Warum Putin nun ein Problem hat
Mit keinem Staatschef hat Angela Merkel sich so oft getroffen wie mit Wladimir Putin. Nun geht sie, er bleibt. Das ist vor allem für ihn eine Herausforderung.
Mit keinem Staatschef hat Angela Merkel sich so oft getroffen wie mit Wladimir Putin. Nun geht sie, er bleibt. Das ist vor allem für ihn eine Herausforderung.
Sergej Lebedews Roman „Das perfekte Gift“ operiert mit dem Nervengift Nowitschok. Er führt ins Herz eines zutiefst entsolidarisierten Systems.
Recherchen von Bellingcat zeigen: Der russische Geheimdienst FSB verübte mehrere Giftanschläge. Mindestens drei davon endeten tödlich.
Der AfD-Vorsitzende Chrupalla übt sich in Moskau als Sprachrohr russischer Propaganda. Bisweilen verheddert er sich dabei in der eigenen Argumentation.
Moskau und Washington haben unterschiedliche Erwartungen an die Genfer Begegnung. Im Kalkül beider Seiten spielt der Aufstieg Chinas eine bedeutende Rolle.
Mit der Einstufung von Alexej Nawalnyjs Organisationen als „extremistisch“ drohen zahlreiche neue Strafverfahren und ein Ausschluss seiner Anhänger von Wahlen. Die politische Verfolgung in Russland nimmt immer weiter zu.
Wie sehen Annalena Baerbock, Olaf Scholz und Armin Laschet Russland? Wie sahen sie es, als sie noch keine Kämpfer um das Kanzleramt waren? Und was kann man dazu von Dostojewskis „Die Brüder Karamasow“ lernen?
Gab es neben der Sowjetunion nicht noch andere Mächte, die den Krieg gegen Hitlers Deutschland gewonnen haben? Wenn es nach Wladimir Putin geht, nein. Der Präsident dekretiert eine neue Lesart der Geschichte.
Alexander Murachowski, der den Kreml-Kritiker direkt nach einem Giftanschlag behandelt hatte, war seit einem Jagdausflug am Freitag verschwunden. Am Sonntagabend ist er wieder aufgetaucht.
Die Menschenrechtsorganisation revidiert ihre Einschätzung vom Februar. In einer Mitteilung spricht sie offen von einer „falschen Entscheidung“.
Nach dem Giftanschlag von Salisbury 2018 sind fast alle EU- und NATO-Staaten dem britischen Aufruf gefolgt, russische Diplomaten auszuweisen. Warum ist das jetzt im Fall Tschechiens anders?
Moskau verbietet acht EU-Bürgern die Einreise nach Russland. Zuvor hatte die Europäische Union wegen der Inhaftierung Nawalnyjs Sanktionen gegen russische Funktionäre verhängt.
Dem russischen Oppositionellen drohe der Tod, sagen Nawalnyjs Ärzte. Er solle sich auf einen Kompromiss einlassen.
Anders als die vorherigen Repressionen es vermuten ließen, hielten sich die Sicherheitskräfte bei den Protesten für Nawalnyj in Moskau eher zurück. Doch für die Abschreckung kennt der Kreml noch andere Mittel.
Bei den Protesten für den inhaftierten Oppositionsführer Nawalnyj sind am Mittwochabend mehr als tausend Demonstranten festgenommen worden. Ein Großteil blieb jedoch zunächst unbehelligt von den Sicherheitskräften.
Der inhaftierte russische Oppositionelle Alexej Nawalnyj wird für seinen Witz und Mut von vielen Landsleuten bewundert. Bei einigen regt sich aber auch Neid. Jetzt haben sich russische Bürger seinem Hungerstreik angeschlossen.
In seiner Rede zur Lage der Nation schweigt Präsident Putin zu seinem Widersacher Nawalnyj und beklagt das angeblich russophobe Verhalten des Westens. Wer Brücken abreißen wolle, müsse mit einer harten Antwort rechnen.
Die EU-Außenminister sind alarmiert wegen Nawalnyjs Gesundheit und der Lage an der Grenze zur Ukraine. Doch zu weiteren Sanktionen ringen sie sich nicht durch – Deutschland bremst.
