Amerika: Israel untergräbt Friedenslösung
Die Vereinigten Staaten sind Israels wichtigster Verbündeter. Doch diesmal scheint Israel zu weit gegangen zu sein. Washington reagiert mit scharfen Worten auf die jüngsten Pläne.
Die Vereinigten Staaten sind Israels wichtigster Verbündeter. Doch diesmal scheint Israel zu weit gegangen zu sein. Washington reagiert mit scharfen Worten auf die jüngsten Pläne.
Im besetzten Westjordanland ist ein 13 Jahre altes Mädchen in seinem Schlafzimmer erstochen worden. Der Angreifer, der anschließend erschossen wurde, war offenbar ein 19 Jahre alter Palästinenser.
Nach der Erstürmung eines Gaza-Hilfsschiffes durch die israelische Armee lagen die Beziehungen zur Türkei auf Eis. Nun haben sich die beiden Länder auf ein Normalisierungs-Abkommen verständigt.
Es ist der schlimmste Terroranschlag in Tel Aviv seit Jahren. In Israel herrscht Sorge, dies könnte der Auftakt zu einer neuen Welle terroristischer Gewalt sein. In Gaza kündigt die Hamas-Organisation bereits weitere Angriffe an.
Israels Militär schließt nach dem Anschlag von Tel Aviv die Grenzübergänge zu den Palästinensergebieten. Einreisen werden vorerst nur noch in Ausnahmefällen erlaubt.
Israels Ministerpräsident will den Anti-Terror-Kampf nach dem tödlichen Anschlag in Tel Aviv verstärken. Die Hamas droht mit weiteren Attentaten während des Fastenmonats Ramadan.
Mit ein paar Federstrichen zerstörten Briten und Franzosen vor hundert Jahren die Konfliktsicherungsmechanismen der Osmanen im Nahen Osten. Und legten damit den Grundstein für viele der Konflikte, die noch heute die Region und die Welt beschäftigen.
In den besetzten Palästinensergebieten wachsen teure Früchte. Die EU hat für Produkte aus Siedlungen eine Kennzeichnungspflicht eingeführt – Israel steht dem misstrauisch gegenüber.
Die Vertreter Israels und Palästinas im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen haben nach dem Bombenanschlag von Jerusalem einander öffentlich beschimpft.
In Gaza-Stadt ist das Leben hart und das Geld knapp. Viele Familien, die mit einem geringen Einkommen zu kämpfen haben, lassen deshalb ihre Kinder mit anpacken.
Der Krieg geht auch hier nicht spurlos vorüber: In den letzten Jahren starben dem Zoo von Chan Junis in Gaza 80 Tiere weg. Jetzt gibt es noch einen Tiger, doch das Futter ist knapp.
Zwei Verlobte aus dem Gazastreifen wollen heiraten – können sich die Zeremonie aber nicht leisten. Nun hoffen die beiden auf Unterstützung aus dem Internet.
In Israel ist die Angst zurück. Denn die Hamas hat wieder damit begonnen, Tunnel zu graben - um den Terror nach Israel zu tragen. Doch derzeit leiden darunter eher die Menschen in Gaza selbst.
Im Westjordanland haben israelische Soldaten einen Palästinenser erschossen. Dem Militär zufolge hatte der Mann einen Sicherheitszaun überwunden und die Soldaten mit einem Messer angegriffen.
Der Brandanschlag in Duma auf eine palästinensische Familie hat die Nationalreligiösen in Israel erschüttert. Sie streiten über jüdischen Terrorismus und ihr eigenes Verhältnis zum Staat. Dabei ist Duma kein Einzelfall.
Die Radikalisierung der Hügeljugend ist schon seit Jahren zu beobachten. Nun geht Israel gegen die jüdische Terrorzelle vor. Dabei kommen auch „besondere Verhörmethoden“ zum Einsatz – Kritiker sprechen von Folter.
Ruhe im Gazastreifen ist eigentlich eine gute Nachrichten. Diesmal nicht, denn die Hamas hat beschlossen, dass Feiern zu Silvester nicht zum Islam gehören.
In Israel kämpfen mehr als 3000 Ausländer freiwillig in der Armee, darunter auch Deutsche. Um das Wohlbefinden der „einsamen Soldaten“ kümmern sich viele. Doch Hilfe brauchen oft auch einheimische Armeeangehörige.
