Nordkorea verkündet „Kriegszustand“
Jetzt auch noch der „Kriegszustand“: Nordkorea heizt die Spannungen auf der Halbinsel weiter an. Formal herrscht zwischen beiden Staaten seit dem Ende des Krieges in den 1950er Jahren ohnehin kein Frieden.
Jetzt auch noch der „Kriegszustand“: Nordkorea heizt die Spannungen auf der Halbinsel weiter an. Formal herrscht zwischen beiden Staaten seit dem Ende des Krieges in den 1950er Jahren ohnehin kein Frieden.
Iran, Syrien und Nordkorea haben in den Vereinten Nationen den Konsens über einen Vertrag zum Waffenhandel vereitelt. Kein Realist muss deshalb sein Bild vom Zustand der Welt korrigieren. Und doch: Die Vereinten Nationen dürfen sich nicht entmutigen lassen. Ein Kommentar.
Nordkorea versetzt seine Raketen für mögliche Angriffe in Bereitschaft. Das teilte Machthaber Kim Jong- un nach einem nächtlichen Dringlichkeitstreffen mit den Spitzen der Armee mit. Russland warnte indes vor „militärischen Muskelspielen“ auf der Halbinsel.
Syrien, Nordkorea und Iran haben mit ihrem Einspruch bei der UN-Konferenz eine Regulierung des internationalen Waffenhandels scheitern lassen. Amnesty International bezeichnete die Blockade als „unverschämt“.
Die Vereinigten Staaten haben ihre Abschreckung gegenüber Nordkorea verstärkt. Zwei atomwaffenfähige Tarnkappenbomber flogen Übungsangriffe über der koreanischen Halbinsel. Pjöngjang kündigte an, seine letzten Kommunikationsverbindungen in den Süden zu kappen.
Pjöngjang provoziert weiter mit Kriegsrhetorik: Das Oberkommando habe die Artillerie mitsamt der strategischen Raketeneinheiten „in die Kategorie kampfbereit“ versetzt. Zugleich droht Nordkorea den Vereinigten Staaten mit Angriffen auf Militärstützpunkte.
Nordkorea setzt seine Provokationen gegenüber Südkorea und den Vereinigten Staaten fort. Ein am Freitag veröffentlichtes Video zeigt den fiktiven Einmarsch nordkoreanischer Verbände in den Süden des Landes. Unterdessen muss sich Südkoreas Präsidentin Park einen neuen Verteidigungsminister suchen.
Nach Übungsflügen amerikanischer Langstreckenbomber über Südkorea hat Nordkorea mit einem Angriff auf Militärbasen in Japan und auf der Pazifik-Insel Guam gedroht.
In Südkorea geht die Polizei Berichten über großangelegte Hackerangriffe auf Fernsehsender und mehrere Banken nach. Spekuliert wird über ein Angriff aus Nordkorea.
Nato-Generalsekretär Rasmussen hat versichert, dass der geplante Umbau der Raketenabwehr in den Vereinigten Staaten das Projekt eines europäischen Abwehrsystems nicht beeinträchtigen werde.
Vier Monate nach dem Generationswechsel haben die 3000 Delegierten des chinesischen Volkskongresses das Kabinett des neuen Ministerpräsidenten Li Kegiang bestätigt.
Angesichts des jüngsten Atomwaffentests und massiver Drohungen aus Pjöngjang will Washington seine Raketenabwehr ausbauen. Amerikas Verteidigungsminister Chuck Hagel hat angekündigt, 14 weitere Abfangsysteme im Bundesstaat Alaska aufstellen zu lassen.
Die UN-Menschenrechtsrat soll auf Drängen Japans und der EU eine Kommission zur Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea einsetzen. Bis zu 150.000 politische Gefangene werden in Internierungslagern gequält.
Die Spannungen im Korea-Konflikt verschärfen sich weiter: Nordkorea nimmt, wie angekündigt, keine Anrufe mehr über die sogenannte „Rot-Kreuz“-Leitung entgegen.
Tagtäglich lässt sich Nordkorea etwas Neues einfallen: Es droht mit Atombomben, schließt Grenzen. Aber leider bringen die neuen Sanktionen von UN und EU uns auch nicht wirklich weiter.
Nach Nordkoreas Aufkündigung sämtlicher Nichtangriffs-Abkommen hat Südkorea die jüngsten Drohungen des Regimes in scharfem Ton zurückgewiesen. In China rechnen die meisten Beobachter dennoch nicht mit einem Krieg.
Pjöngjang ist der Meinung, dass alle Welt vor Nordkorea Angst haben muss. Einfache Drohungen reichen offenbar nicht mehr. Verbal befinden wir uns auf der Koreanischen Halbinsel im Krieg.
