Vom Missbrauch eingeholt
Über die Vertuschung sexueller Gewalt durch frühere katholische Bischöfe werden immer mehr Details bekannt. Doch vielen Bistümern fehlt der Wille zu einer Aufarbeitung – ein fataler Zustand für die Opfer.
Über die Vertuschung sexueller Gewalt durch frühere katholische Bischöfe werden immer mehr Details bekannt. Doch vielen Bistümern fehlt der Wille zu einer Aufarbeitung – ein fataler Zustand für die Opfer.
Der Unternehmer Willy Pabst hat sich in Afrika einen Traum erfüllt – mit dem Wildschutzgebiet Sango in Zimbabwe. Der Krieg, in den die Wildhüter im dortigen Busch ziehen, ist ein Kampf für Wildtiere.
Der Vatikan soll Einnahmen aus dem sogenannten Peterspfennig in einem Investmentfonds angelegt haben, der unter anderem in den Film „Rocketman“ investiert hat – eine Biographie des schwulen Sängers Elton John.
Selbst im Vatikan geht es zuweilen zu wie im wirklichen politischen Leben. Ein Insider berichtet, wie Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt wurde.
Franziskus geht mit dem Kapitalismus zumeist hart ins Gericht. Doch eine vatikanische Millioneninvestition in eine Londoner Immobilie verteidigte er jüngst.
Auch unter Papst Franziskus sind die die Finanzen des Vatikans undurchsichtig geblieben. Nur soviel scheint fest zu stehen: die Lage ist desaströs.
Bei seinem Besuch in Japan trifft Papst Franziskus auch Opfer des Atomunfalls von Fukushima vor acht Jahren. Er zeigt Sympathie für die Forderung der japanischen Bischöfe, die Kernenergie aufzugeben.
Die katholische Kirche muss die Kluft zwischen ihrem Lehramt und der Lebenswelt der Christen rasch verringern. Sonst wird die zahlenmäßige wie die gedankliche Leere in ihr noch größer.
Bei seinem Japan-Besuch hat Papst Franziskus den Einsatz von Atomwaffen als Verbrechen verurteilt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche gedachte am Sonntag in Hiroshima und Nagasaki der Opfer der Atombombenangriffe im August 1945.
In der Atombombenstadt Nagasaki erinnert Papst Franziskus an die Schrecken der atomaren Zerstörung und kritisiert die Aufrüstung. Vor dem Denkmal der 26 Märtyrer fordert er Religionsfreiheit überall auf der Welt.
Franziskus besucht an diesem Samstag Japan – dabei wird es nicht nur um Atomwaffen gehen, sondern auch um die Jahrhunderte andauernde Unterdrückung der katholischen Kirche im Land und ihre „versteckten Christen“.
Von Thailand aus wird Franziskus am Sonntag nach Japan weiterreisen. Bis dahin wird er sich um seine „Schäfchen“ kümmern. Katholiken sind eine kleine Minderheit in Thailand.
In der Hauptstadt Bangkok stand ein Besuch beim thailändischen König auf dem Programm. Die überwiegende Mehrheit der Thailänder sind Buddhisten. Die Katholiken sind in dem Land eine religiöse Minderheit.
Einst spielte Anthony Hopkins den Serienmörder Hannibal Lecter, nun schlüpft er in die Rolle von Ex-Papst Benedikt XVI. Auch Jonathan Pryce kennt man eher aus Bösewicht-Rollen in alten James-Bond-Streifen: Heute spielt er Papst Franziskus.
Ein historisches Ereignis: Erstmals wurde ein Latino zum obersten Repräsentanten der amerikanischen Bischofskonferenz bestimmt – eine Wahl mit politisch-gesellschaftlicher Bedeutung.
Die Serie „Hindafing“ zeigt, was in diesem Land wirklich los ist. Jeder hat Dreck am Stecken. Der korrupt-sympathische Politiker Alfons Zischl ist da noch ein kleines Übel.
Verstoß gegen erstes Gebot: Der Dieb, der während der Amazonas-Synode in Rom die indigenen Holzfiguren raubte und anschließend in den Tiber warf, hat sich nun als religiöser Aktivist bekannt.
