Wir und unsere virtuellen Zombies
Der Fehler liegt nicht im System, sondern im Menschen: Buchautorin Yvonne Hofstetter weiß, mit welchen rechnerischen Methoden Big Data die Solidargemeinschaft aushöhlt.
Der Fehler liegt nicht im System, sondern im Menschen: Buchautorin Yvonne Hofstetter weiß, mit welchen rechnerischen Methoden Big Data die Solidargemeinschaft aushöhlt.
If the digital future is to be our home, then it is we who must make it so. Against the Surveillance Capitalism of „Big Data“.
Warum wir uns gegen den Überwachungskapitalismus von Big Data mit aller Macht wehren müssen – eine Kampfansage.
Ohne sie wären die Stars ganz schön aufgeschmissen: Promi-Väter. Wer sonst würde die komplette Bild-Auflage kaufen? Herzblatt-Geschichten feiert den Vatertag im September.
Das Spiel mit dem Unwissen der Menschen ist es, was den Skandal macht. Einen, der von der Politik nicht nur toleriert, sondern offenbar auch als normal angesehen wird.
Rechner, Smartphones, Tablets: Wer über die Telekom oder NetCologne surft, kann sich seiner Daten nicht mehr sicher sein – so ein Medienbericht, der sich auf Dokumente Edward Snowdens beruft. NSA und GCHQ könnten mitlesen. In Echtzeit.
Gegen die Überwachungswirtschaft: Beim Potsdamer Media Colloquium debattierten Chefredakteure und Politiker, Datenschützer und Netztheoretiker über die Folgen von Big Data. Und Vitali Klitschko erhielt einen Preis.
Um gegen Cyberattacken ausreichend gewappnet zu sein, entwickelt die NSA ein Abwehrsystem, welches ohne menschlichen Einfluss Angreifer ausschalten soll. Auch andere Staaten arbeiten schon lange an solchen Systemen.
Trotz aller Enthüllungen über Spionage in Deutschland tun sich Politiker schwer damit, ihre Daten zu schützen. Helfen sollen Tresore – und verschlüsselte Telefone. Aber sind die überhaupt sicher?
Gewährt uns Zugang zu Nutzerdaten oder zahlt 250.000 Dollar Bußgeld pro Tag – mit dieser Forderung soll die amerikanische Regierung im Jahr 2008 Yahoo unter Druck gesetzt haben. Bedenken des Internetkonzerns wischten Gerichte angeblich beiseite.
Die Leidenschaft der Deutschen für Barack Obama ist erkaltet - nicht erst seit der NSA-Affäre. Doch im Kampf gegen den Terrorismus wie jetzt im Irak braucht er jeden Verbündeten.
So kritisch wie lange nicht mehr blicken die Deutschen über den Atlantik. Ihr Bild von Amerika hat sich eingetrübt, Präsident Obama an Ansehen verloren. Eine Mehrheit verlangt mehr Unabhängigkeit von Washington.
Wenn Ende 2014 die Nato die Sicherheitsverantwortung an die afghanischen Polizei-und Armeekräfte übergibt, ist - so Uwe Kröger - eine sich selbst tragende Sicherheit Afghanistans Illusion. Die nationale Aussöhnung bliebe eine Legende angesichts tief verfeindeter Volksgruppen.
Was passiert in der Schattenwelt der Geheimdienste? Wer manipuliert wen zu welchem Zweck? Die Öffentlichkeit ist dieser Fragen müde. Warum es sich dennoch und immer noch lohnt, Glenn Greenwald zu lesen.
Die Deutsche Post will in Frankfurt jetzt Fahrradkuriere einsetzen. Dabei herrscht schon reger Wettbewerb auf der Straße. Ein Einblick in eine strampelnde Branche.
Die Linkspartei will Putin vor Provokationen schützen. Doch Obacht, da gibt es auch noch Obama.
Was muss man als Politiker eigentlich vor die Wand fahren, damit man keinen Posten im Zukunftsbereich Internet mehr bekommt? Ich frage für ein heftig von stotternden Greisen getrolltes Neuland.
Im Blutplasma verbergen sich die Abwehrkräfte des Körpers. Wer eine Immunschwäche hat, ist auf eine Plasma-Spende angewiesen. Auch für die Ebola-Therapie könnte sie wichtig werden
Der jüngste Wahlerfolg der AfD zeigt, dass Deutschland auf dem westlichen Auge blind geworden ist. Auch wenn sich mancher die alte BRD und die D-Mark zurückwünscht – wir kennen diese Zeit ja gar nicht mehr.
Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie, redet darüber, wie man Sicherheit und Vertrauen in der IT-Branche zurückgewinnt - und ob ihn die Enthüllungen Snowdens überrascht haben.
Mit Stanislaw Tillich wollte die Sachsen-CDU wieder allein regieren. Doch das Aus des bisherigen Koalitionspartners FDP brachte nicht die absolute Mehrheit. SPD und Grüne bieten sich nun an - die rechtspopulistische AfD ziert sich.
Auch Hessen arbeitet mit Computerfirmen zusammen, die im NSA-Spähskandal aufgefallen sind. Trotzdem sei der Datenschutz gewährleistet, sagt die Landesregierung.
Das FBI prüft, ob Russland eine staatlich gesteuerte Cyberattacke gegen das amerikanische Finanzsystem gestartet hat. Bei dem Großangriff der Hacker sollen Daten der Bank JP Morgan gestohlen worden sein.
Unter der Überschrift „Überwachung und Geheimdienste“ werden derzeit Dinge skandalisiert, die von vielen als völlig normal empfunden werden, nämlich dass ein Auslandsgeheimdienst im Ausland spioniert. Schwierig ist das deswegen, weil das Gesamtproblem Überwachung damit wieder ein bisschen normaler wird.
Eine neue Studie des einflussreichen amerikanischen „Pew Research Center“ legt nahe, dass soziale Medien keineswegs im erhofften Maße zur Meinungspluralität bei kontrovers diskutierten Themen beitragen.
Im Fußball hilft Big Data der Nationalmannschaft ebenso wie dem FC Bayern München – und alles jubelt. Was aber passiert, wenn man genau dieses System auf die Personalarbeit in Unternehmen anwendet? Jubeln wir dann auch oder erfahren wir es gar nicht?
Wer im Internet nach Informationen sucht, nutzt meist die Suchmaschine von Google. Eine ähnliche Suchmaschine hat sich der amerikanische Geheimdienst NSA gebaut: Dort können Behörden wie FBI und CIA Milliarden Informationen über jeden von uns finden.
Die Aufgabe der parlamentarischen Kontrolle der nachrichtendienstlichen Tätigkeit des Bundes fällt in die Zuständigkeit des Parlamentarischen Kontrollgremiums, eines kleinen, geheim tagenden Gremiums, dessen Mitglieder durch den Bundestag gewählt werden.
Am 3. Mai 1963 stimmte der Pathet Lao überraschend einem Waffenstillstand zu, am 16. Mai wurde in Genf eine internationale Konferenz über Laos eröffnet. Die Vereinigten Staaten wünschten ein neutrales, politisch unabhängiges Laos mit einer internationalen Garantie gegen auswärtige Aggression.
Die Publizistin Ulrike Guérot hat vor kurzer Zeit einen alten Freund besucht: Amerika. In ihrem Reisetagebuch spürt sie nach, wie nahe sich Deutschland und die Vereinigten Staaten noch sind. Und was die Länder trennt.
Eine amerikanische Webseite hat über die geheimen Anti-Terror-Listen der Obama-Regierung berichtet. Jetzt hat das Militär die Seite für Soldaten blockiert. Davon waren auch schon andere Seiten betroffen.
Das IT-Sicherheitsgesetz und die „Digitale Agenda“ gehen in die richtige Richtung. Was vor Jahren noch verdammt worden wäre, wird unter dem Eindruck ernüchternder Erfahrungen mit den „Göttern“ im Netz nun geradezu herbeigesehnt.
Die jüngsten Erkenntnisse über die Spionagearbeit des BND strapazieren die Beziehungen zwischen Berlin und Ankara. Und innenpolitisch rufen Kritiker wieder einmal: Skandal! Doch was soll der BND sonst tun?
Die Bundesregierung versucht die Aufregung nach den Spionage-Enthüllungen zu dämpfen. Und stößt auch auf Verständnis.
Auch der BND hört ab – Nato-Partner systematisch, befreundete Staaten zufällig. Eigentlich nichts Besonderes, wäre da nicht die deutsche Empörung gewesen.
Der Bundesnachrichtendienst hat Gespräche von Hillary Clinton und John Kerry abgefangen. Der Nato-Partner Türkei wird ausspioniert. Darf Deutschland das? Und was wird aus der Empörung über die NSA?