Hat Amerika den Cyberkrieg verloren?
Der Film „The Interview“ wird nicht gezeigt, weil Hacker mit Anschlägen drohen. Nordkorea soll dahinter stecken. Was meint Barack Obama, wenn er eine „angemessene Reaktion“ ankündigt?
Der Film „The Interview“ wird nicht gezeigt, weil Hacker mit Anschlägen drohen. Nordkorea soll dahinter stecken. Was meint Barack Obama, wenn er eine „angemessene Reaktion“ ankündigt?
Eigentlich ist „The Interview“ eine harmlose Klamotte. Was mutmaßlich nordkoreanische Hacker mit dem Film veranstalten, ist von anderem Kaliber. Der Angriff selbsternannter Wächter des Friedens ist ein Eskalationsversuch.
IT-Experten haben eine Schwachstelle im UMTS-Datenfunk entdeckt. Hacker können Gespräche mithören und SMS mitlesen. Deutsche Netzbetreiber haben bereits reagiert.
Die Zahl der Angriffe über das Internet steigt. Auch lebenswichtige Versorgungs- oder Kommunikationsunternehmen könnten zum Ziel werden. Die Bundesregierung will nun die Firmen verpflichten, mehr für ihre IT-Sicherheit zu tun.
Barrett Brown galt als Sprecher des Hacker-Kollektivs Anonymous. Seit zwei Jahren sitzt er in Untersuchungshaft. Ihm drohen etliche Jahre Gefängnis. Warum eigentlich? Eine Spurensuche.
„Wir sind genau solche Schweine geworden wie ihr“: Glaubt wirklich wer, dass Folter den Gefolterten dazu bringt, die Wahrheit zu sagen? Über Berührungspunkte von islamistischem Terror und CIA.
Grüne und Linke hatten Klage eingereicht, um den früheren amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden vor dem Untersuchungsausschuss in Berlin zu vernehmen. Das Bundesverfassungsgericht sieht sich in der Sache jedoch als nicht zuständig an.
Noch immer gebe es keinen Beweis dafür, dass das Handy von Kanzlerin Merkel wirklich von der NSA abgehört wurde, sagt Generalbundesanwalt Range. Ein angebliches NSA-Dokument soll kein Original gewesen sein.
Er hat als Chefredakteur die Berichte zum NSA-Skandal betreut. Nun tritt Alan Rusbridger ab. Doch er bleibt seiner Zeitung erhalten.
Was wird jetzt aus dem europäischen Datenschutzrecht? Eine Verwässerung kommt nicht in Frage. Deutschland muss Amerika klarmachen, dass Grundrechte auf dem Spiel stehen.
Beim Kurznachrichtendienst Twitter standen 2014 die Zeichen auf Fußball. Noch nie wurden zu einem Thema so viele Tweets abgesetzt wie bei der WM in Brasilien. Als Deutschland den Titel holte, wurden 618.725 Tweets in der Minute verschickt.
Amerikas Präsident greift selbst zum Telefonhörer. Er will mögliche Folgen der Veröffentlichung des Folterberichts mildern. Dass das Dokument heute freigegeben wird, ist einer hartnäckigen 81 Jahre alten Dame zu verdanken.
Ein Kriminologe fordert, dass deutsche Ordnungshüter auch im Internet auf Streife gehen – sind sie dazu zu faul? In vielen anderen Ländern ist es bereits ein alltäglicher Teil der Polizeiarbeit.
Glenn Greenwald hätte Edward Snowden fast für einen Wichtigtuer gehalten - und die Welt nichts von der Massenüberwachung durch die NSA erfahren. Nun will er das Material freigeben. Wozu?
Die Bundesregierung hat Berichten zufolge einen Anti-Spionage-Vertrag mit dem Mobilfunkkonzern Blackberry abgeschlossen. Es geht um den Verkauf von Verschlüsselungstechnik für Mitglieder der Regierung.
Die wahre Macht von Giganten wie Google und Apple erschließt sich erst auf den zweiten Blick: Die zahllosen Nutzer zahlen mit ihren Daten.
Die Wühlarbeit geht ungehindert weiter: Trotz aller Skandale und ungeklärter Verstrickungen dürfen die Geheimdienste auch zukünftig gegen die Gesellschaft spähen - frisch finanziert von Volksvertretern mit neuen Millionen.