Die ehrenamtliche Initiative „Über den Tellerrand“ bringt Frankfurter und Flüchtlinge beim Essen zusammen. Bei einem 3-Gänge-Menü entspinnen sich viele Gespräche - auf Deutsch, Englisch oder ganz einfach mit Händen und Füßen.
Mehr als 60 Menschenleben hat die jüngste Gewaltwelle in Nahost gekostet. Jetzt soll Kameraüberwachung auf dem Tempelberg helfen, die Unruhen einzudämmen. Ist das genug?
Der israelische Ministerpräsident hat die Palästinenser für den Völkermord an den Juden verantwortlich gemacht. Der „Großmufti“ al Husseini war ein Anhänger Hitlers. Aber redete er ihm auch den Holocaust ein?
Der palästinensische Großmufti von Jerusalem soll Hitler 1941 zur systematischen Ermordung der Juden gedrängt haben, sagt Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Das sorgt für Irritationen.
Die Lage in Israel erinnert immer mehr an den Sommer 2014, kurz bevor die israelische Armee eine Offensive im Westjordanland begann. Angesichts immer neuer tödlicher Vorfälle wächst die Furcht vor möglichen Folgen.
Die israelische Luftwaffe hat zwei Ziele der Hamas im Gazastreifen bombardiert. Bei dem Angriff sind ein Kind und eine Frau getötet worden. Kurz darauf sprengte sich eine Palästinenserin in die Luft und verletzte einen Polizisten.
Palästinenser werfen mit Steinen, Israels Soldaten schießen scharf: Sechs Tote bei Protesten am Sperrzaun zum Gazastreifen lassen die Lage weiter eskalieren. Ein Hamas-Anführer fordert den Aufstand.
Nicht nur Jerusalem wird wieder von Gewalt erschüttert. Nach einem Raketenbeschuss fliegt Israel in der Nacht Angriffe im Gazastreifen. Ministerpräsident Netanjahu findet markige Worte.
Der palästinensische Präsident Abbas greift vor der UN-Vollversammlung Israel mit scharfen Worten an. Nach seiner Drohung, den Friedensprozess aufzukündigen, will in New York jeder mit ihm reden. Doch seine Landsleute sind enttäuscht.
Bienenshtish, Kremshnit, Gugelhuf: Hunderte deutsche Wörter sind ins Hebräische gelangt. Der israelische Übersetzer Uriel Adiv hat sie nun in einem Wörterbuch zusammengestellt. Doch Vorsicht vor Verwechslungen.
Oktoberfest in Palästina? Seit zehn Jahren richtet eine Brauerei im christlichen Taybeh eine Nahost-Variante der Münchner Wiesn aus. Sie vereinigt Israelis, Palästinenser und Ausländer am Biertisch.
Das kleine Israel hat nach seiner Staatsgründung Millionen Einwanderer aus aller Welt aufgenommen und integriert. Für Europa und Deutschland lassen sich daraus Lehren zur Bewältigung der Flüchtlingskrise ziehen – positive wie negative. Ein Gastbeitrag.
Nach elf Jahren gelingt Maccabi Tel Aviv die Rückkehr in die Champions League. Doch der Fußball in Israel wird immer wieder vom politischen Alltag beschädigt. Ein Deutscher hat das hautnah miterlebt.
Diplomatischer Erfolg für Palästina. Die Autonomieregion bekommt eine eigene Fahne vor dem UN-Hauptquartier in New York. Der Vorgang ist allerdings umstritten.
Die Palästinenser tragen zum ersten Mal seit vier Jahren in der WM-Qualifikationsspiel wieder ein Heimspiel aus. Die Palästinenser lieben Fußball, doch leben können ihre Lieblinge davon nicht.
Die vier Schnellsten innerhalb von sieben Sekunden: auf den letzten Metern des WM-Marathons setzt sich die Äthiopierin Mare Dibaba durch. Die für Palästina startende Berlinerin Mayada Al-Sayad belegt den 50. Platz.
Bislang ist nur bekannt, dass Israels Marine Delphine für die Suche nach Seeminen einsetzt. Nun fingen Mitglieder der islamistischen Organisation Hamas einen Meeressäuger, der als Aufklärer eingesetzt worden sein soll.
Die Archäologie im besetzten Westjordanland blüht, weil jüdische Siedler hier ihre historische Legitimation suchen. Die Unterstützung des israelischen Staates ist ihnen gewiss.