Papst feiert große Messe auf Madagaskar
Auf der zweiten Station seiner Afrika-Reise hat der Papst vor allem die Jugend in Madagaskar im Blick. In einer großen Messe hat Franziskus für die jungen Katholiken eine zentrale Botschaft.
Auf der zweiten Station seiner Afrika-Reise hat der Papst vor allem die Jugend in Madagaskar im Blick. In einer großen Messe hat Franziskus für die jungen Katholiken eine zentrale Botschaft.
Dürfen Frauen Priester werden? Ist der Zölibat noch zeitgemäß? Die katholische Kirche prüft nach dem Missbrauchskandal ihre Strukturen. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz sagt, was sich ändern muss – und was nicht.
In der moçambiqueschen Hauptstadt Maputo kamen rund 60.000 zu einer Messe mit dem Kirchenoberhaupt. Er warf der dortigen Staatsführung Korruption vor.
Eine knappe Woche lang ist Papst Franziskus in Südost-Afrika unterwegs – und setzt sich dabei auch für einen nachhaltigen Frieden in dem ehemaligen Bürgerkriegsland Moçambique ein.
Das Musikfest Berlin eröffnet triumphal mit den Opern „Benvenuto Cellini“ von Hector Berlioz und der „Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss. Ein berauschendes Fest mit Stimmen wie Kirschblütenregen.
Vor gut einem Jahr streikte Greta Thunberg zum ersten Mal vor dem Parlament in Stockholm. Was sich seitdem getan hat – und wie aus Thunberg sowohl Umweltikone als auch Hassobjekt wurde: ein Rückblick.
Italiens Innenminister Salvini gibt sich gerne als gläubiger Christ. Damit hat er den Zorn Franziskus’ auf sich gezogen – und am Ende auch den des scheidenden Ministerpräsidenten Conte.
Konkordatsdiplomatie: In „A Twentieth-Century Crusade“ sichtet Giuliana Chamedes den Antikommunismus des Vatikan. Einen Aspekt klammert sie jedoch aus.
Geist in der Flasche: Zeiten kirchlich-kultureller Blüte waren stets auch durch Treue zum Zölibat gekennzeichnet. Eine Antwort auf Hubert Wolfs Thesen.
In den Nachkriegsjahren wurden viele Chorknaben Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt. Zwei neue Studien gewähren einen Einblick in die kirchlichen Machtstrukturen – und widersprechen auch Papst Benedikt.
Albrecht Freiherr von Boeselager führt den ehrwürdigen Malteserorden. Als Großkanzler bricht er mit der Tradition – damit der Orden besser helfen kann. Das macht ihm nicht nur Freunde.
Die Schau „Wege des Barock“ im Potsdamer Museum Barberini zeigt, was an Preußen Italienisch war. Und dass es den einen Barock nicht gab.
Es gibt keine einzige durchgehende Begründung, die zweitausend Jahre überdauert hat. Ehe und Weihe stehen nicht gegeneinander. Ein Gastbeitrag.
Der „Nudging“-Papst Cass Sunstein hat Leitlinien für ethische Verhaltenslenkung entworfen. Wie schneidet Spahns Widerspruchsmodell für die Organspende nach diesem Maßstab ab?
Seit mehr als 36 Jahren ist Emanuela Orlandi verschwunden. Nun gab es neue Hinweise, wo ihre Leiche zu finden sei. Die Spur führte auf den deutschen Pilgerfriedhof des Vatikans. Dann kam die Enttäuschung.
Seit sieben Tagen wird Wachkomapatient Vincent Lambert nicht mehr künstlich ernährt. Seine Eltern wollen auf weitere rechtliche Schritte verzichten. Papst Franziskus mahnt, „der Wegwerfkultur keinen Raum“ zu geben.
Sitzen ist das neue Rauchen? Das darf bezweifelt werden. Sitzen ist nämlich nicht gleich sitzen. Wie man darauf gekommen ist? Die Amerikaner haben nachgezählt.
Einen Tag nach dem Besuch des russischen Präsidenten spricht Franziskus vor ukrainischen Bischöfen von hybrider Kriegsführung und „propagandistischen Fälschungen“ in der Ukraine. Den Kreml erwähnt er nicht.
