Von der Leyens kalkuliertes Spiel mit Emotionen
Die EU-Kommissionspräsidentin zieht gegen Israel zu Felde, und bringt damit die linke Parlamentshälfte hinter sich. Ihre eigenen Christdemokraten werden zu Statisten.
Die EU-Kommissionspräsidentin zieht gegen Israel zu Felde, und bringt damit die linke Parlamentshälfte hinter sich. Ihre eigenen Christdemokraten werden zu Statisten.
Der Sprecher des qatarischen Außenministeriums, Majid al-Ansari, kritisiert im F.A.Z.-Interview den israelischen Luftschlag als Angriff auf die eigene Souveränität. Netanjahu sei eine Bedrohung für die Sicherheit der gesamten Region.
Nach der Räumung eines besetzten Hauses in Frankfurt fordern Aktivisten die Räume zurück. Zugleich beschimpfen sie Stadtpolitiker als Zionisten und werfen Oberbürgermeister Mike Josef „Mitschuld am Genozid in Gaza“ vor.
Der israelische Luftangriff auf Doha ist für Qatar ebenso rufschädigend wie für die USA. Nun überdenken auch einige Nachbarn ihren Kurs gegenüber Israel.
Israel greift die Hamas-Spitze in Doha an, sechs Menschen werden getötet. Die USA und Qatar verurteilen das Vorgehen und warnen vor Folgen für die Verhandlungen über eine Gaza-Waffenruhe.
Die linke Hälfte des Europäische Parlaments wirft Israel einen Völkermord in Gaza vor – die rechte stellt sich schützend vor Israel. Eine gemeinsame Entschließung rückt in weite Ferne.
Spanien kritisiert Israel wegen dessen Vorgehen in Gaza so scharf wie nie zuvor. Der diplomatische Konflikt zwischen den beiden Ländern spitzt sich zu.
Israel geht mit den Schlägen in Doha einen riskanten neuen Weg, um maximalen Druck auf die Hamas auszuüben. Eine diplomatische Lösung für Gaza wird dadurch nicht einfacher.
In Großbritannien taucht ein neues Banksy-Werk auf. Der Street-Art-Künstler verewigt sich dieses Mal am Londoner Gerichtsgebäude und übt Kritik am britischen Umgang mit pro-palästinensischen Protesten.
Frankreich will Palästina Ende September offiziell als Staat anerkennen und sich so der Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten anschließen. Israel erklärt Präsident Macron daher zur unerwünschten Person.
Die Politisierung der Wissenschaft läuft anders ab als früher. Um sie aufzuhalten, muss man verstehen, dass aktivistische Bestrebungen innerhalb der Wissenschaft und rechtspopulistischer Druck von außen wie Zahnräder ineinandergreifen.
Ein Berliner Polizist schlägt einer propalästinensischen Demonstrantin ins Gesicht. Nun wird gegen den Polizisten ermittelt – sowie gegen die Demonstrantin. Auch wegen Todesdrohungen im Netz wird ermittelt.
Politisch will die belgische Regierung schon bei der UN-Vollversammlung Palästina anerkennen. Rechtlich soll das aber erst unter bestimmten Umständen vollzogen werden. Ein typisch belgischer Kompromiss.
In einer aufgeheizten Situation verhindert die Polizei eine Eskalation bei der „United 4 Gaza“-Demonstration. Dabei hätte auch die Justiz zuvor schon die Chance gehabt, Schlimmeres zu verhindern.
Auf der Kundgebung „United 4 Gaza“ in Frankfurt wird ein Redner festgenommen, der den Gazakrieg mit dem Holocaust gleichsetzt. Die Organisatoren loben ihn danach als „Kameraden und Kämpfer“.
In Frankfurt demonstrieren tausende Menschen gegen den Gaza-Krieg, einen Tag später hunderte gegen Antisemitismus. KI wird im Kampf gegen Müllprobleme eingesetzt. Und den invasiven Japankäfer gibt es jetzt auch in Hessen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Ein Schiffsverband ist von Barcelona aus in Richtung Gazastreifen in See gestochen, um den hungernden Menschen dort Hilfsgüter zu bringen. An Bord ist auch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg.
Frankfurt würde sich gerne als weltoffene Stadt präsentieren. Aber mehrere antisemitische Vorfälle am Rande der „United 4 Gaza“-Demonstration machen das kaum möglich. Wieso eine Demokratie zwar Gegenstimmen, längst aber nicht jedes Verhalten aushalten muss.
