Jubel um Damen-Team
Einen Tag nach den Herren schafften auch die Tischtennis-Damen den Sprung ins WM-Viertelfinale. Gegen Weltmeister Singapur hängt eine abermalige Medaille für den WM-Dritten von 2010 hoch. Das Boll-Team will mehr als Bronze.
Einen Tag nach den Herren schafften auch die Tischtennis-Damen den Sprung ins WM-Viertelfinale. Gegen Weltmeister Singapur hängt eine abermalige Medaille für den WM-Dritten von 2010 hoch. Das Boll-Team will mehr als Bronze.
Zum Abschluss des Gipfeltreffens zur Atomsicherheit in Seoul haben die Vertreter aus 53 Ländern größtenteils die vor zwei Jahren verabredeten Ziele bekräftigt. Teilnehmer der Konferenz wiesen den Vorwurf zurück, Iran und Nordkorea nicht eingeladen zu haben.
Wenn es in Sachen Iran oder Nordkorea um konkrete Fragen geht, wird es in Seoul vermutlich keine Fortschritte geben. Die Atommächte halten einen Gipfel ohne Aussicht ab.
Der amerikanische Präsident Obama hat vor der Bedrohung durch atomaren Terrorismus gewarnt. Auf dem Nukleargipfel in Seoul forderte er Nordkorea und Iran auf, auf ihre Atomwaffenprogramme zu verzichten. China rief Washington zur Mäßigung auf.
Amerika hat sich Nordkoreas Bedingungen nicht gebeugt: Pjöngjang wollte Reis und bekommt Kindernahrung. Washington will das Regime nicht durchfüttern. Wie lange wird das seine Zusagen einhalten?
Die Mitglieder der „Sechser-Gespräche“ zu Nordkoreas Atomprogramm haben sich positiv über die Ankündigung Pjöngjangs geäußert, Atomwaffentests und Urananreicherung auszusetzen. Das russische Außenministerium teilte mit, nun könne es bald neue Verhandlungen geben.
Nordkorea hat zugestimmt, in der Nuklearanlage in Yongbyon die Urananreicherung einzustellen und künftig auf Atomtests zu verzichten. Außerdem will Pjöngjang wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde ins Land lassen.
Die UN-Vollversammlung hat das sofortige Ende der Gewalt in Syrien gefordert. Mit großer Mehrheit stimmte das Gremium für die Resolutionsentwurf. Dagegen waren unter anderem Russland, China und Nordkorea.
Ein Meer von „Kimjongilia“-Blumen, dazu eine riesige Militärparade, Eislauf-Show, Synchronschwimmen und Feuerwerk. Nordkorea feiert den 70. Geburtstag des verstorbenen Staatsführer Kim Jong-il.
Messi war, ist und bleibt Weltfussballer. Schon recht, aber: So weit, so langweilig. In unserer ganz eigenen Welt-Elf taucht der Argentinier aus anderen Gründen gar nicht auf.
In Nordkorea muss das Volk dem neuen Führer Kim Jong-un die Treue schwören. Und wer seinem Vater, dem toten Kim Jong-il nicht huldigt, wird bestraft.
Die Reformpläne von Zollkommissar Algirdas Semeta könnten viele Produkte aus Deutschland um den begehrten Hinweis bringen. Doch in diesem Punkt verstehen die deutschen Industrieverbände überhaupt keinen Spaß.
Guy Delisle ist ein Meister der Comicreportage. Der Kanadier hat bereits umfangreiche Berichte über seine jeweils längeren Aufenthalte in China, Nordkorea und Burma publiziert. Jetzt ist in Frankreich die umfangreiche Chronik eines einjährigen Aufenthalts in Jerusalem erschienen - wovon sich der größte Teil unter Palästinensern abspielte. Mit Delisles Augen sieht man das Nahost-Problem nicht neu, aber schärfer.
Der südkoreanische Präsident Lee hat sich am Montag offen für Atomgespräche mit dem Norden gezeigt. Die koreanische Halbinsel befinde sich nun an einem Wendepunkt, sagte Lee.
Noch während der Trauerzeit für den verstorbenen Diktator Kim Jong-il hat Nordkorea dessen Sohn Kim Jong-un vor Zehntausenden im Zentrum Pjöngjangs zu dessen Nachfolger ausgerufen.
Kim Jong-un, seine Familie und deren Unterstützer hatten es eilig. Schon gibt es Anzeichen, dass in Nordkorea der Wettstreit der Machtgruppen begonnen hat.
Pjöngjang verabschiedet sich von Kim Jong-il: Die Führung demonstriert Geschlossenheit, das Volk friert und weint um den „Geliebten Führer“.
