Südafrika ruft wegen humanitärer Lage abermals UN-Gericht an
Die Hoffnung auf eine baldige Waffenruhe im Gazakrieg schwindet. Angeblich mauert die Hamas. Derweil wächst die Kritik an Israel wegen der katastrophalen humanitären Lage. Der Überblick.
Die Hoffnung auf eine baldige Waffenruhe im Gazakrieg schwindet. Angeblich mauert die Hamas. Derweil wächst die Kritik an Israel wegen der katastrophalen humanitären Lage. Der Überblick.
Fast zwei Millionen Menschen sind in den Süden des Küstenstreifens geflüchtet, doch auch dort rückt das israelische Militär immer näher. „Tourismus-Agenturen“ helfen bei der Flucht vor dem Krieg.
Ein nuancierter Ansatz tut not. Wie ist das Vorgehen Israels im Gazastreifen rechtlich zu bewerten?
Die Situation im Gazastreifen bleibt angespannt: Vertreter der Staaten tun sich schwer, auf einen Waffenstillstand zu einigen und die humanitäre Lage der Zivilisten wird immer prekärer – nun schaltet sich abermals Joe Biden ein.
Israel wirft den UN vor, sexualisierte Gewalt der Hamas unter den Teppich kehren zu wollen. Der Streit geht weiter, wie auch der Krieg. Ob es zur Feuerpause kommt, ist unklar. Der Überblick.
Izzeldin Abuelaish war der erste palästinische Arzt überhaupt, der in einem israelischen Krankenhaus arbeiten durfte. Heute kennt jeder Israeli seine tragische Geschichte. Wie ein Palästinenser für Versöhnung kämpft.
Israelische Streitkräfte führen eine der größten Razzien der letzten Jahrzehnte im Westjordanland durch. Dabei wird ein Jugendlicher getötet und mindestens 55 Palästinenser festgenommen.
Im Gazakrieg wachsen Zweifel an einer baldigen Feuerpause und der Freilassung von Geiseln. Will der Hamas-Anführer in Gaza die stockenden Verhandlungen sabotieren? Der Überblick.
Die USA haben am Samstag 66 große Pakete mit insgesamt 38.000 Fertigmahlzeiten über dem Küstenstreifen abgeworfen. Weitere Hilfslieferungen aus der Luft sollen offenbar bald folgen.
Der Präsident hat offenbar nur noch wenig Vertrauen, dass die israelische Führung ihrer humanitären Verantwortung in Gaza nachkommt. Ihr Umgang mit der Zivilbevölkerung ist politisch kurzsichtig.
An Fallschirmen befestigt erreichen erste Hilfsgüter aus der Luft die Zivilbevölkerung im Gazastreifen. Laut Angaben der USA ist die Unterstützung für mehrere Wochen geplant.
Seit rund fünf Monaten herrscht Krieg in Gaza. Noch gibt es bei den Bemühungen der Vermittler um eine Feuerpause keinen Durchbruch. Jetzt soll es in die nächste Runde gehen. Der Überblick.
„Seit der Krieg begonnen hat, habe ich nicht geweint. Es gelang mir nicht“: Der 1971 geborene israelische Schriftsteller Eshkol Nevo hat nach dem 7. Oktober Tagebuch geschrieben.
Die amerikanische Regierung prangert seit Wochen die schwierige humanitäre Lage in Gaza an. Eine Einigung in den Verhandlungen über eine Waffenruhe ist weiterhin ungewiss. Der Überblick.
Wie viele Menschen in dem Drama um den Hilfskonvoi durch israelische Kugeln starben, mag unklar sein. Doch die Armee trägt Verantwortung für das Schicksal der Menschen in Gaza.
Drohnenaufnahmen und Videos zeigen, wie Dutzende Menschen rund um einen Hilfskonvoi im Gazastreifen ums Leben kamen. Wer die Verantwortung für die Katastrophe trägt, ließ sich bislang nicht klären.
Nach dem bisher ungeklärten Vorfall um eine Hilfslieferung im Norden des Gazastreifens mit zahlreichen Toten werden die Forderungen nach einer Untersuchung immer lauter. Nach dem UN-Generalsekretär meldet sich auch die deutsche Außenministerin zu Wort.
