Was Snowden nicht für möglich hielt
Der Dokumentarfilm „Citizenfour“ von Laura Poitras ist in New York aufgeführt worden. Er zeigt Edward Snowden als Patrioten und macht klar, dass nun auch andere seine Arbeit fortsetzen.
Der Dokumentarfilm „Citizenfour“ von Laura Poitras ist in New York aufgeführt worden. Er zeigt Edward Snowden als Patrioten und macht klar, dass nun auch andere seine Arbeit fortsetzen.
Der größte Internetknoten der Welt befindet sich in Frankfurt, und er wird weiter wachsen. Denn Amazon hat sich ein neues Rechenzentrum eingerichtet - gerade der strengen Regeln im Datenschutz wegen.
Wenn es ein Nato-Land gibt, das es verdient hat, von den anderen Mitgliedern der Allianz ausspioniert zu werden, dann ist es die Türkei. Ankaras Zaudern im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist ein weiterer Beleg dafür.
Die Regeln für den Berliner NSA-Ausschuss werden in Washington gemacht. Sie sollen die Beziehungen zwischen den Geheimdiensten weiterhin als rechtsfreien und parlamentarisch nicht kontrollierbaren Raum erhalten.
Vor 25 Jahren öffneten sich die Grenzen. Bleibt die Frage, was Schüler von heute noch mit der DDR anfangen können. Unterwegs in Berlin mit einer Schulklasse auf den Spuren des Sozialismus.
Die App „Whisper“ rühmte sich damit, seinen Nutzern Anonymität zu bieten. Jetzt stellte sich heraus, dass die Bekenntnis-App so ziemlich alles speichert, was ausgewertet werden kann.
Die Wall Street lässt viele Millionen für amerikanische Politiker springen, um sich Einfluss zu verschaffen. Nun zieht das Silicon Valley nach - Geld fließt an beide großen Parteien.
Mit Frank-Walter Steinmeier hat zum ersten Mal ein Mitglied der Bundesregierung ein Interview über den Kurznachrichtendienst Twitter gegeben. Und unter #FragSteinmeier zuvor eingereichte Fragen beantwortet – auch zu ungewöhnlichen Themen.
Verschmähte Liebe, Rachegelüste oder düstere Gedanken - im Blog „Post Secret“ geben Tausende Menschen ihre Geheimnisse auf Postkarten preis. Freiwillig, trotz wachsender Angst um die Privatsphäre. Die Bedingung: Anonymität.
Wie weit dürfen Hacker gehen, wenn sie auf Sicherheitslücken in Datenbanken aufmerksam machen wollen? In der luxemburgischen „Medicoleaks“-Affäre klärt man diese Frage gerade vor Gericht. Angeklagt ist der Vorsitzende der Piratenpartei.
Eric Schmidt, der Verwaltungsratschef von Google, ist gerade auf Deutschlandtour. Er redet unseren Politikern ein, sie müssten vom Internet die Finger lassen. Doch wie spricht er, wenn er unter seinesgleichen ist? Wir haben mitgehört.
Der amerikanische Botschafter in Deutschland sieht die Wogen nach der NSA-Affäre geglättet. „Es gab ein paar Bodenwellen“, so John Emerson. Inzwischen seien die Beziehungen aber wieder sehr gut.
Ulla Hahn ist eine selten unaufgeregte und angenehme Autorin. Auf dem Blauen Sofa erzählt sie vom Traum der Vereinigung, den die 68er geträumt haben und vom dritten Teil ihrer Roman-Trilogie.
Mit Snapchat kann man Bilder verschicken, die sich nach Sekunden selbst löschen. Investoren reißen sich um die hippe App - woran auch der jüngste Fall von millionenfachem Datenklau bei Nutzern wenig ändern dürfte. Wird der Dienst die nächste ganz große Erfolgsgeschichte im Netz?
Es ist ein verwegener Gedanke, doch wann, wenn nicht jetzt, sollte er Wirklichkeit werden? Es ist Zeit für einen gemeinsamen Friedensnobelpreis: für Helmut Kohl und die ostdeutschen Bürger, die vor 25 Jahren die Teilung von Ost und West überwanden. Ein Plädoyer.
Weil Twitter seinen Nutzern nicht verraten darf, wie stark die amerikanischen Geheimdienste auf den Kurznachrichtendienst zugreifen, verklagt das Unternehmen nun die Regierung in Washington.
Erst wechselt der FDP-Politiker Daniel Bahr zur Allianz, dann geht Pimco-Chef Bill Gross, jetzt übernimmt Oliver Bäte den Chefposten: Europas größter Versicherungskonzern baut um. Die Branche verändert sich.
