Georg Bätzing wird Limburger Bischof
Nach mehr als zwei Jahren hat das Bistum Limburg einen Nachfolger für den umstrittenen Tebartz van Elst gewählt. Die Amtseinführung soll im September erfolgen.
Nach mehr als zwei Jahren hat das Bistum Limburg einen Nachfolger für den umstrittenen Tebartz van Elst gewählt. Die Amtseinführung soll im September erfolgen.
Katja Kessler ist Bestseller-Autorin, Gattin und promovierte Zahnärztin. In ihrem neuen Buch gibt sie Ehetipps – und „Schatzi“ ist auch dabei.
Wer zahlte den Flug zum Papst? Die Ethikkommission des Fußballweltverbandes soll klären, wie es zu einigen fragwürdigen Ausgaben von Gianni Infantino gekommen ist. Unterdessen trickst der Fifa-Präsident bei seinem Gehalt.
Vor 65 Jahren wurde der ehemalige Papst Benedikt Priester. Sein Nachfolger Franziskus hat ihn nun zu einem Festakt in den Vatikan geladen. Das Treffen sagt viel über das Verhältnis der beiden aus.
Hätten bloß alle die Dichter gelesen! Schon vor sechshundert Jahren stellten die Briten klar, dass sie sich nicht vom Kontinent herumkommandieren lassen.
Der Papst spricht seinen Zeitgenossen ab, bei Eheschließungen zu wissen, wofür sie sich entschieden haben. Und macht sie so zu unselbständigen Anhängseln einer „Kultur der Vorläufigkeit“.
Degenfechterin Monika Sozanska erlebt die EM in Polen auch als Reise in die Vergangenheit. Der Verband sucht seine Zukunft – und greift auf einen alten Hoffnungsträger zurück.
Premiere im Vatikan: Zum ersten Mal hat ein Papst eine „Miss Germany“ im Vatikan empfangen. Vielleicht lag es auch am beruflichen Hintergrund der 26 Jahre alten Lena Bröder.
Halbleere Hallen trotz prominenter Politiker – allgegenwärtig war jedoch der Papst auf dem Katholikentag. Ebenso wie die Rhetorik einer Kirche, die auf inklusive Suchbewegungen Gottes setzt.
Papst Franziskus verdammt die „absolute Autonomie der Märkte“ und preist staatliche Eingriffe und Sozialprogramme. Sein Heimatland Argentinien zeigt: Dies ist eine Sackgasse. Die katholische Soziallehre hat einen blinden Fleck.
Der Zeitgeist treibt die Jugend nicht in die Arme der Kirche. Doch Gauck lobt das christliche Engagement. Unter dem Motto „Seht, da ist der Mensch“ wurde am Abend der 100. Katholikentag eröffnet.
Der Kampf für soziale Gerechtigkeit und gegen Armut ist Papst Franziskus seit jeher eine Herzensangelegenheit. Nun hat das katholische Kirchenoberhaupt mit skrupellosen Arbeitgebern abgerechnet.
In einem Gottesdienst am Pfingstmontag wurde die Annahme von Lehmanns Rücktrittsgesuch durch den Papst bekanntgegeben. Bis zur Wiederbesetzung werden wohl Monate vergehen.
Die katholische Kirche spricht viel über Frauen, aber kaum mit ihnen. Kürzlich wieder über Frauen als Diakone. Papst Franziskus könnte während der Debatte bereits für mehr Gleichstellung sorgen.
Mit seinen offenen Überlegungen über das Diakonat der Frau hat Papst Franziskus eine lang zurückreichende Debatte neu angestoßen. Sein Anliegen trifft die Kirche aber an einem wundem Punkt.
Papst Franziskus will eine Kommission einsetzen, die prüfen soll, ob Frauen in der katholischen Kirche ein Diakonenamt ausüben oder zur Diakonin geweiht werden können.
Franziskus grüßt in alle Richtungen: Im laxen Stil päpstlichen Schreibens „Amoris laetitia“ droht nun die kirchenrechtliche Anerkennung der Piusbrüder. Was für ein „neuer Humanismus“ soll das bitte sein?
