Irans Gespenst
Das Wort „Nordkorea“ nahm angeblich niemand in den Mund, als sich Diplomaten aus West und Ost nun wieder mit Iran über Uran und Zentrifugen stritten.
Das Wort „Nordkorea“ nahm angeblich niemand in den Mund, als sich Diplomaten aus West und Ost nun wieder mit Iran über Uran und Zentrifugen stritten.
Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist weiter angespannt. Zur Vermeidung einer weiteren Eskalation verschieben die Vereinigten Staaten einen Raketentest und vertagen Militärgespräche mit Südkorea.
Schmuggler und private Händler - ohne die informelle Wirtschaft kommt Nordkorea nicht mehr aus. Das System funktioniert nicht: Selbst im Kampf gegen Hunger scheitert das Regime.
Wenn ein Dreißigjähriger den Vereinigten Staaten mit einem Atomschlag droht und sämtlichen Diplomaten mitteilt, sie dürften sich nicht mehr sicher fühlen, wirkt das ziemlich irre. Ist es das aber auch?
Populärkulturell schien der Antiamerikanismus in Pjöngjang out. Aber das ist durchaus keine Beruhigung: Warum sich Amerika nicht auf Kim Jong-uns Begeisterung für Basketball und Disney verlassen kann.
Nordkoreas Ultimatum an diplomatische Vertretungen in Pjöngjang lässt die Entsendestaaten unbeeindruckt. Die deutsche Vertretung blieb am Samstag arbeitsfähig. Washington stationiert angesichts der Drohungen derweil erstmals eine Aufklärungsdrohne in Japan.
Die Vereinigten Staaten schließen einen abermaligen Raketenstart Nordkoreas nicht aus. Die Regierung verfolge Berichte über entsprechende Vorbereitungen in Nordkorea sehr genau, heißt es aus dem Weißen Haus.
Seoul, 5. April (dpa). Nordkorea hat am Freitag mehreren Ländern die Evakuierung ihrer Botschaften in Pjöngjang nahegelegt.
Seoul/Berlin, 5. April (dpa/AFP). Nordkorea hat am Freitag eine zweite Mittelstreckenrakete an die Ostküste des Landes verlegt.
Die Lebensmittel werden knapp und der Nachschub fehlt: Noch verharren gut 600 Südkoreaner in dem gemeinsam mit dem Norden betriebenen Industriepark. Doch die Lage spitzt sich zu.
Nordkorea hat der Bundesregierung empfohlen, die deutsche Botschaft in Pjöngjang zu räumen. Im Laufe des Tages war eine ähnliche Empfehlung auch an Großbritannien und Russland ergangen. Das Auswärtige Amt gab an, die Sicherheit der Botschaft laufend zu überprüfen.
Südkorea hat zwar weniger Soldaten, dafür sind sie aber wesentlich besser ausgerüstet als ihre Widersacher im Norden der Halbinsel. Dort beeindruckt vor allem die große Masse. Ein Vergleich.
WASHINGTON, 4. April. Die „Achsendrehung nach Asien“ war von Präsident Barack Obama und seinen sicherheitspolitischen Beratern als Langzeitprojekt geplant: Die ...
Nordkorea spielt mit dem Feuer, beinahe täglich wird an der Eskalationsschraube gedreht. Washington muss darauf reagieren, Peking müsste es endlich auch.
Die Vereinigten Staaten werden auf der Insel Guam ein Abwehrsystem gegen Raketen stationieren. Verteidigungsminister Hagel nennt Nordkorea eine „reale und klare Gefahr“. Dessen Militärführung droht derweil offiziell mit einem Atomangriff.
P.K./cag. PEKING/TOKIO, 3. April. Nordkorea hat am Mittwoch etwa 480 südkoreanischen Beschäftigten den Zugang in die Industriezone Kaesong verwehrt.
Mitten in der angespannten Lage hat Kim Jong-un einen Wirtschaftsreformer zum neuen Ministerpräsidenten ernannt. Sind Kriegsdrohungen die Begleitmusik zu Wirtschaftsreformen?
Unterdessen hat der amerikanische Außenminister Kerry dem südkoreanischen Außenminister Yun Byung-se versichert, dass die Vereinigten Staaten bereit seien,
Die Sonderwirtschaftszone Kaesong ist ein Ergebnis der als „Sonnenscheinpolitik“ beschriebenen Phase der Entspannung zwischen Nord- und Südkorea Anfang dieses
Wer alles keine Stelle bekommt.