Mit einer öffentlichen Trauerfeier hat Nordkorea am Mittwoch Abschied vom verstorbenen Machthaber Kim Jong-il genommen. Dessen Sohn und Nachfolger Kim Jong-un hat in der neuen Führung bereits viele Schlüsselpositionen inne. Noch umgibt er sich mit den Gesichtern, die auch seinem Vater zuarbeiteten.
Auch die Vereinigten Staaten hoffen nach dem Machtwechsel in Pjöngjang auf Stabilität in Nordkorea. Denn die Auswirkungen der neuen Führung sind unkalkulierbar - nicht nur wegen des nordkoreanischen Atomprogramms.
Nach dem Tod Kim Jong-ils sind Nordkoreas Nachbarländer Südkorea und Japan in großer Sorge. Sie fürchten eine Instabilität des Landes. China hingegen heißt Nordkoreas neuen Machthaber willkommen.
In der Weltwirtschaft spielt Nordkorea kaum eine Rolle. Dennoch fielen die Kurse an den Börsen Asiens nach Kims Tod deutlich. Er lebte im Luxus, sein Volk musste hungern.
Auch unter neuer Führung ist Nordkoreas Atompolitik eine globale Herausforderung. Denn der neue Machthaber Kim Jong-un ist längst nicht gefestigt - die wahren Machthaber stehen hinter ihm.
Offiziell wurde Kim Jong-il in Nordkorea vergöttert. Und vielleicht ist die Trauer um ihn, die nach seinem Tod auf den Straßen zu sehen war, sogar echt. Aber schon zu Lebzeiten des „Geliebten Führers“ gab es Zweifel an seiner Führungsfähigkeit.
Kim Jong-un ist gefährlich jung für einen Erben der Kim-Dynastie. Seine Ähnlichkeit zu seinem Großvater Kim Il-sung, der möglicherweise chirurgisch nachgeholfen wurde, soll dem Volk suggerieren, dass bald alles wieder wird wie in besseren Zeiten.
Kim Jong-il ist tot. Nordkoreas Diktator erlag einem Herzinfarkt. Staatliche Medien berichteten von Szenen „unbeschreiblicher Trauer“ in Pjöngjang.
Die Furcht vor einer politischen Krise in Nordkorea führt zu Zurückhaltung am Aktienmarkt. Ohne Impulse geht es seitwärts.
Seit drei Monaten sitzen die Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus. Inzwischen haben sie gemerkt, dass es ganz leicht sein kann, alles anders zu machen - oder sehr schwer.
Nach einem Schlagabtausch im politischen Komitee von Kaczynskis Partei wurden drei Mitglieder ausgeschlossen. Es ist nicht das erste Mal, dass Kaczynski das Lager der Aufmüpfigen ausmerzt.
Popkultur aus Südkorea erobert die Herzen japanischer Hausfrauen und chinesischer Einzelkinder. Der südkoreanische Staat will jetzt dafür sorgen, dass diese Mode nie wieder abebbt.
Totgesagte leben länger: Die amerikanische Künstlerin Taryn Simon beeindruckt in der Neuen Nationalgalerie Berlin mit ihrem Projekt „A living man declared dead“, weil sie die Bildtradition der Porträts verändert.
Seoul, 27. September (dpa). Das bislang weitgehend abgeschottete Nordkorea will sich um mehr ausländische Touristen bemühen. Nordkorea habe Tourismusbüros in China, Malaysia und Deutschland geöffnet, berichteten die Medien des Landes laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap.
Mohamed El Baradei, der Leiter der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) von 1997 bis 2009, erklärt die Zusammenhänge des atomaren Brennstoffkreislaufs - und die Gefahren atomarer Aufrüstung.
Seoul, 16. September (dpa). Der Geheimdienst in Südkorea hat möglicherweise einen Anschlag auf einen Flüchtling aus Nordkorea vereitelt, der Flugblattkampagnen gegen das Regime in Pjöngjang führt. Ein Nordkoreaner stehe im Verdacht, ...
Mit dem Flugzeug hätte die Reise einen Tag gedauert. Kim Jong-il wäre in ein paar Stunden in Russland gewesen, hätte sich dort mit Präsident Medwedjew getroffen und wäre abends wieder zu Hause gewesen.
"Entlassungen rechtswidrig" - Das Budapester Arbeitsgericht hat am Freitag die Massenentlassungen bei den ungarischen Staatsmedien für rechtswidrig erklärt. Das Urteil ist aber nicht rechtskräftig, weil die staatliche Medienholding MTVA Berufung einlegte.
Seoul, 6. September (dapd). Südkorea will zum Schutz seiner Inseln nahe der umstrittenen Seegrenze zu Nordkorea Lenkwaffen aus Israel importieren. Mit einer israelischen Rüstungsfirma sei ein Abkommen über den Kauf von Raketen getroffen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap.