiter wie bisher: Der chinesische Volkskongress folgt den Vorgaben Xis und lässt die Ausrichtung des Landes trotz Wirtschaftskrise und Trump unverändert.
Die Regierung in Peking hebt die Verteidigungsausgaben auf umgerechnet rund 230 Milliarden Euro an. Präsident Xi Jinping verspricht eine „Armee auf Weltklasseniveau“.
Trumps neueste Zölle schlagen mitten hinein in den Nationalen Volkskongress. Peking setzt auf Schulden und hofft inständig auf die Kauflaune der Chinesen.
Peking verbreitet gewohnte Kritik an den USA, geht aber den Präsidenten nicht persönlich an. Man will Trump nicht verärgern – er ist für China derzeit zu wertvoll.
Zum ersten Mal seit der pandemiebedingten Schließung des Landes hat Nordkorea wieder westliche Touristen einreisen lassen. Doch das Regime bestimmt, was sie sehen dürfen – und was nicht.
Peking fürchtet, dass die USA nun mehr Militär in den Indopazifik bringen. Gleichzeitig schaut es genüsslich zu, wie Washington NATO-Partner beschimpft und den Verbündeten im Kreml stärkt.
Yonaguni liegt so nah an Taiwan wie keine andere japanische Insel. Die Einheimischen bekommen Chinas Drohgebärden zu spüren. Tokio will dort jetzt Raketen stationieren.