Die kommunistische Führung in Pjöngjang hat ihre Drohung wahr gemacht und die gemeinsame Sonderwirtschaftszone in Kaesong abriegelt. Allen militärischen Drohungen zum Trotz hatten sich die Märkte bislang unbeeindruckt gezeigt. Doch jetzt ist auch die Wirtschaft betroffen.
Nach der Entsendung zweier amerikanischer Zerstörer in den West-Pazifik kappt Nordkorea die letzte Verbindung zum Süden: Es untersagt Südkoreanern den Zugang zur gemeinsam unterhaltenen Industriezone Kaesong.
rüb. WASHINGTON, 2. April. Die UN-Vollversammlung in New York hat am Dienstag den Vertrag zum internationalen Waffenhandel beschlossen.
Zum Zeichen für seine ernsthafte Absicht ließ Nordkorea damals den Kühlturm der Anlage sprengen. Dem Land wurden für die Aufgabe seines Atomprogrammes Energie- ...
P.K. PEKING, 2. April. Nordkorea will seine Atomanlage in Yongbyon wieder in Betrieb nehmen. Der Reaktor solle wieder gestartet und sämtliche Anlagen, auch die ...
cag. TOKIO, 2. April. Kaesong ist die fünftgrößte Stadt Nordkoreas. Rund 10 Kilometer von der Grenze zum Süden entfernt, arbeiten in ihr fast 55 000 Arbeiter ...
China hat - wieder einmal - sein Bedauern darüber ausgedrückt, was Nordkorea derzeit mit seinen Nachbarn in nah und fern veranstaltet. Das Problem ist nur, dass operativ aus Chinas Bedauern wohl nichts folgen wird.
Nordkorea will den Reaktor im Nuklearzentrum Yongbyon wieder hochfahren. In der Anlage war vor mehr als sechs Jahren waffentaugliches Plutonium hergestellt worden. China reagiert mit Bedauern auf die Ankündigung Nordkoreas.
Wegen der Kriegsrhetorik aus Pjöngjang verschärfen die Vereinigten Staaten ihre militärische Präsenz in der Region. Anzeichen auf eine Mobilisierung nordkoreanischer Truppen gibt es dem Weißen Haus zufolge aber nicht. Südkorea droht im Falle einer Provokation mit „starker Vergeltung“.
Dort sollten die Flugzeuge an den jährlichen gemeinsamen Militärübungen teilnehmen, sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Er gab nicht bekannt, wie viele Flugzeuge ...
Die martialischen Verlautbarungen zwischen Nord- und Südkorea haben eines gemeinsam: Sie setzen voraus, dass die andere Seite zuerst angreift. Das könnte eigentlich beruhigen. Was aber hat Nordkorea überhaupt bewogen, diesen Konflikt vom Zaun zu brechen?
Nach einer Woche täglich eskalierender Drohungen hat sich Nordkorea nun zu einem Staat erklärt, der „Atomwaffen zum Zweck der Verteidigung besitzt“. Zum neuen Ministerpräsidenten wurde der als Wirtschaftsreformer geltende Pak Pong-ju ernannt.
Diktatoren sind in ihrer Propagandawelt häufig selbst gefangen. So kennt auch der nordkoreanische Staatsführer Kim Jong-un womöglich nur seine eigene Welt. Das macht den Umgang mit seinem Land so schwierig, wenn nicht gar unmöglich.
Jetzt auch noch der „Kriegszustand“: Nordkorea heizt die Spannungen auf der Halbinsel weiter an. Formal herrscht zwischen beiden Staaten seit dem Ende des Krieges in den 1950er Jahren ohnehin kein Frieden.
P.K. PEKING, 29. März. Nordkorea hat seine Drohungen gegen die Vereinigten Staaten und Südkorea noch einmal verschärft. Die strategischen Raketeneinheiten des ...
Iran, Syrien und Nordkorea haben in den Vereinten Nationen den Konsens über einen Vertrag zum Waffenhandel vereitelt. Kein Realist muss deshalb sein Bild vom Zustand der Welt korrigieren. Und doch: Die Vereinten Nationen dürfen sich nicht entmutigen lassen. Ein Kommentar.