Ungeachtet atomarer Drohgebärden von Nordkoreas Diktator Kim Jong-un hat der UN-Sicherheitsrat härtere Sanktionen gegen Pjöngjang verhängt. Sie richten sich gegen Diplomaten, internationalen Zahlungsverkehr und mutmaßliche Waffenhändler.
Die beiden Veto-Mächte Amerika und China haben sich offenbar auf Eckpunkte eines Entwurfs mit neuen Strafmaßnahmen gegen Nordkorea geeinigt. Als Reaktion will Nordkorea nun das Waffenstillstandsabkommen von 1953 aufkündigen.
Nach Nordkoreas jüngsten Atomtest Mitte Februar haben die Streitkräfte Südkoreas und der Vereinigten Staaten am Freitag mit einer groß angelegten Militärübung begonnen. Über 200.000 Soldaten trainieren in den kommenden zwei Monaten gemeinsam den Verteidigungsfall.
Die EU hat ihre Sanktionen gegen Nordkorea verschärft. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen das Raketenprogramm sowie den Finanzsektor des Landes.
Autoritäre Systeme sind häufig ein Raum der Rechtlosigkeit. In Nordkorea ist das nicht anders, wie die jüngsten Atomtests beweisen. Klar ist: Weder direkte Gespräche noch schärfere Sanktionen werden das Regime stoppen.
Wenige Stunden vor Obamas Rede zur Lage Amerikas lässt Nordkorea eine Atombombe platzen. Das ist kein Zufall. Die Steinzeitdiktatur gehorcht ihren eigenen Gesetzen.
Es gibt keine regionalen Strukturen, in denen sich der Nordkorea-Konflikt auf Dauer entschärfen ließe. Es gibt nur lauter Konflikte, in die alle Akteure verheddert sind.
Die Erbmonarchen der Familie Kim haben alle Absprachen gebrochen. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sie auch dieses Mal nicht nachgeben werden.
Ob Zufall oder dreiste Provokation: Nordkorea zündete seine Atomwaffe ein paar Stunden vor Obamas Rede zur Lage der Nation. Das kann man als hämischen Kommentar eines Regimes lesen, das gar nicht daran denkt, einzulenken.
Nordkorea hat zum dritten Mal einen Atomwaffentest unternommen. Der amerikanische Präsident Barack Obama und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilten ihn als schweren Verstoß gegen geltende Resolutionen.
Nach zwei Fehlschlägen hat Südkorea nach eigenen Angaben einen Satelliten ins All geschossen. Der Raketenstart dürfte die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea weiter verschärfen.
Nordkorea provoziert im Konflikt mit seinem südlichen Nachbarland weiter. Wenn sich Südkorea an Sanktionen gegen das Land beteilige , sei das eine Kriegserklärung.
Verbunden mit offenen Drohungen gegen die Vereinigten Staaten kündigt Nordkorea weitere Raketen- und Nukleartests an. Die südkoreanische Regierung ruft Pjöngjang dazu auf, die Provokationen zu unterlassen.
Rund 100 Millionen Christen werden nach Angaben des überkonfessionellen Hilfswerks „Open Doors“ wegen ihres Glaubens verfolgt. Vor allem in Afrika habe die Bedrohung durch islamistische Extremisten zugenommen. Unionsfraktionschef Kauder bezeichnet die Situation als „alarmierend“.
Die Worte, die Kim Jong-un in seiner Neujahrsansprache gefunden hat, klingen nicht schlecht. Doch auch ein reformiertes Nordkorea bliebe ein Unsicherheitsfaktor der internationalen Politik.
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hat sich überraschend für eine Aussöhnung mit Südkorea ausgesprochen. Die Konfrontation zwischen dem Norden und dem Süden aus der Welt zu schaffen, sei ein wichtiger Punkt, um die Wiedervereinigung zu erreichen, sagte Kim.
Im April war der Raketentest noch gescheitert. Diesmal hat Nordkorea Erfolg gehabt, auch mit seiner Informationspolitik. Als alle Welt mit einer längeren Verzögerung rechnete, stieg die Rakete gen Himmel.
Nordkorea provoziert die Staatengemeinschaft mit dem Start einer Rakete ins All. Was als Satellitenstart angekündigt ist, wird international als verdeckter Test einer Interkontinentalrakete gesehen.
Die amerikanische Marine, Südkorea und Japan bereiten sich auf den angekündigten Raketentest des nordkoreanischen Regimes vor. Tokios Verteidigungsminister Morimoto kündigt unterdessen an, die Rakete abzuschießen, sollte sie auf japanisches Territorium zu fallen drohen.