10.000 propalästinensische Aktivisten sind auf der „United 4 Gaza“-Demonstration durch Frankfurt gezogen. Viele Demonstranten skandierten auch wieder „Vom Fluss bis ans Meer”.
Sie sehnen sich nach einer neuen Intifada und setzen Gazakrieg und Holocaust gleich: 10.000 propalästinensische Aktivisten ziehen auf der „United 4 Gaza“-Demonstration durch Frankfurt. Gegen einen Redner wird ein Strafverfahren eingeleitet.
Mehrere Tausend Menschen demonstrieren nahe dem Filmfest in Venedig für Palästina. Auch beim Wettbewerb des Festivals ist der Konflikt im Nahen Osten vertreten.
5000 Menschen werden zur Demonstration „United4Gaza – Stoppt den Völkermord jetzt!“ an diesem Samstag in Frankfurt erwartet. Es ist mit zahlreichen Straßensperrungen zu rechnen.
Immer mehr Menschen sind verzweifelt angesichts des Gazakriegs und wollen auf der Straße ein Zeichen dagegen setzen. Das ist verständlich, doch von den Protesten profitieren die Extremisten.
Deutschland liefert keine Waffen mehr an Israel, die in Gaza eingesetzt werden können. Doch bei einem Sanktionsvorschlag der EU-Kommission zu Forschungsmitteln steht Berlin auf der Bremse. Warum?
Ein Team der Deutschen Welle wollte vor einigen Tagen nach Angaben des Senders „die Risiken für Medienschaffende“ im Westjordanland dokumentieren. Dann bekommen sie diese selbst zu spüren.
Die „United 4 Gaza“-Demo in Frankfurt darf stattfinden. Das hat der Verwaltungsgerichtshof in Kassel am Freitagnachmittag entschieden. Die Polizei teilte mit, sie werde bei „jeder Form von Antisemitismus, Hass und Gewalt entschieden einschreiten“.
Das Verwaltungsgericht erlaubt den Protestmarsch von „United 4 Gaza“ in Frankfurt nun doch. Der in der Gewaltprävention tätige Pädagoge Navid Wali hält das von der Stadt angestrebte Verbot aber für richtig.
Fremde Federn: Benjamin Graumann +++ Gipfel in Washington +++ Titelbild vom 20. August +++ Klimaanpassungsmanager +++ Mohrenstraße +++ Versammelte Redensarten
Die Chefin des Welternährungsprogramms macht sich ein Bild von der Lage im Gazastreifen – und spricht darüber auch mit Israels Ministerpräsident. Der Überblick.
Das Verwaltungsgericht hebt das von der Stadt verfügte Verbot der Kundgebung „United 4 Gaza“ in Frankfurt auf. Der Beschluss ist aber noch nicht rechtskräftig.
Sarah Levy beschreibt in „Kein anderes Land“ das Leben im zunehmend gespaltenen Israel nach dem 7. Oktober 2023. Im Interview spricht sie über Raketenalarm, den Hunger in Gaza und radikale Politik.
Mit Paolo Sorrentinos „La Grazia“ geht es los: Das 82. Filmfestival von Venedig hat es mit neuen Sehgewohnheiten und veränderten ökonomischen Bedingungen in der Kinowelt zu tun. Auch politische Konflikte drohen.
Den Vorwurf des israelischen Ministerpräsidenten, Antisemitismus zu schüren, will Macron nicht auf sich sitzen lassen. Nun hat der französische Präsident eine sechs Seiten lange Antwort verfasst.
Die umstrittene Kundgebung „United 4 Gaza“ ist von der Stadt Frankfurt verboten worden. Unterdessen spricht die israelische Botschaft in Berlin eine Reisewarnung für Frankfurt aus.
Der Druck auf Premier Netanjahu zur Beendigung des Kriegs nimmt auch in Israel zu. Die Armee rechtfertigt den Angriff auf ein Krankenhaus im Gazastreifen, bei dem sie Journalisten tötete.
Drei Parteien wollen Palästina als Staat anerkennen, zwei zögern noch. Jetzt erhöht Außenminister Prévot den Druck: Wenn sich nicht etwas tue, drohe der Regierung eine „schwere Krise“.