Der Vorsitzende der rechtspopulistischen Lega Matteo Salvini gibt sich in den vergangenen Wochen betont gläubig, stößt damit jedoch nicht auf Gegenliebe in der katholischen Kirche. Dank eines emeritierten Kardinals ändert sich das.
Spekulationen auf teure Immobilien, ein stetiger Spendenrückgang und steigende Personalkosten: Die Finanzen des Vatikans befinden sich in einer göttlichen Schieflage. Droht sogar die Pleite?
Auch wenn sich das ganze Ausmaß erst nach Jahren offenbart: In das Herausgebergremium der F.A.Z. berufen zu werden ist ein Glück. Man darf eine einmalige Truppe anführen.
Die F.A.Z. nimmt von Beginn an den verantwortungsvollen Unternehmer in den Fokus und verteidigt seine Interessen gegen Politik und Industrie.
In einer anderen Welt hätte man ihn als Apparatschik bezeichnen können: Der Dokumentarfilm „Verteidiger des Glaubens“ durchleuchtet den deutschen Papst Benedikt XVI.
1971 sprach sich eine knappe Mehrheit für eine ausnahmslose Beibehaltung des Zölibats aus. Auf der Amazonien-Synode wird über das Thema offen diskutiert. Welche Schlüsse wird Papst Franziskus ziehen?
In Rom ist die Amazonien-Synode zu Ende gegangen. Die Debatte über eine Abschaffung des Zölibats und das weibliche Diakonat könnte nun erheblich voranschreiten.
Die in Rom zur Amazonas-Synode versammelten katholischen Bischöfe haben Papst Franziskus aufgerufen, in der Amazonas-Region das Priesteramt für verheiratete Männer zu öffnen – aber nur im engen Rahmen.
Arbeiten im Apostolischen Palast im Vatikan: Der 23 Jahre alte Nando Adank dient in der Schweizergarde.
Die Amazonien-Synode im Vatikan wird überschattet von einem Streit zwischen Konservativen und Liberalen, denn die Geistlichen und Laien sollen auch über ein Ende des Zölibats und die Stärkung von Frauen in der Kirche beraten. Papstgegner sprechen von Häresie.
Eine gleichgeschlechtliche Ehe widerspricht der kirchlichen Lehre, meint die katholische Kirche im amerikanischen Bundesstaat Indiana. Wie es einem schwulen Lehrerpaar dort ergeht – und was der Papst damit zu tun hat.
Am 3. Oktober feiern wir wieder den Tag der Einheit. Aber wieso haben wir überhaupt einen staatlichen Feiertag? Und wie machen das die anderen Länder?
Der Vatikan legt sich mit den deutschen Bischöfen an, es geht um die Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal. Dahinter stecken zwei mächtige Männer, denen der ganze Weg nicht passt.
Bischof Genn ist seit sechs Jahren Mitglied der vatikanischen Glaubenskongregation. Im Interview verteidigt er den Weg der deutschen Bischöfe gegen Angriffe aus Rom und erklärt, wie grundsätzlich sich die Kirche in Deutschland ändern muss.
Den Kirchen laufen die Mitglieder davon. Das ist schlecht für die Wirtschaft.
Pater Richard Henkes ist in Limburg durch einen Vertreter des Papstes selig gesprochen worden. Der Geistliche hatte sich in der Nazizeit in einem KZ um Typhuskranke gekümmert und starb an der Krankheit.
Erst macht der Papst den Bischöfen Mut, einen Reformprozess anzustoßen. Doch als die ihn beim Wort nehmen, erklärt er sie für inkompetent und unzurechnungsfähig. Das ist einfach irre.
Die katholischen Bischöfen in Deutschland und Papst Franziskus stehen vor einem handfesten Konflikt. Es geht um den Umgang mit gleich vier Themen: Macht, priesterliche Lebensform, Sexualmoral – und Frauen.
Kaum eine der Erwartungen, die er selbst geweckt hat, hat Franziskus bis jetzt erfüllt. Immer noch ist nicht klar, wofür er eigentlich steht.