Leserbriefe vom 20. November 2023
Naher Osten +++ Migrationsgipfel +++ Energiepolitik +++ Nato Erweiterung
Naher Osten +++ Migrationsgipfel +++ Energiepolitik +++ Nato Erweiterung
Recep Tayyip Erdoğan hat sich während seines Besuchs die äußersten Spitzen seiner Kritik an Israel verkniffen. Kaum war er wieder weg, hat er einiges nachgeholt.
Die Ungewissheit über das Schicksal ihrer Liebsten lässt die Wut der Angehörigen wachsen. Im Kriegskabinett herrscht offenbar Uneinigkeit über ein mögliches Abkommen mit der Hamas.
Laut dem qatarischen Außenminister seien nur noch „logistische“ Fragen zu klären. Netanjahu dementiert indes einen Bericht, nachdem eine Einigung bevorstehe.
Laut der „Washington Post“ könnten im Austausch für eine Feuerpause Dutzende israelische Geiseln freikommen. US-Präsident Biden spricht sich für eine Zwei-Staaten-Lösung aus. Der Überblick.
Die Angehörigen der entführten Israelis fürchten, dass die Politik die Geiseln nicht genug berücksichtigt. Am Dienstag sind sie darum zu einem Marsch durch das Land aufgebrochen. Heute erreichen sie Jerusalem.
Wir berichten direkt aus dem Westjordanland und sprechen über die Palästinensische Autonomiebehörde als Option für Gaza. Außerdem diskutieren wir mit Experten und dem ehemaligen F.A.Z.-Auslandschef Klaus-Dieter Frankenberger, wie realistisch eine Zweistaatenlösung überhaupt noch ist.
Künstler werden in diesen Tagen aufgefordert, offene Briefe zu unterzeichnen, um Solidarität mit Israel oder den Palästinensern zu demonstrieren. Vom Versuch, einen eigenen Punkt zu machen. Ein Gastbeitrag.
Die israelische Armee wirft der islamistischen Hamas vor, ihre Angriffe aus zivilen Gebäuden heraus zu starten. Selbst in einem Kindergarten und einer Grundschule sollen Waffen und Munition entdeckt worden sein. Der Überblick.
Offenbar weitet sich der Krieg gegen die Hamas nun auf den Süden des Gazastreifens aus. Die wochenlange Operation könnte erst der Anfang eines langen Krieges sein.
Die pro-palästinensischen Kundgebungen stellen die Sicherheitsbehörden vor besondere Herausforderungen, sagt ein Polizeigewerkschafter.
Kritik an seiner Israelpolitik, Ringen um Militärhilfe für Kiew – Präsident Biden geht mit großen Sorgen in die Thanksgiving-Pause.
Israels Generalstabschef Herzi Halevi hat eine Ausweitung der Einsätze im Gazastreifen angekündigt. Indes gibt es in der Regierung Unmut über die Lieferung von Treibstoff nach Gaza.
Die radikalislamische Hamas bestreitet, Krankenhäuser als Stützpunkte zu nutzen. Jetzt veröffentlicht die israelische Armee Videoaufnahmen, die das Gegenteil belegen sollen. Demnach wurde dort eine große Menge an Waffen sichergestellt.
Batsheva Yahalomi Cohen hat den Überfall der Hamas auf ihren Kibbuz überlebt. Doch ihr zwölf Jahre alter Sohn ist nun eine Geisel in Gaza. Trotzdem hofft sie auf eine Aussöhnung mit den Palästinensern.
Bei seinem Besuch in Israel zeigt der der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell Solidarität mit dem Land – spricht aber auch mahnende Worte. Und er wirbt für eine palästinensische Verwaltung in Gaza.
Das „Finanzjudentum“ steuere die Staatsgeschicke und 9/11 sei die Rache für getötete Palästinenser: Tausende Menschen teilen gerade einen alten Brief des Terroristen Osama Bin Laden. Was es damit auf sich hat.
