Trump treibt die Welt in Chinas Arme
Trump verstört Freund und Feind. Plötzlich wirkt das Angebot der Chinesen auf viele Länder wieder verlockend: Eine Weltmacht ohne humanistische Werte, dafür mit Sekundärtugenden.
Trump verstört Freund und Feind. Plötzlich wirkt das Angebot der Chinesen auf viele Länder wieder verlockend: Eine Weltmacht ohne humanistische Werte, dafür mit Sekundärtugenden.
Hafeninfrastruktur, Fußballstadien und eine Zentralbibliothek: Peking ist zwischen dem Rio Bravo und Feuerland omnipräsent. Zehn Beispiele, die die Vielschichtigkeit dieses Engagements verdeutlichen.
Chinas Staatschef lädt die mächtigsten Wirtschaftschefs des Landes ein. Selbst der einst verstoßene Alibaba-Gründer ist dabei. Stützt das die Wirtschaft? Oder geht das Treffen nach hinten los?
Peking blickt vorsichtig auf Trumps Pläne mit Putin und der Ukraine. Es will Mitsprache – findet aber Gefallen an Trumps Verachtung für die „regelbasierte Ordnung“.
Von Politik und Wissenschaft gehen derzeit unterschiedliche Signale zum Umgang mit China aus. Zuletzt stieg die Zahl der Visa für Forscher, gleichzeitig klagen Forschungsorganisationen über Hürden.
Peking propagiert historische chinesische Therapien weltweit. Dabei ist die Studienlage zweifelhaft, in China kritisch über sie zu berichten kaum möglich. Was ist bekannt über die Therapien?
Auch Chinas Staatskonzerne tun sich schwer mit dem Elektroauto. Jetzt dürfte es zwischen zwei Unternehmen zu einer Megafusion kommen. Der Konzern wäre der größte Autohersteller Chinas.
China und Thailand sagen der Cyberkriminalität den Kampf an. Auslöser ist die Entführung eines chinesischen Schauspielers, der online Menschen um ihr Geld bringen sollte – eine verbreitete Masche.
Die Bedenken um eine mögliche Weitergabe von Daten an chinesische Behörden nehmen zu. In den Niederlanden wird von einem „offensiven Cyberprogramm“ Chinas gesprochen.
Die Reaktion Chinas im Handelsstreit mit den USA demonstriert zwar Stärke – die konkreten Folgen dürften sich aber in Grenzen halten. Die Börsen reagieren erleichtert.
Anders als mit Mexiko und Kanada gibt es mit Peking bisher keine Einigung. Nun verkündet China Vergeltungszölle, die am Montag in Kraft treten sollen. Zudem soll Googles Marktmacht überprüft werden.
Die wachsende chinesische Kontrolle von kritischer Infrastruktur in Lateinamerika ist Washington ein Dorn im Auge – nicht nur am Panamakanal.
Die USA haben die erwarteten Zölle verhängt: 25 Prozent gegen ihre Nachbarn Mexiko und Kanada, zehn Prozent gegen ihren großen Rivalen China. Alle drei wollen mit Gegenmaßnahmen reagieren. Die Auswirkungen treffen auch europäische Unternehmen, bis hin zum deutschen Automarkt.
Ihr neues Jahr der hölzernen Schlange haben die Chinesen ganz besonders eingeläutet: Die Suchmaschine Deepseek hat nicht nur die Welt der Künstlichen Intelligenz erschüttert, sondern Anleger rund um die Erde Milliarden Dollar gekostet. Damit beweist China nicht nur, dass auch Diktaturen in der Lage sind, den technischen Fortschritt voranzubringen – im Zweifelsfall in der Rüstungsentwicklung.
Der amerikanische Präsident und der indische Ministerpräsident pflegen gute Beziehungen. Dennoch nähert sich Neu Delhi auch weiterhin Peking an.
Der erste Para-Alpin-Weltcup auf deutschem Boden soll den Behindertensport nach vorn bringen. Für Paralympics-Siegerin Anna-Lena Forster wird der Wettkampf trotz Heimvorteil zur Herausforderung.
Die Verbände schlagen Alarm. Europa muss neue Schritte in der Chip-Politik gehen, will es nicht völlig den Anschluss an Asien und Amerika verlieren.
