Anti-Establishment und Establishment zugleich
Es war „Mister Positiv“ und der „starke Mann“ der Christdemokraten in Österreich. Bald wird Sebastian Kurz dort Bundeskanzler sein. Eine Biographie hinterfragt seinen umstrittenen Weg an die Macht.
Es war „Mister Positiv“ und der „starke Mann“ der Christdemokraten in Österreich. Bald wird Sebastian Kurz dort Bundeskanzler sein. Eine Biographie hinterfragt seinen umstrittenen Weg an die Macht.
Österreichs Leintindex ATX profitiert vom Aufschwung in Osteuropa. Geschäfte an der Wiener Börse könnten also attraktiv sein. Oder birgt die neue Regierung ein Risiko?
Einst galt Karl-Heinz Grasser als schillernde Gestalt der FPÖ. Nun wird dem Politiker vorgeworfen, systematisch an der Einwerbung von Schmiergeldern beteiligt gewesen zu sein.
Die Digitalisierung bedroht das Geschäftsmodell der traditionellen Volksparteien. Aber neuen Bewegungen eröffnet sie ungeahnte Möglichkeiten. Ein Gastbeitrag.
Petrys neue Partei hat große Ziele – und einige Feinde. Einzigartig ist sie auf jeden Fall, denn sie hat bereits Parlamentsplätze inne. „Irre“ will sie auf Abstand halten.
Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Blütezeit der Volksparteien. Seither trocknen die Individualisierung der Gesellschaft, die Fragmentierung ihrer Öffentlichkeit und die Diversifizierung von Arbeitsmarkt und Anstellungsverhältnissen den gesellschaftlichen Nährboden aller Großverbände aus.
Österreichs Wahlsieger Sebastian Kurz drückt aufs Tempo: Gut eine Woche nach den Wahlen hat sich der Chef der konservativen ÖVP für die rechte FPÖ als möglichen Koalitionspartner entschieden. Und es könnte weiter schnell gehen.
Die Grünen in Österreich gaben einem jungen Netzpolitiker den Vorzug vor dem altgedienten Aufdecker Peter Pilz – mit verheerenden Folgen.
Die Wahlen im Bund in Berlin, in Wien und in Hannover geben zu denken. Gewinnt, wer nach rechts rückt? Oder nach links? Was machen ÖVP und SPD richtig? Sollte man über die SPD überhaupt noch berichten?
Sebastian Kurz ist der neue Hoffnungsträger der europäischen Konservativen. Bei „Hart aber fair“ zeigt sich, dass Kurz vor allem von Politikern profitiert, die sich für die Probleme der Menschen als unzuständig erklären.
Der Erfolg der ÖVP in Wien gibt der CSU Kraft, die Wahlniederlage in Hannover hingegen eher weniger – und Horst Seehofer zeigt sich auffallend demütig.
Der Wahlkampf in Österreich hatte mehr Gesichter als Themen. Das spiegelt sich auch im Ergebnis wider. Worauf fußt der Erfolg der ÖVP – und wen haben die Österreicher gewählt, die ihr Land ungerecht finden? Die FAZ.NET-Wahlanalyse.
Die Wahl in Österreich hat die Konservativen und Rechten im Land spürbar gestärkt. ÖVP-Chef Sebastian Kurz will in wenigen Tagen mit der Regierungsbildung beginnen. Ausschließen will er dabei nichts.
Die Linke nennt das Wahlergebnis in Österreich „katastrophal“, der Chef der Jungen Union dagegen sieht „frischen Wind, neue Köpfe“. FDP-Politiker Lambsdorff erkennt einen Weckruf für die Asylpolitik.
Sebastian Kurz hat nach seinem Erfolg gute Chancen, der jüngste Regierungschef in Europa zu werden. Doch das hängt jetzt vor allem von der FPÖ ab, die sich ein schöneres Bündnis vorstellen kann.
Tricks und Affären haben den Wahlkampf in Österreich geprägt. Das hat vor allem Bundeskanzler Kern geschadet. Der Gewinner ist Kurz. Und die rechte FPÖ.
Bei der österreichischen Parlamentswahl liegt die konservative ÖVP von Außenminister Kurz nach ersten Hochrechnungen deutlich vorn. Die rechte FPÖ und die SPÖ liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei.
