Polen und Ungarn gegen den Rest Europas
Polen und Ungarn blockieren beim Europäischen Rat den Kompromiss zur Asylreform – doch ihr Protest bleibt folgenlos.
Polen und Ungarn blockieren beim Europäischen Rat den Kompromiss zur Asylreform – doch ihr Protest bleibt folgenlos.
Der Mann, der am 24. Mai in den Sicherheitsbereich des Frankfurter Flughafens eindrang und den Bundeskanzler umarmte, fiel der Polizei nicht erst am Regierungsflieger auf. Das ergeben F.A.Z.-Recherchen.
„Sind Sie ein Besserwisser?“ Mit ihren bemühten Versuchen, Olaf Scholz zu examinieren, machte es Sandra Maischberger dem Kanzler zu einfach. Interessant war sein Zugeständnis, Europas bisheriges Flüchtlingssystem sei „völlig absurd“.
Im Exil in Belarus sei der Wagner-Chef vor der Rache des Kremls nicht sicher, sagt eine Gegnerin Lukaschenkos. Die Ukraine meldet die Festnahme eines Verdächtigen, der einen verheerenden russischen Angriff koordiniert haben soll.
Bundeskanzler Scholz kritisiert das Bild, das die Koalition in der Debatte um das Heizungsgesetz abgibt. In einem Interview verteidigt er aber seinen Kommunikationsstil – und steht zur geringfügigen Erhöhung des Mindestlohns.
In einem Interview spricht der Bundeskanzler über den Aufstand in Russland. Der Bundesnachrichtendienst sei davon überrascht worden. Polens Präsident Duda hält die Wagner-Gruppe derweil für eine Gefahr für umliegende Länder.
Kurz vor dem NATO-Gipfel ist weiter unklar, ob die Türkei ihre Blockade gegen den Beitritt von Schweden aufgibt. Eine Aktion vor einer Moschee in Stockholm verschärft die Lage. Am Abend telefoniert der Bundeskanzler mit dem türkischen Präsidenten.
Der Mann wischte sich mit Koranseiten seine Schuhe ab und tat Speck in die Seiten. Der türkische Außenminister wirft Schweden vor, sich zum „Komplizen solch scheußlicher Taten“ zu machen.
Lange hat Deutschland gezögert, dauerhaft eine Brigade in Litauen zu stationieren. Nun hat Berlin beigedreht. Unter zwei Bedingungen.
Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie ist noch lange nicht amtsmüde
Kanzler sichert weitere Waffenlieferungen zu / Offensive kommt nur langsam voran
In Sonneberg, wo westdeutsche Medien jetzt auf Nazipirsch gehen statt auf faire Motivsuche, sieht man, wohin die einseitige und kurzatmige Politik der vergangenen Jahre führt. Ein Mann wie Michael Kretschmer ist nicht zu beneiden.
Der Bundeskanzler trifft die ostdeutschen Ministerpräsidenten. Es gebe im Osten einen „richtigen Aufschwung“, sagt er. Damit das so bleibt, müssten Bund und Länder gemeinsam handeln.
Einst wollten sie Olaf Scholz verhindern. Nun lobt die SPD-Linke den Kanzler pausenlos – trotz Milliarden für die Rüstung und eines für sie schmerzlichen Asylbeschlusses.
In seiner Regierungserklärung vor dem EU-Rat und dem NATO-Gipfel spricht sich der Kanzler für umfassende Sicherheitsgarantien für die Ukraine aus. Außerdem geht es um die Beziehungen zu China und den EU-Asylkompromiss.
In Paris beraten zahlreiche Staaten über einen neuen globalen Finanzpakt, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt seine Zentralasien-Reise fort und in Nordrhein-Westfalen beginnen die Sommerferien.
Die Delegation um Ministerpräsident Li Qiang besucht die beiden Münchner Konzerne mit Weltruf. Heraus kamen symbolische Fotos, Fragen von Journalisten aber wurden nicht zugelassen.
Mychajlo Podoljak ist Berater des ukrainischen Präsidenten. Im Gespräch mit der F.A.Z. findet er anerkennende Worte für Bundeskanzler Scholz, erklärt den Stand der Gegenoffensive und die Hoffnung auf einen Regimewechsel in Russland.
Im Umgang mit Peking wirft CDU-Außenpolitiker Röttgen dem Bundeskanzler „mangelnden Realismus“ vor. Scholz traue sich nicht einmal, das Wort Taiwan in den Mund zu nehmen.
De-Risking widerspreche dem fairen Wettbewerb, sagt Chinas Ministerpräsident. Kanzler Scholz fordert, Peking müsse mehr Einfluss auf Russland nehmen.
Bei den Regierungskonsultationen schwärmt die chinesische Seite von all den Kooperationsmöglichkeiten – und erklärt der Bundesregierung die Vorzüge einer offenen Volkswirtschaft.
Neben dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Qiang betont der Kanzler, wie wichtig der direkte Dialog mit Peking sei. Scholz appelliert an Peking, den eigenen Einfluss auf Aggressor Russland noch stärker geltend zu machen.
Bundeskanzler Olaf Scholz zeigt sich nach den deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen zufrieden mit den Ergebnissen und betont die Bedeutung eines gemeinsamen Vorgehens gegen den Klimawandel.
Kanzler Scholz empfängt den chinesischen Ministerpräsidenten Li. Zwei Häftlinge streiten in Karlsruhe für mehr Lohn. Und Bundestrainer Flick braucht einen Sieg. Der F.A.Z.-Newsletter.
Deutschland müsse finanzpolitisch „zurück zur Normalität“, sagt der Kanzler auf einer Tagung der Industrie. Für den Chiphersteller Intel sollen aber knapp 10 Milliarden Euro bereitstehen.
Auf dem Tag der Industrie kommt es zum Schlagabtausch zwischen Politik und Wirtschaft. Über die Frage, wie gut oder schlecht es Deutschland wirtschaftlich geht, herrscht längst keine Einigkeit.
Bei seinem Treffen mit dem Bundeskanzler macht der NATO-Generalsekretär deutlich: Wenn es nach ihm geht, sollte Deutschland mehr für seine Verteidigung ausgeben. Scholz macht eine andere Rechnung auf.
Dem russischen Oppositionellen Alexej Nawalnyj drohen weitere 30 Jahre Haft. Chinas Ministerpräsident Li Qiang ist bei der Bundesregierung zu Gast. Und Kanzler Scholz besucht den Tag der deutschen Industrie. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Opfer des Volksaufstands in der DDR seien nicht vergeblich gewesen, sagt der Bundeskanzler. Es gebe eine direkte Linie zur friedlichen Revolution von 1989.
Der Chiphersteller setzt sich mit der Forderung nach mehr Förderung für die Fabrik in Magdeburg durch. Das findet nicht jeder gut.
Die Aussage der NATO, ihr Bündnisgebiet zu verteidigen, müsse von allen ernst genommen werden, sagt der Bundeskanzler. Der Wille zur Kooperation sei sehr groß.
Der ukrainische Präsident fühlt sich vom Europaparlament gestärkt. Russlands Präsident Putin plant eine Reise in die Türkei – und zeigt sich offen für ein Gespräch mit Bundeskanzler Scholz. Der Überblick.
Die FDP ist nach der Einigung zum Heizungsgesetz gut gelaunt. Die Grünen hingegen hegen noch Groll gegen die Liberalen. Und manche fragen: Warum war Scholz so teilnahmslos?