Ein Gespräch mit dem israelischen Dramatiker Joshua Sobol über die Ideologie der Hamas, eine mögliche Rolle Israels nach dem Krieg und die Chancen für einen eigenen Palästinenserstaat.
Stephan Kimmig adaptiert Joshua Sobols schon vor sieben Jahren geschriebenen Roman „Der große Wind in der Zeit“ als unmittelbar berührendes Drama zur aktuellen Nahost-Krise.
Schikane durch Soldaten, Angriffe von Siedlern: Der Palästinenser Issa Amro trägt solche Fälle in der geteilten Stadt Hebron zusammen. Was er seit dem 7. Oktober erlebt, ist sogar für ihn neu. Irgendwann, sagt er, drehen die Leute hier durch.
Die Katastrophe rund um einen Gaza-Hilfskonvoi löst harte Kritik an Israel aus. Frankreichs Präsident Macron zeigt sich empört. Israels Militär weist die Vorwürfe zurück. Der Überblick.
Gegen den Widerstand von Staaten wie Deutschland hat der G-20-Vorsitzende Brasilien versucht, den Ukraine- und Gaza-Krieg aus dem Finanzministertreffen auszuklammern. Christian Lindner zeigt sich enttäuscht.
Nach einem israelischen Militäreinsatz bei der Verteilung von Hilfsgütern in der Stadt Gaza am Donnerstag haben die von der islamistischen Hamas geführten Behörden mehr als 100 Tote gemeldet.
Als eine Hilfslieferung Gaza-Stadt erreicht, umringen Bewohner die Lastwagen. Mehr als hundert Menschen kommen bei dem anschließenden Tumult ums Leben. Es bleiben viele Fragen.
Die Staatengemeinschaft sollte die Gegner der Hamas unter den Palästinensern stärken. Damit das gelingt, brauchen diese allerdings die Perspektive auf eine Zweistaatenlösung. Israel sollte eingebunden werden – wenn es das will.
Aus Verhandlungskreisen dringen verhalten optimistische Signale zu den Waffenstillstandsgesprächen nach außen. Die humanitäre Lage im Gazastreifen bleibt dramatisch. Bei der Verteilung von Hilfsgütern kommt es zu chaotischen Szenen. Der Überblick.
Nach seiner Berlinale-Rede gab es Antisemitismusvorwürfe gegen den israelischen Regisseur Yuval Abraham. Nun sei sein Haus attackiert worden, sagt er – und kritisiert Deutschland.
Es habe „bedeutende Fortschritte“ gegeben, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA zu den Verhandlungen. In Gaza sind nach palästinensischen Angaben inzwischen fast 30.000 Menschen getötet worden. Der Überblick.
Die Berlinale geriet zum Festival der einseitigen Israel-Verdammung. Schweigen zum Terror der Hamas, uneingeschränkte Solidarität mit Gaza. Und sprachlose Politiker im Publikum.
Israel sei einverstanden, sich während des muslimischen Fastenmonats an Kämpfen im Gazastreifen nicht zu beteiligen, sagt US-Präsident Joe Biden. Er hoffe, dass bis zum nächsten Montag ein Waffenstillstand gelte.
Nach dem Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Shtayyehs wird um die Zukunft der Palästinensische Autonomiebehörde gerungen. Indirekt könnte auch die Hamas bei der künftigen Regierung mitreden.
Regierungschef Benjamin Netanjahu spricht von einem „totalen Sieg“ gegen die Hamas. Israel bereite die Evakuierung der Zivilisten aus Rafah vor. Auch gegen die Hizbullah im Libanon will die Armee den Druck erhöhen.
Der Internationale Gerichtshof könnte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zwingen, Farbe zu bekennen. Ob der Regierungschef eine Lösung des Konflikts will oder nicht.
Auf dem Instagram-Account der Berlinale-Sektion „Panorama“ waren am Sonntag kurzzeitig Bilder mit antisemitischen Statements zu sehen. Das Festival erstattet nun Strafanzeige gegen unbekannt und distanziert sich.