Die ÖVP dürfte zwar stärkste Kraft werden, aber die SPÖ holt auf und könnte mit der FPÖ zusammengehen. Etwas ähnliches gab es schon einmal.
Folgt dem Rechts- der Ostruck? FPÖ-Spitzenkandidat Strache sähe Österreich gerne in der einwanderungsfeindlichen Visegrád-Gruppe. Aber das wäre gar nicht so einfach.
Österreich wählt ein neues Parlament. Der Kampf um die Stimmen war hart und schmutzig. Auf die Wahlprognosen dürfte kaum Verlass sein.
Verkehrte Welt in Österreich: Im Wahlkampf tritt Außenminister Kurz auf, als müsste er einen Vorsprung verteidigen. Amtsinhaber Kern erscheint dagegen als Herausforderer. Wie kann das sein?
Bei den Wahlen in Österreich mag die FPÖ schlechter abschneiden als vor kurzem noch erwartet – doch ihre Agenda hat sie dem Land längst aufgezwungen. So oder so ist Wien den Ungarn und Polen künftig näher als den Deutschen. Ein Gastbeitrag.
Der junge ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat Österreich Neuwahlen beschert. Zu der Abstimmung tritt keine liberale Kraft an. Dabei wäre sie dringend nötig.
Der FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sät Angst und Misstrauen. Wenn die Österreicher am Sonntag ein neues Parlament wählen, will der Rechtspopulist ernten.
In Österreich tobt kurz vor der Wahl eine Schlammschlacht. Gewinner könnte die rechtsgerichtete FPÖ sein. Österreichische Geschäftsleute fänden das gar nicht so schlecht.
Wie wird Österreich wählen? Wer liegt in den Umfragen vorne? Und wie wirken sich die jüngsten Skandale um gefälschte Facebook-Accounts und Bestechungsvorwürfe aus? Alles, was man zur Nationalratswahl wissen muss, finden Sie hier.
Kurz vor der Wahl in Österreich rutschen die Konservativen in der jüngsten Umfrage um einen Punkt ab. SPÖ und FPÖ kommen jeweils auf etwa ein Viertel der Stimmen.
Gefälschte Facebook-Seiten und Bestechungsvorwürfe: Kurz vor der Wahl liefern sich SPÖ und ÖVP einen Rosenkrieg. Eine andere Partei schaut dem auffällig unauffällig zu – und genießt das Spektakel.
Fake-Facebook-Kampagnen und Bestechungsvorwürfe vergiften das Klima in Österreichs großer Koalition vor der Wahl. Gewinner der Schlammschlacht ist die rechte FPÖ.
Für die Kanzlerpartei SPÖ sollten Berater die Stimmung gegen Außenminister Kurz aufheizen. Die Kampagne flog auf. Nun hat Kurz beste Chancen aufs Kanzleramt –womöglich mit der rechten FPÖ als Regierungspartner.
Es herrscht Wechselstimmung in Österreich, obwohl die Kandidaten der großen Koalition in den Umfragen führen. Wie ist das möglich?
Erleichterung in China, Glückwünsche aus Madrid und Empörung über die AfD in Ankara: Die F.A.Z.-Korrespondenten berichten über die internationalen Reaktionen auf den Ausgang der Bundestagswahl.
Für den Naziskandal reicht schon ein fragwürdiger Schützenmarsch: Der Belastungseifer der Medien verwischt Unterschiede vom Versehen bis zum echten Nazi und macht die Wahl zum Plebiszit über ihre Deutungshoheit.
In Österreich geht der Wahlkampf langsam in die heiße Phase. Ein Fernsehduell zwischen Kanzler Kern und Außenminister Kurz gab es noch nicht. Aber die Peinlichkeiten häufen sich – bei SPÖ und ÖVP.
So mögen wir die Pommes gern: knusprig, kross, fettig – schön frittiert eben. Doch die Fritten könnten bald weniger kross schmecken. Grund ist eine neue EU-Verordnung. Eine Glosse.
Sie galt als vielversprechendes Talent, ehe ein Trainingsunfall vor zwei Jahren ihren Traum von Olympia beendete. Nun will die querschnittsgelähmte Kira Grünberg in den österreichischen Nationalrat.