Putin und der Pontifex sind um gute Beziehungen bemüht. Aus gutem Grund. Denn in gewissen Fragen sind sie aufeinander angewiesen.
In ihrem Abwehrkampf hat die katholische Kirche sich der Moderne entfremdet. Das droht auch mit ihren Gläubigen zu passieren. Der sexuelle Missbrauch und dessen systematische Vertuschung wirken wie Brandbeschleuniger. Ein Gastbeitrag.
Schlager-Papst Patrick Lindner scheint kurz vor der Trennung zu stehen, Sarah Lombardi springt vom „Traumschiff“ ins kalte Wasser, und Gerhard Schröder kann jetzt auf Koreanisch Bier bestellen. Die Herzblatt-Geschichten.
Papst Franziskus hat sich in einem Schreiben an die deutschen Katholiken gewandt. Das hat es seit mehr als fünfzig Jahren nicht mehr gegeben. Doch die Botschaft des Briefs bleibt strittig.
In seinem Brief an die Katholiken in Deutschland geht der Papst auf die schwere Krise der Kirche ein. Seinen Mahnungen stoßen bei Bischöfen und Laien auf große Zustimmung.
An seinem zweiten Tag in Rumänien erschwerte schlechtes Wetter dem Papst die Anreise, doch dann predigte er vor Zehntausenden Katholiken, größtenteils Angehörige der ungarischen Minderheit.
Papst Franziskus hat bei einer Messe in Bulgarien mit mehr als 240 Kindern Kommunion gefeiert. Weniger als 60.000 Menschen, der 7,1 Millionen Bulgaren sind katholisch.
Papst Franziskus feiert mit Zehntausenden Gläubigen die Ostermesse auf dem Petersplatz . Am Ende erteilt er seinen apostolischen Segen „Urbi et Orbi“ – übersetzt: „Der Stadt und dem Erdkreis“. Verfolgen Sie die Messe im FAZ.NET-Livestream.
Papst Franziskus hat sich mit einer rührenden Geste in den politischen Konflikt im Südsudan eingeschaltet. Er kündigt zudem an, in Kürze in den Südsudan reisen zu wollen.
Während seines Besuchs in Marokko forderten der Pontifex und König Mohammed VI. die Erhaltung Jerusalems als Stadt, die allen Religionen offensteht. Den in Marokko lebenden Christen sagte er, ihre Aufgabe sei es nicht, zu missionieren.
Als erstes katholisches Kirchenoberhaupt seit 30 Jahren ist Papst Franziskus zu Besuch in Marokko. In dem muslimischen Königreich setzt er sich für Religionsfreiheit und gegen Fundamentalismus ein.
Der Papst veröffentlicht strikte Regeln, die Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen und Aufklärung garantieren sollen. Gelten sollen die Neuerungen aber nur im Kirchenstaat.
Der Papst besucht Marokko und die christliche Minderheit,die durch Studenten und Migranten wächst. Er will den moderaten Islam des Königs stärken. Das kommt dem Königshaus gelegen.
Die Zeitschrift „Donne Chiesa Mondo“ machte den Missbrauch von Nonnen durch Kleriker öffentlich. Jetzt hören die Mitarbeiterinnen des Frauenmagazins auf – weil sie sich von einem „Klima des Misstrauens“ umgeben sehen.
Nach den Missbrauchsskandalen und der Verurteilung des Kardinals Philippe Barbarin in Frankreich wendet sich das Volk von der katholischen Kirche ab.
Nur handverlesene Besucher dürfen in den Vatikanischen Museen die Nikolinische Kapelle besichtigen. Wer eine private Führung bucht, bekommt unvergessliche Szenen aus einem dramatischen Glaubenstheater zu sehen.
Lange hatte Kardinal Barbarin beteuert, er sei unschuldig. Nachdem ein französisches Gericht ihn wegen Missbrauchsvertuschung schuldig gesprochen hat, will er den Papst nun um Entlassung bitten.
Der Vatikan gewährt Zugang zu den Unterlagen des umstrittenen Pontifex. Sein Nachfolger Franziskus sagt: Die Kirche habe „keine Angst vor der Geschichte.“