„Einig, dass wir uns nicht einig sind“
Bei den deutsch-israelischen Regierungskonsultationen in Berlin haben Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Netanjahu ihre Differenzen über die Siedlungspolitik nicht ausräumen können.
Bei den deutsch-israelischen Regierungskonsultationen in Berlin haben Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Netanjahu ihre Differenzen über die Siedlungspolitik nicht ausräumen können.
Vor dem Treffen mit der Kanzlerin hat sich der israelische Ministerpräsident Netanjahu offen enttäuscht über Frau Merkel geäußert. Deutschland hatte sich vor den UN zur Palästina-Frage enthalten. Die EU bestellte derweil Israels Botschafter ein.
Trotz internationalen Protests hält Israel an seinen Plänen für den Bau der Siedlung E-1 fest. Sie würde das Westjordanland zweiteilen - und einen lebensfähigen Palästinenserstaat unmöglich machen.
Israels Siedlungen auf palästinensischem Grund verstoßen gegen das Völkerrecht. Mit seinem Vorgehen provoziert Netanjahu die Palästinenser, aber auch die Staatengemeinschaft.
Mit einer Ankündigung neuer Siedlungsbaupläne hat Israel internationale Kritik ausgelöst. Mehrere Botschafter in Europa wurden einberufen, auch Berlin und Washington protestieren.
hcr./mic. JERUSALEM/PARIS, 3. Dezember. Der Streit über die israelischen Siedlungspläne hat sich verschärft. Die Außenministerien in Paris, London, Madrid und ...
Israel will 3000 Wohnungen in den Palästinensergebieten bauen. Frankreich und Großbritannien bestellten deshalb den israelischen Botschafter ein. Auch die Bundesregierung zeigt sich besorgt.
Der amerikanische Präsident Barack Obama sowie sein Vorgänger George W. Bush hatten klargestellt, dass sie eine Fortsetzung der Arbeiten nicht dulden würden.
hcr. JERUSALEM, 2. Dezember. Nach der diplomatischen Aufwertung Palästinas durch die Vereinten Nationen will die israelische Regierung palästinensische ...
Die Hamas ist seit Israels Angriffen auf ihre Raketendepots militärisch geschwächt, hat in den Kairoer Verhandlungen aber eine Aufwertung erfahren und eine
Wien, am 31. Oktober 1938: „In einem großen Saal stand eine lange Reihe von Tischen, an denen Beamte der verschiedenen Ämter saßen, die unsere ...
Die Einschränkungen, denen junge Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt unterliegen, sind weniger geworden. Aber wer davon profitieren will, braucht Glück, Engagement - und gute Berater.
Israels Siedlungspläne gefährden nach Einschätzung westlicher Regierungen die Bemühungen um Frieden im Nahen Osten. Paris, London und Washington fordern, den Wohnungsbau in den Palästinensergebieten zu stoppen.
Der Beschluss der UN-Vollversammlung hat Palästina nicht über Nacht zu einem richtigen Staat gemacht. Die palästinensische Vertretung wurde von einer „anderen ...
hcr. JERUSALEM, 30. November. Während die Palästinenser ihre Aufwertung zu einem UN-Beobachterstaat am Freitag weiter gefeiert haben, haben Israel und Amerika ...
Zum Beitrag Ihrer „Fremden Feder“ Heidemarie Wieczorek-Zeul „Im Interesse Israels Palästina stärken“ (F.A.Z. vom 28. November): Im Interesse Israels Israel ...
Die Aufwertung zu einem Beobachterstaat durch die Vereinten Nationen ist ein symbolischer Sieg für die Palästinenser - auch wenn sich dadurch konkret wenig ändern wird. Vor allem Präsident Abbas verleiht der UN-Erfolg aber neuen Schwung.
Mit Jubel haben Menschen in vielen arabischen Staaten auf die Anerkennung Palästinas als Beobachterstaat durch die Vereinten Nationen reagiert. Deutschland befürchtet, dass das Votum den Friedensprozess mit Israel belasten könnte.
Im Westjordanland wurde der Abstimmung der Vereinten Nationen entgegengefiebert - obwohl die Palästinenser sich vom Ergebnis nicht viel versprechen.
sat./rüb. BERLIN/WASHINGTON, 29. November. Die Bundesregierung hat sich bei der Abstimmung in der Vollversammlung der Vereinten Nationen über eine Aufwertung ...
Rastlos ist Mahmud Abbas durch die Welt gereist. Der palästinensische Präsident verbringt mehr Zeit im Ausland als in Ramallah.
Heute stimmt die UN-Vollversammlung darüber ab, ob Palästina den Beobachterstatus bekommt. Frankreich und Spanien wollen den Antrag unterstützen, die Bundesregierung entschied, sich zu enthalten.
Palästina in den Vereinten Nationen? Ein solcher Schritt hätte erhebliche Folgen - für die internationale Gemeinschaft wie auch für Ramallah.
Der Nahost-Konflikt gehört zu den aufwühlenden Themen, die die Weltmeinung spalten. Insofern verwundert es nicht, dass die Europäer, wenn es um Israel und die ...
RAMALLAH, 27. November. Ali Hussein hat keinen Blick für die blauen Planen übrig. Er muss auf die Bremse treten, weil sein Fahrschüler zu weit auf die Kreuzung ...
hcr. JERUSALEM, 27. November. Bei der Aufstellung der Kandidatenliste für die israelische Parlamentswahl haben sich in der Likud-Partei vor allem rechte ...
Die Palästinensische Autonomiebehörde will in der UN-Generalversammlung über den Antrag abstimmen lassen, als Staat mit Beobachterstatus anerkannt zu werden. Die Bundesregierung sollte sich für eine Unterstützung des Antrags einsetzen.
Vom gerechten Herrscher zum Tyrannen: Der Berliner Althistoriker Ernst Baltrusch vergleicht Herodes mit Kaiser Augustus - und mit Gaddafi.
Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak beendet seine politische Karriere. Er habe sich entschieden, „nicht an der kommenden Wahl zur Knesset teilzunehmen“, sagte Barak.
tens. ISTANBUL, 25. November. Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu hat am Sonntag bestätigt, dass Emissäre der Türkei und Israels Gespräche über eine ...
Nach dem Waffenstillstand freuen sich die Menschen in Gaza über erste Lockerungen der israelischen Blockade. Die Einwohner finden sich in den Alltag zurück - und hoffen auf Ruhe.
Zwischen der Türkei und Israel hat es ein Treffen ranghoher Gesandter gegeben. Ziel ist eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen. Eine Hamas-Fatwa bezeichnete derweil einen Verstoß gegen Waffenruhe in Gaza als Sünde.
Familie Dalu aus Gaza-Stadt hat zehn Verwandte verloren, für sie beginnt nun die Zeit der Trauer. Die Ruine ihres Hauses ist zu einer improvisierten palästinensischen Gedenkstätte für den jüngsten Krieg geworden.
Von Hans-Christian RösslerWenn es nötig ist, dann versetzt Benjamin Netanjahu auch Häuser. In der israelischen Siedlung Bet El ließ er fünf Mehrfamilienhäuser ...
hcr. GAZA, 23. November. Im Süden des Gazastreifens haben israelische Soldaten am Freitag einen Palästinenser erschossen.
Zur Glosse von Klaus-Dieter Frankenberger „Recht und Pflicht“ (F.A.Z. vom 17. November): Seit dem Sieg des arabischen Frühlings in Ägypten und Tunesien ist ...