Sollte der diesjährige Karlspreis wie bisher einer Persönlichkeit gegolten haben, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht hat, so ist Papst Franziskus definitiv die falsche Wahl.
Bischof Karl Kardinal Lehmann wird 80 Jahre alt und darf dann wohl in den Ruhestand gehen. Die Suche eines Nachfolgers kann Monate dauern.
Papst Franziskus hat Europa angesichts der Flüchtlingskrise zu einem neuen Humanismus aufgerufen. Er träume „von einem Europa, in dem das Migrantsein kein Verbrechen ist“.
Mit der Verleihung des Karlspreises an Papst Franziskus soll dessen Einsatz in einer von Krisen zerrütteten EU gewürdigt werden. Doch seine Kirche selbst ist ein Ausdruck der Uneinigkeit.
Teile der Republikaner gehen auf Distanz zu Trump.
Nach 33 Jahren an der Spitze des Bistums Mainz verabschiedet sich Kardinal Lehmann als Bischof - denn bald wird er 80. In seiner Kirche sieht er viele Baustellen.
Neue Apps oder schicke Mode machen nur kurzfristig glücklich, sagt der Papst. Bei einer Messe im Vatikan warnt Franziskus junge Menschen vor Materialismus – und empfiehlt ein emotionales Update.
Papst Franziskus erinnert bei seinem Besuch im Flüchtlingslager auf Lesbos an die vielen im Meer Ertrunkenen. Für ein paar Migranten hat er auch eine frohe Botschaft.
Papst Franziskus setzt mit seinem Besuch auf Lesbos wenige Wochen nach der Einigung mit der Türkei ein politisches Signal. Seit seinem letzten Besuch bei Flüchtlingen hat sich nichts geändert.
Kardinal Lehmann wird ab Mitte Mai von seinen Amtspflichten entbunden - daran gibt es für das Bistum Mainz keinen Zweifel. Die Ernennung eines Nachfolgers könnte allerdings länger dauern.
Wäre Ratzinger ein Papst nach Luthers Herzen gewesen? Die Ökumene ist gerade dabei, sich ein ahistorisches Dreamteam zu erfinden. Warum darin mehr Wahrheit als Satire steckt.
Viel Lärm um nichts? Hat der Papst in seiner dreihundertseitigen Pastoralschrift etwas gesagt, das über die Einsicht jeder soliden Normtheorie hinausgeht: dass nämlich Norm und Anwendung der Norm nicht dasselbe sind?
Franziskus rüttelt mit seinem Schreiben über Ehe und Familie, das heute im Vatikan vorgestellt wird, zwar nicht am Lehrgebäude der katholischen Kirche. Doch er schafft Freiräume für Gläubige und Seelsorger – und redet der Kirche ins Gewissen.
Es war ein gewaltiger Fortschritt, dass Papst Franziskus das Thema Ehe und Familie in das Zentrum eines für die Kirche beispiellosen Reflexionsprozesses stellte. Doch die langfristigen Folgen seines Kurses sind nicht vorhersehbar. Ein Kommentar.
Wie vor 2000 Jahren, als die meisten der Kreuzigung Jesu ungerührt zusahen – so begreift Papst Franziskus die heutige Welt. Kommende Woche will er zu Flüchtlingen nach Lesbos reisen.
Auf einem Spielplatz im pakistanischen Lahore ist eine 20-Kilo-Nagelbombe explodiert: 70 Menschen sterben, die Zahl der Verletzten ist inzwischen auf 340 gestiegen. Der Selbstmordattentäter der Taliban war wohl muslimischer Religionslehrer – sein Ziel: Christen.
Vor Millionen Gläubigen vor dem Fernseher und auf dem Petersplatz prangert der Papst in seiner Osterbotschaft Kriege und menschliches Leid in aller Welt an.
Auch dieses Jahr sind zu Ostern tausende Gläubige nach Rom gekommen, um mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche die Auferstehung Christi zu feiern. Im Petersdom hatte Franziskus eine hoffnungsvolle Botschaft für die Menschen.
An Karfreitag und zu Ostern widmet sich das Erste spätvormittags dem Leben des Franziskus von Assisi. Die Regisseurin Liliana Cavani hat schon den dritten Film über ihn gedreht. Für sie ist der Heilige ein Hippie.