Die Bomben fallen, die Nationalelf spielt im Ausland: Doch der Alltag im palästinensischen Fußball war schon vor dem Krieg in Gaza kompliziert. Ein Einblick.
Etwa 150 Personen haben sich vor dem US-Kapitol versammelt, um für einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen zu protestieren. Nach Angaben der Polizei musste Pfefferspray eingesetzt werden und sechs Beamte wurden verletzt.
Im fünften Versuch hat das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen eine Resolution zum Krieg in Nahost angenommen. Das Papier zielt vor allem auf die Notlage der Kinder in Gaza.
Israels Armee dringt in das Al-Schifa-Krankenhaus in Gaza ein, unter dem sie Hamas-Einrichtungen vermutet. Zivilisten würden geschont, hebt sie dabei hervor.
Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge hat die erste größere Treibstofflieferung in den Gazastreifen seit Kriegsbeginn als unzureichend kritisiert.
Der Krieg im Nahen Osten sorgt an den Schulen für Konflikte, viele Lehrer sind verunsichert. Wie geht man mit den Emotionen um, wie reagiert man, wenn Schüler sich judenfeindlich äußern? Und ist Antisemitismus vor allem ein Problem der Muslime?
In einer Erklärung nennt Jürgen Habermas den Gegenschlag Israels „prinzipiell gerechtfertigt“ und verurteilt den Antisemitismus in Deutschland.
Ohne Hoffnung: Der Schriftsteller Sayed Kashua spricht über die Furcht der Palästinenser, sich zum Krieg zu äußern, die prekäre Lage arabischer Israelis und die Grenzen von Literatur.
Nach tagelangen Gefechten rund um die Schifa-Klinik dringen israelische Soldaten in einen Teil des Gebäudes ein. Dort vermutet Israel eine Kommandozentrale der islamistischen Hamas. Auch die USA gehen davon aus, dass die Gruppe Krankenhäuser für militärische Zwecke nutzt. Der Überblick.
Die israelische Armee ist nach eigenen Angaben in das Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt eingedrungen. Es werde eine "präzise Operation gegen die Hamas" durchgeführt. Das Militär vermutet die Kommandozentrale der islamistischen Organisation in dem Komplex.
Zion wird durch Gerechtigkeit erlöst werden: Nach den arabischen Massakern an jüdischen Siedlern im Sommer 1929 hielt Martin Buber an seiner Vision eines Miteinanderlebens fest. Ein Gastbeitrag.
Für die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek hat sich die Hamas mit ihrem Angriff auf Israel für immer delegitimiert. Jelineks entschiedene Haltung ist unter linken Künstlern und Schriftstellern selten.
Israels Außenminister rechnet damit, dass das Land noch „zwei bis drei Wochen“ habe, in denen die internationale Unterstützung für Israel halte. Die militärischen Operationen würden aber unverändert fortgesetzt.
Zwei Anwälte haben die Fotografen, die frühe Bilder vom Massaker-Angriff der Hamas auf Israelis am 7. Oktober verbreitet haben, beim Generalbundesanwalt angezeigt. Der Vorwurf: Beihilfe zu Mord und Geiselnahme.
Spanien ist propalästinensich wie kaum ein anderes europäisches Land. Besonders die Linke und die Presse äußern sich antisemitisch. Kritik gibt es dafür nicht.
In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der antisemitischen Vorfälle um 400 Prozent gestiegen. Demonstranten stellen das Existenzrecht Israels infrage. Unter ihnen sind auch „Black Lives Matter“-Aktivisten.
Israels Armee wirft der Hamas vor, Krankenhäuser als Stützpunkte zu missbrauchen. Die USA fordern militärische Zurückhaltung rund um die Kliniken. Und Israels Außenminister befürchtet steigenden Druck auf sein Land. Der Überblick.
Die Serie „Fauda“, die seit 2015 auf Netflix läuft, ist angesichts des Terrors der Hamas auf beklemmende Weise aktuell.