Geheimdienst und Polizeiermittler träumen davon, unsichtbar an einem Ort sein zu können. Mit neuen Simulationstechniken könnte das Wirklichkeit werden.
Nach den Enthüllungen des früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden leitete die Bundesanwaltschaft Ermittlungen wegen der Ausspähung des Handys von Kanzlerin Merkel ein. Einem Bericht des „Focus“ zufolge stehen diese nun kurz vor der Einstellung - aus Mangel an Beweisen.
Cable & Wireless gehört zu Vodafone. Medienberichten zufolge soll die heutige Tochter des Telekommunikationsunternehmens dem britischen Geheimdienst GCHQ geholfen haben – beim Ausspähen von Kunden.
Nur zwei Stimmen fehlten. Doch der USA Freedom Act scheiterte am Widerstand der Republikaner im amerikanischen Senat. Der Geheimdienst NSA darf nun weiter massenhaft Daten sammeln – vorerst bis zum kommenden Sommer.
Eine bessere Verschlüsselung von Kurznachrichten soll die Kommunikation über Whats App sicherer machen. Zunächst profitieren davon die Nutzer der Android-App.
Der „Freedom Act“ ist am Widerstand der Republikaner im amerikanischen Senat gescheitert. Die NSA darf nun weiter massenhaft Daten sammeln.
Keine flammenden Plädoyers, keine Denkanstöße im Zeitalter der Überwachung, gerade bei Themen die jeden betreffen: Andrea Voßhoff hüllt sich meist in Schweigen. Wie die Bundesdatenschutzbeauftragte versagt.
Warum wünscht sich der Bundesnachrichtendienst noch bessere Instrumente zur Totalüberwachung? Angeblich um kriminelle und politisch motivierte Cyber-Angriffe besser zu bekämpfen. Es gibt aber keinen einzigen Grund, das zu glauben.
Wie blicken die Amerikaner ein Jahr nach den NSA-Enthüllungen auf das Internet? Sie sind um ihre Sicherheit besorgt. Trotzdem hinterlassen sie weiterhin großzügig ihre Daten im Netz.
Eigene Server und genauere Abstimmung der Firefox-Software: Um auch technisch wenig versierten Nutzern den Eigendatenschutz im Internet zu erleichtern, arbeitet Mozilla künftig mit Tor zusammen.
In der Außenpolitik hat Berlin Probleme mit allen wichtigen Partnern. Das wiedervereinte Deutschland steht einsamer da, als sich das 1990 viele vorstellen konnten. Verändert sich die Position des Landes?
Das Netzwerk „Tor“ galt bislang als Zuflucht für alle, die im Internet anonym bleiben wollen - aus guten oder weniger guten Gründen. Die Sicherheitsdienste haben es nun geknackt. Was hat das für Folgen?
Die Demokraten haben ihre Mehrheit im Senat verloren. Obamas Wirtschaftspolitik wird sich ändern müssen. Und nicht nur die. Frage: GDL und Bahn boxen. Wer verliert? Genau.
Laura Poitras’ Dokumentarfilm „Citizenfour“ über Edward Snowden ist das Gegenteil eines Thrillers - und eben deshalb so wahr. Manchmal lebt der Film geradezu von seinem Humor.
Manager und Politiker beraten am Montag auf einer gemeinsamen Konferenz über die Cybersicherheit. Die Risiken für Computernetze und öffentliche Infrastrukturen steigen, argumentieren Telekom-Chef Timotheus Höttges und Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz, im Gespräch mit der F.A.Z.
Als die kriminalistische Welt noch in Ordnung war: Bastian Pastewka, bekennender Fan der „Paul-Temple“-Hörspiele von Francis Durbridge, bringt die rekonstruierte erste Folge der legendären Krimiserie ins Radio.
Die Telekommunikationsfirma Verizon verbietet den Redakteuren ihres Onlinemagazins, über Spionage und Netzneutralität zu berichten. In beiden Bereichen verfolgt das Unternehmen handfeste Interessen.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière und sein Vorgänger Otto Schily sind sich einig: Die Zusammenarbeit mit den amerikanischen Geheimdiensten sei trotz der NSA-Affäre geboten, weil sie „Menschenleben schützt“.
Seit Monate gibt es Gerüchte über einen weiteren Whistleblower nach Edward Snowden. Nun hat ihn das FBI angeblich identifiziert. Er soll Dokumente über die Terrorliste der amerikanischen Regierung weitergegeben haben.