Unmittelbar vor Trumps Amtsübernahme gibt es Zeichen der Annäherung mit China. Allerdings trog diese Hoffnung schon einmal. Der Fall Tiktok zeigt, wie kompliziert das Verhältnis bleibt.
Bis heute ist der Huanan-Markt abgesperrt. Sonst aber scheint die Corona-Pandemie in der Stadt, in der alles begann, fünf Jahre später fast vergessen. Was wurde aus Wuhan?
Die gut 170 Millionen amerikanischen Tiktok-Nutzer können aktuell nicht auf die App zugreifen. Der designierte Präsident will das ändern und die Frist für eine Übernahme des US-Geschäfts verlängern.
Das Wachstum bereitet Chinas Regierung Sorgen. Ein Heilmittel gibt es noch nicht. Die Bevölkerung schrumpft weiter.
Die Großmächte und viele Schwellenänder in Asien haben große Erwartungen an Donald Trump im Weißen Haus. Demokratische Staaten in der Region sorgen sich dagegen um ihre Sicherheit, schreiben zwei frühere Schweizer Botschafter.
Noch vor zwei Jahren hieß es aus Peking, dass man einem Verkauf des US-Geschäfts von Tiktok nicht zustimmen würde. Nun lotet die chinesische Regierung offenbar doch Möglichkeiten aus. Die Zeit für Tiktok wird knapp.
China will im Himalaja mehrere Staudämme errichten. Peking hat dafür gute Gründe. Heimische Umweltschützer und die Länder flussabwärts dagegen befürchten Schlimmes.
Folgt der Intervention in Venezuela bald eine in Grönland? Abermals hat US-Präsident Trump eine Annexion der autonomen dänischen Insel angedroht. Aus Sicht von Washington gäbe es dafür gute ökonomische wie strategische Gründe.
Grönland, Kanada, Panamakanal: Der baldige amerikanische Präsident droht eine Politik an, die Peking und Moskau rund um die Welt kontern soll. Das ergibt für Washington ökonomisch und strategisch Sinn, trifft aber auf Widerstand.
Felix Rijhnen ist Weltklasse-Speedskater und Olympiateilnehmer im Eisschnelllauf. Ein Gespräch über Training mit den Radprofis Degenkolb und Rutsch, Lust an Überanstrengung – und die schwierigste Frage.
Gebaut für einen einzigen Zweck: Überflüssige Skisprung-Schanzen und verfallene Anlagen bringen Olympische Winterspiele in Verruf. Auch den Ausrichter von 2026 plagen Nöte.
Lernen vom Reich der Mitte: Das Hongkonger Palace Museum zeigt in einer sensationellen Schau den denkbar engen kulturellen Austausch zwischen Frankreich und China im Barock.
Es handele sich um einen „schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfall“, teilt das US-Finanzministerium mit. China weist die Vorwürfe als Falschinformationen „zu politischen Zwecken“ zurück.
Offenbar pflegt ein mutmaßlicher chinesischer Spion Verbindungen zu Prinz Andrew. Ein Londoner Richter hat dem Geschäftsmann die Einreise verboten. Der Fall sei „äußerst peinlich“, heißt es aus der britischen Politik.
China hatte sich dem syrischen Regime zuletzt stark angenähert. Sechs Tage lang machten die Assads letztes Jahr Urlaub in dem Land – dabei unterzeichnete der nun gestürzte Präsident ein wichtiges Projekt für Peking.
Am Ende des dritten Kriegsjahres hat Kiew drei Probleme: Russlands Vormarsch, Trumps Friedensideen und Chinas Eintritt in den hybriden Krieg. Wie die Ukraine damit umgehen kann, hängt auch von Europa ab.
Pekings Exportkontrollen für wichtige Metalle sind eine ernste Gefahr für westliche Unternehmen. Deren Manager können etwas gegen die große Abhängigkeit unternehmen.
Die USA versuchen verzweifelt, Chinas Aufholjagd in der Chipindustrie zu bremsen. Nun reagiert Peking mit einer drastischen Maßnahme.
Aber immerhin nimmt sich Chinas Chefaußenpolitiker drei Stunden für die deutsche Außenministerin Zeit. Die richtet sich im Anschluss auf Deutsch an ihre Zielgruppe.