Süd- und Nordkorea nehmen neue Gespräche auf
Nach einem Abkommen über eine Annäherung im August sprechen beide Koreas wieder miteinander. Seoul erhofft sich weitere Familienzusammenführungen.
Nach einem Abkommen über eine Annäherung im August sprechen beide Koreas wieder miteinander. Seoul erhofft sich weitere Familienzusammenführungen.
Beim Besuch einer historischen Militäreinrichtung spricht der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un von Wasserstoffbomben, über die das Land verfüge. Südkorea bezweifelt die Angaben.
In Nordkorea werden Gläubige brutal verfolgt – doch für Ausländer halten falsche Priester Gottesdienste mit Statisten ab. Das Regime verfolgt damit einen bestimmten Zweck.
Nordkorea darf nach UN-Resolutionen keine ballistischen Raketen testen. Angeblich ist das Regime nun aber mit dem Versuch gescheitert, ein Atomrakete von einem U-Boot abzufeuern. Nur kurz zuvor hatte es versöhnliche Zeichen von der koreanischen Halbinsel gegeben.
In der nordkoreanischen Industriezone Kaesong stehen Fabrikhallen südkoreanischer Unternehmen. Hier trifft Moderne auf Tristesse. Wie die Arbeiter mit dem Gegensatz umgehen, bleibt ihr Geheimnis.
Noch in dieser Woche will der Generalsekretär der Vereinten Nationen offenbar das kommunistische Land besuchen. Eine Visite des Südkoreaners wäre ein historisches Ereignis.
Nordkorea lässt eigene Bürger in einem Dutzend Ländern für Devisen arbeiten. Schuldig machen sich laut einem Bericht des UN-Sonderberichterstatters auch deren Regierungen.
Noch mehr Monumentalbauten und hin und wieder gar eine Luxuslimousine – auf den ersten Blick hat sich Pjöngjang gewandelt, wären da nicht die ständigen Stromausfälle. Auf dem Land aber leben die Menschen weiterhin in bitterer Armut. Ein Besuch in Nordkorea.
Die Vereinten Nationen werfen Nordkorea staatlich organisierten Menschenhandel vor: Um an Devisen zu kommen, habe Nordkorea 50.000 seiner Bürger zur Zwangsarbeit ins Ausland geschickt.
Hunderttausende Eritreer fliehen vor lebenslangem Militärdienst, Terror und Verfolgung. Die Lage in ihrer abgeschotteten Heimat wird immer bedrohlicher. Als Flüchtlinge kommen sie nach Europa, viele bleiben in Deutschland.
Zum 70. Geburtstag der Kommunistischen Partei in Nordkorea feiert sie sich mit einer großen Militärparade. Der Führer Kim Jong-un droht in seiner Rede unverhohlen den Vereinigten Staaten.
Nordkoreas Arbeiterpartei wird 70 - die Diktatur will sich mit einer pompösen Militärparade feiern. Dabei liegen patriotischer Protz und große Armut oft Nahe beieinander.
Mit dem Nachbarland Südkorea hatten sich die Nordkoreaner erst Ende August auf einen Entspannungskurs geeinigt. Jetzt gibt es wieder Drohungen aus Pjöngjang. Die wichtigste Nuklearanlage laufe auf Hochtouren, heißt es.
Vor einigen Wochen tauschten die beiden Koreas noch Drohungen aus, jetzt setzen sie auf eine Geste der Entspannung: Seit Jahrzehnten getrennte Familienmitglieder dürfen sich wieder treffen.
Eine Grundschule am Bodensee. In einer Klasse sitzen nur Kinder, die kein Deutsch können. Nordkoreaner, Syrer, Italiener, Kosovaren. Eine unglaubliche Mischung. Aber eine Freude, dabei zuzuschauen.
Es ist der dritte Tag in Folge, an dem Vertreter von Nord- und Südkorea über einen Ausweg aus der aktuellen Krise verhandeln. Nun stellt Seoul klare Forderungen.
Bis in den frühen Morgen haben die Verhandlungsführer miteinander gerungen. Am Sonntag sollen Gespräche über die Entschärfung der Krise fortgesetzt werden.
Kurz vor Ablauf eines Ultimatums des Nordens an den Süden Koreas haben Pjöngjang und Seoul sich auf ein Treffen im Grenzort Panmunjom verständigt. Machthaber Kim Jong-un entsendet einen engen Vertrauten.