Geheime Unterlagen zur Zusammenarbeit des BND mit amerikanischen Diensten sollen beweisen: Jahrelang wurden auch Daten deutscher Bürger an die NSA weitergeleitet - angeblich wegen technischer Probleme.
Der Deutsche Fernsehpreis 2014 war der letzte seiner Art. Er verabschiedete sich mit Witz und Würde. Kaum zu glauben, dass die Sender und Preisstifter zuvor so zerstritten waren. Doch was kommt jetzt?
Wenn Haushaltsgeräte miteinander kommunizieren, nähern wir uns dem Bild eines „Smart Home“. Doch auf dem Weg dorthin gilt es noch einige Probleme zu lösen. Ein Überblick.
Geht es nach politischem Willen und den Wünschen deutscher Wirtschaftsverbände, wird Deutschland internationaler Vorreiter der sogenannten Industrie 4.0. Bisher sieht der Weg dorthin noch aus wie ein Hindernis-Parcours.
Nach der Aufregung um die NSA-Überwachung wird es zum Trend, Online-Dienste für europäische Unternehmen aus Europa anzubieten. Auch Oracle will das nun so machen.
Bringt eine Klage der Opposition Edward Snowden doch noch nach Deutschland? Verfassungsexperten bewerten die Erfolgsaussichten als gering.
Weil die Regierung den NSA-Enthüller Edward Snowden nicht nach Deutschland lassen möchte, klagt die Opposition nun in Karlsruhe. Es gehe darum, ob das Parlament die Regierung effektiv kontrollieren könne.
FBI sucht das Gespräch mit Apple und Google, um im Notfall wieder Zugang zu Handy-Daten zu haben. Die Konzerne preisen jedoch ihre neue Verschlüsselung als sicher vor Zugriffen von Dritten an.
Willkommen in der Internet-Wunderwelt Estlands: Dort hat niemand Angst vor Big Brother. Die deutsche Furcht vor Internet-Giganten wie Google und Amazon klingt für Esten wie ein Protokoll aus der Anstalt.
Im NSA-Untersuchungsausschuss hat an diesem Donnerstag der Leiter des bayerischen BND-Stützpunkts in Bad Aibling ausgesagt. Er bestritt, dass dort massenhaft Daten erfasst würden – und wies auf die Vorzüge der Überwachung hin.
Er habe „mit Mut und Kompetenz“ das beispiellose Ausmaß staatlicher Überwachung enthüllt: Der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden wird mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt - gemeinsam mit Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger.
Zerstritten, menschlich mies und ein Grund zum Fremdschämen: Es wäre leicht, die Piraten totzuschreiben. Aber nach dem Austritt ihrer Radauprominenz hat die Partei zum ersten Mal eine echte, seriöse Chance.
Der ehemalige Verfassungsrichter Dieter Grimm über Privatsphäre, NSA, den Datenhunger großer Unternehmen, deutsche Ängste - und Angela Merkels Handy.
Russlands internationaler Zahlungsverkehr käme zum Erliegen, wenn seine Banken aus dem Swift-System verbannt würden. Die Wirtschaft träfe das hart.
Mehr als 60 Parlamentarier aus ganz Europa folgten der Einladung des amerikanischen Abgeordneten Robert Pittenger nach Washington, um über Spionage zu sprechen. Der Republikaner empfahl ihnen die amerikanische Geheimdienstkontrolle als Vorbild.
Der Elektronikkonzern verspricht seinen Kunden auf einer neuen Internetseite Privatsphäre und Sicherheit – und spart dabei nicht mit Seitenhieben auf die Konkurrenz.
Die NSA-Affäre wird als Skandal empfunden. Doch es gibt keinen dramatischen Einbruch des Vertrauens in die Vereinigten Staaten. Die Krisen in der Ukraine und im Mittleren Osten stärken die Rolle des Bündnispartners.
Der in Deutschland mehrfach verurteilte Internetunternehmer Kim Schmitz alias Kim „Dotcom“ mischt in seiner neuen Heimat Neuseeland die Politik auf. Er sucht die Nähe zu Edward Snowden und gefällt sich in der Rolle als politischer Aktivist - gegen Überwachung im Internet.
Die scheinbare Hochburg der Marktwirtschaft, Amerika, liegt im Steuerwettbewerb weit abgeschlagen auf einem hinteren Rang. Kein Wunder, dass Finanzminister Jacob Lew so scharf darauf ist, den Steuerwettbewerb einzuschränken.