Die 40 Meter, die über Deutschland entscheiden
Vorbesichtigung der Endstation Rosenheim: Die Turnschuhe von Flüchtlingen aus dem Schengenraum sollen nur ein paar Meter deutschen Asphalt betreten, wenn es nach den Wünschen der Innenpolitiker geht.
Vorbesichtigung der Endstation Rosenheim: Die Turnschuhe von Flüchtlingen aus dem Schengenraum sollen nur ein paar Meter deutschen Asphalt betreten, wenn es nach den Wünschen der Innenpolitiker geht.
Laut Österreichs Innenministerin könnte die hohe Zahl von Flüchtlingen den Einsatz staatlicher Gewalt an den Grenzen nötig werden lassen. Schuld daran sei auch die deutsche Politik.
Die erstarkte FPÖ bekommt das Duell mit dem sozialdemokratischen Bürgermeister Häupl, das sie sich gewünscht hat. Heinz-Christian Strache von der FPÖ könnte dabei wie einst Jörg Haider von der Empörung der etablierten Parteien profitieren.
Diese Wahl könnte im Zeichen der Flüchtlingskrise Signalwirkung haben: Im Bundesland Oberösterreich hat die FPÖ ihre Stimmenanteile mehr als verdoppeln können.
Bislang hat die Alpenrepublik die ankommenden Flüchtlinge nur verpflegt und durchgewinkt. Seit Deutschland seine Grenzen kontrolliert, ändert sich das. Und bald sind Wahlen.
Um den gefährlichen Weg nach Europa zu vermeiden und Schleppern das Handwerk zu legen, sollten Asylbewerber ihre Anträge in ihren Heimatländern stellen können. Das fordert der österreichische Außenminister Kurz.
Der Stronach-Partei gelang bei den letzten Wahlen mit viel Tamtam der Einzug ins Parlament. Doch jetzt laufen Abgeordnete zur Regierungspartei über.
Im Österreich nach 1945 hatten die Alliierten drei Parteien genehmigt: ÖVP, SPÖ und KPÖ. Im „Verband der Unabhängigen“ sollten all jene zusammengefasst werden, die nach Herkunft und Gesinnung weder bei Schwarz noch bei Rot eine echte politische Heimat finden konnten.
In der Steiermark und im Burgenland sind am Sonntag neue Landtage gewählt worden. Ergebnis: In beiden Bundesländern unterlag die Regierungskoalition aus SPÖ und ÖVP. Die rechtspopulistische FPÖ wird ihnen immer gefährlicher.
In Kärnten grassiert die Angst vor der Pleite. Das liegt an dem Debakel um die Hypo Alpe Adria; sie kostete das Bundesland Milliarden. Doch für die Kärtner steht der Schuldige fest: Die Hauptstadt Wien.
In Österreich könnte erstmals ein Bundesland in die Insolvenz gehen. Die Skandalbank Hypo Alpe Adria könnte Kärnten in den Abgrund reißen.
Die Reaktionen auf Österreichs neues Islamgesetz gehen auseinander. Befürworter sehen die Muslime im Land angekommen. Kritiker wittern hinter den Regelungen ein generelles Misstrauen gegenüber dem Islam.
Für Raucher ist Österreich eines der letzten Refugien. Hier muss man sich nicht unter Heizpilzen zusammendrängen, wenn man sich einen „Tschick“ anstecken will. Doch der Tod eines Journalisten hat eine neue Debatte über das Rauchverbot ausgelöst.
Lange Zeit hielt er den Forderungen des Koalitionspartners SPÖ nach einer Steuerentlastung stand. Doch der schwindende Rückhalt in seiner Partei ließ Österreichs Finanzminister und ÖVP-Chef Michael Spindelegger nur eine Möglichkeit - den Rücktritt.
Die Kritik in seiner Partei ÖVP war in den vergangenen Wochen immer lauter geworden. Nun ist der österreichische Finanzminister Michael Spindelegger von all seinen Ämtern zurückgetreten.
Die deutschen Mautpläne träfen die Österreicher besonders hart. Schon wird über mögliche Reaktionen diskutiert. Geht es nach den Österreichern, müsste die Revanche jedoch nicht auf der Straße stattfinden.
CDU und CSU erzielen bei der Europawahl rund 35 Prozent der Stimmen und bleiben trotz Verlusten stärkste Kraft. Deutliche Zugewinne erreicht die SPD, die auf mehr als 27 Prozent kommt. Die AfD zieht mit 7 Prozent ins EU-Parlament ein. Die FDP bricht ein.