Armin Laschet und Markus Söder kämpfen weiter um die Kanzlerkandidatur. Das Leben von Alexej Nawalnyj hängt am seidenen Faden. Und beim FC Bayern wird ein neuer Trainer gesucht. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Alexej Nawalnyj geht es in der Haft immer schlechter – laut einem seiner Ärzte droht er zu sterben. Seine Mitstreiter rufen zu neuen Protesten auf. Der russische Staat will sie als „Extremisten“ verfolgen.
Seit rund zweieinhalb Wochen ist Alexej Nawalnyj im Hungerstreik. Seine Ärzte sind besorgt. Jetzt droht Washington mit Konsequenzen gegen Moskau, falls der Kremlgegner in der Haft sterben sollte.
Mehr als 70 Literaturnobelpreisträger, Schauspieler, Wissenschaftler und andere Prominente haben dem russischen Präsidenten Putin geschrieben. Sie fordern unverzüglich medizinische Hilfe für den inhaftierten Kreml-Kritiker Alexej Nawalnyj.
Wie der saudi-arabische Geheimdienst in höherem Auftrag Jamal Khashoggi umbrachte: Der Regisseur Bryan Fogel spricht im Interview über seinen Dokumentarfilm „The Dissident“.
Nawalnyjs Ärztin Anastassija Wassiljewa will vor seinem Straflager ausharren, bis sie zu dem russischen Oppositionellen vorgelassen wird. Die Nachrichten um ihn werden jeden Tag düsterer.
Obwohl der russische Oppositionelle schon oft in Haft war, verweigert er in Pokrow zum ersten Mal Nahrung. Zu diesem Mittel könne nur greifen, wer bereit ist, bis zum Ende zu gehen, zitiert eine Mitarbeiterin Nawalnyj.
Alexej Nawalnyj will mit seinem Streik eine ärztliche Behandlung erreichen. Seit Tagen klagt er über Rücken- und Beinschmerzen. Er wolle nur das Gesetz durchsetzen, sagt der Kremlkritiker.
Die Ufa hat für RTL den Wirecard-Skandal in Rekordzeit verfilmt: „Der große Fake“. Das Doku-Drama hat seine Momente. Wird es dem irren Wirtschaftskrimi aber auch gerecht?
Während Nawalnyjs Anhänger neue Protestaktionen planen, geht das Regime mit Härte gegen die Unterstützer des Oppositionellen vor. Ihm selbst drohen noch schlechtere Haftbedingungen.
Rein in den Flieger und aussteigen in Deutschland? Das ist bald nur noch mit einem Corona-Test möglich. Dem inhaftierten Kreml-Kritiker Nawalnyj geht es immer schlechter. Der Suezkanal bleibt blockiert. Und am Sonntag werden die Uhren umgestellt. Der Newsletter für Deutschland.
Schwäche zu zeigen gilt in Russland als schädlich, das weiß Alexej Nawalnyj. Doch wie geht es dem inhaftierten Oppositionspolitiker wirklich? Ein Besuch vor Besserungskolonie Nummer 2.
Nach Angaben des leitenden Mitarbeiters des Nawalnyj-Teams habe der Kremlgegner starke Schmerzen im Rücken und Lähmungserscheinungen. Außerdem seien die Anwälte Nawalnyjs erstmals nicht zu ihm vorgelassen worden.
Nach der Vergiftung des Kremlkritikers Nawalnyj verdächtigen die Amerikaner drei deutsche Unternehmen, Russland bei der Verbreitung verbotener Kampfstoffe zu unterstützen.
Deutschland hat Alexej Nawalnyj geholfen. Das nimmt Moskau dem Land übel. Der Zorn trifft vor allem deutsche Diplomaten und Journalisten. Letztere könnten bald als „Agenten“ eingestuft werden.
Im Fall Nawalnyj liefert sich Russland immer neue Auseinandersetzungen auf internationaler Bühne. Doch die Rufe nach einer unabhängigen Ermittlung oder Freilassung verhallen. Stattdessen provoziert der Kreml.