In wenigen Stunden läuft Pjöngjangs Ultimatum an Südkorea ab. Lenke der Süden nicht ein, sei ein Krieg „unvermeidlich“, warnt Nordkoreas stellvertretender Botschafter Nordkoreas vor der UN in New York. Südkorea ist beunruhigt.
Nordkoreas Machthaber droht mit Krieg. Seine Grenztruppen sind kampfbereit – und Südkorea stellt Kim Jong-un ein Ultimatum von 48 Stunden.
Das nordkoreanische Militär hat Artilleriegeschütze auf Südkorea abgefeuert - offenbar um Lautsprecher zu zerstören, die Propaganda über die Grenze senden. Die südkoreanische Armee erwiderte das Feuer.
Nach der Wiederaufnahme von Propaganda-Durchsagen an der Grenze droht Nordkorea dem Nachbarn, die Lautsprecher zu beschießen. Nordkorea werde „eine Militäraktion starten, um alle Mittel der psychologischen Kriegsführungen zu zerstören“.
Nordkorea verschärft den Ton vor einer Militärübung der Vereinigten Staaten und Südkoreas. Die abgeschottete Diktatur scheint unterdessen ihre Uranproduktion weiter auszubauen.
Nordkoreanische Soldaten sollen zwei Landminen absichtlich so verlegt haben, dass zwei südkoreanische Soldaten schwer verletzt wurden. Seouls Militär droht: Der Norden werde für den Vorfall einen hohen Preis bezahlen.
Der kanadische Pastor Hyeon Soo Lim wird seit Februar in Nordkorea festgehalten. Nun wurde er auf einer vom Regime inszenierten Pressekonferenz vorgeführt, auf der er sich schwerer Verbrechen bezichtigte.
Diktator Kim Jong-un kann in Nordkorea nach Belieben schalten und walten. Er spielt gerne mit dem Feuer und niemand will und kann ihm die Streichhölzer abnehmen. Warum ist das so?
Nach der Einigung im Atomstreit mit Iran hat die Führung in Nordkorea mitgeteilt, dass sie nicht an entsprechenden Verhandlungen interessiert ist. Grund dafür sei die atomare Bedrohung durch die Amerikaner.
Ein nordkoreanischer Soldat ist über die schwer bewachte Grenze nach Südkorea geflohen. Dass eine solche Flucht gelingt, ist extrem selten, erst recht von Soldaten.
Die Beziehungen zwischen China und Nordkorea waren eigentlich immer gut. Nun will Norkoreas Diktator Kim Jong-un jedoch nicht zur Feier des „Sieges über den Faschismus“ nach Peking reisen. Er fürchtet wohl kritische Nachfragen.
Mittlerweile rücken selbst engste Verbündete langsam von Nordkorea ab - das daher hoffnungsvoll nach Deutschland blickt. Beim Besuch einer deutschen Delegation kam es indes zum Eklat.
Bereits im vergangenen Jahr fiel so wenig Regen wie seit 30 Jahren nicht mehr. Und 2015 droht in Nordkorea noch trockener zu werden. Ein Vertreter der Vereinten Nationen warnt vor einer Hungersnot.
Wer die Vorstellung hat, das Gespräch über Menschenrechte laufe immer in dieselbe Richtung, der konnte sich vor kurzem in Genf vom Gegenteil überzeugen.
Die Ausladung des UN-Generalsekretärs Ban und die gleichzeitige Ankündigung neuer nuklearer Waffenentwicklungen sind ein Affront gegen die UN und gegen Südkorea zugleich. Mit beiden hatte Kim Jong-un noch eine Rechnung offen.
Nach Angaben der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA ist das Land jetzt in der Lage, ballistische Raketen mit Atom-Sprengköpfen zu bestücken. Hieran hatte der Westen bislang gezweifelt.
Kim Jong-un soll angeordnet haben, seinen Verteidigungsminister mit einem Flakgeschütz hinzurichten. Laut südkoreanischen Medien und Geheimdienst aus einem bizarren Grund. Eine Analyse nordkoreanischer Gepflogenheiten.
Nordkoreas Staatsführer greift hart durch: Kim Jong-un hat Verteidigungsminister Hyon Yon Chol abgesetzt und hinrichten lassen. Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Grund sei „Untreue und Respektlosigkeit“ gegenüber dem Staatschef.