In Österreich ist die konservative ÖVP laut ersten Hochrechnungen weiter stärkste Kraft bei der Europawahl. Die SPÖ bleibt stabil. Deutlich zugelegt hat zwar die europakritische FPÖ, die aber dennoch schlechter abschneidet als erwartet.
Der Sieg von Conchita Wurst beim Grand Prix hat in Österreich eine Debatte über das Partnerschaftsrecht für Homosexuelle befeuert. Der Zeitpunkt ist günstig: Wer würde jetzt Widerworte wagen?
Graz ist eine Hochburg der Kommunisten, die KPÖ feiert dort Erfolge, die in Europa heutzutage ihresgleichen suchen. Warum eigentlich? Über Vergangenheit und Gegenwart Grazer Kommunisten.
Herbert Walter soll über die Abwicklung der maroden österreichischen Bank Hypo Alpe Adria wachen. Österreichs Finanzminister hat den 60-Jährigen als Aufsichtsratsvorsitzenden der notverstaatlichten Bank nominiert.
In einem beeindruckenden Tempo ist Sebastian Kurz von der Witzfigur zum Hoffnungsträger der ÖVP aufgestiegen. Als Außenminister hat der 27 Jahre alte Österreicher nun die Ernsthaftigkeit für sich entdeckt.
Mann müsse „Österreich nicht neu erfinden“, sagt Bundeskanzler Werner Faymann und fügt hinzu: „Wir sind ein Vorbild in Europa“. SPÖ und ÖVP haben sich in Wien darauf geeinigt, ihre Koalition für weitere fünf Jahre fortzusetzen.
Die Hypo Alpe Adria ist ein Lehrstück für Größenwahn. Längst beschäftigt sich die Justiz mit der Skandalbank, die einst von der Bayern LB gekauft wurde. Doch am Ende haften die Steuerzahler.
Kaum verblümt favorisiert in Österreich Bundespräsident Fischer eine Fortsetzung der großen Koalition unter Kanzler Werner Faymann. ÖVP-Chef Spindelegger aber liebäugelt mit einem „bürgerlichen Bündnis“ mit FPÖ und Abspaltern des Teams Stronach.
löw. Wien, 3. Oktober. Wenngleich die in Wien regierende Koalition aus SPÖ und ÖVP bei der Wahl am vergangenen Sonntag wieder eine Mehrheit erhalten hat, ...
Die Überraschung des Wahlabends in Österreich war der Einzug der Neos ins Parlament. Sie wollen am liebsten mitregieren. Ihr Kopf, Matthias Strolz, ist eine schillernde Figur.
Der Ausgang der Nationalratswahl in Österreich zeigt: Je zersplitterter die Parteienlandschaft ist, desto schwieriger wird das Regieren. Also weiter mit der großen Koalition?
In Österreich folgt auf die Wahl, bei der SPÖ und ÖVP zusammen wieder eine Mehrheit gewinnen konnten, eine eifrige Diskussion über Bündniskonstellationen. Die FPÖ, drittstärkste Kraft in Wien, will mitregieren – das lehnt nur die SPÖ klar ab.
ela. WIEN, 30. September. Nach der Parlamentswahl am Sonntag fordern Österreichs Unternehmen und Ökonomen die rasche Umsetzung von Reformen.
Österreichs Volksparteien haben bei der Parlamentswahl das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren. Die große Koalition behauptet ihre Mehrheit knapp. Zwei neue Parteien sind ins Parlament gekommen.
Der Trend des Abschmelzens der beiden Volksparteien, die in Wien lange gemeinsam regiert haben, setzt sich fort. Die österreichische Wahl passt zu dem Bild, das man aus anderen Ländern Europas kennt.
löw. WIEN, 29. September. Die österreichischen Regierungsparteien SPÖ und ÖVP haben bei der Nationalratswahl am Sonntag historisch schlecht abgeschnitten, ...
ela. WIEN, 29. September. Noch ist Österreich eines der wenigen Länder in Europa ohne gesetzlichen Mindestlohn. Doch in der Alpenrepublik tobt wie in ...
An diesem Sonntag wählen die Österreicher ein neues Parlament. Die große Koalition ist ihr Lieblingsmodell: Sie bringt üblicherweise Stabilität und Reformstillstand.
Am Sonntag wird in Österreich ein neues Parlament gewählt. Die Parteien schielen in ihrem Wahlkampf nach Deutschland - und auf den Erfolg von Bundeskanzlerin Merkel.