„Nicht machtlos gegen Radikalisierung“
Hessens Justizministerin zu dem Anschlag in Würzburg, Schranken für das Internet und dem Einsatz der elektronischen Fußfessel. Ein Interview.
Hessens Justizministerin zu dem Anschlag in Würzburg, Schranken für das Internet und dem Einsatz der elektronischen Fußfessel. Ein Interview.
Die französischen Ermittler sind überzeugt, dass der Attentäter von Nizza Unterstützung bei der Vorbereitung seiner Tat hatte. Nun haben sie zwei weitere Männer festgenommen.
Nach den tödlichen Attentaten der vergangenen Tage in Bayern bezeichnet Bayerns Ministerpräsident die Sicherheitslage weiterhin als „ernst und bedrohlich“. Als Reaktion darauf kündigt Horst Seehofer an, die Polizei massiv zu verstärken.
Auf dem Handy des Täters von Ansbach hat die Polizei ein Video gefunden, in dem sich der Syrer auf die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ bezieht. Die Bundesanwaltschaft hat deswegen nun die Ermittlungen aufgenommen.
Ansbach, München, Reutlingen, Würzburg: Die passgenaue Antwort auf all diese Attentate wird es nicht geben. Aber es gibt Antworten. Es wäre eine Illusion zu glauben, dass „Lebensqualität“ darunter nicht leiden müsste. Ein Kommentar.
Der Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Mitwisser des Münchner Amokläufers ist abgelehnt worden. Die Staatsanwaltschaft will allerdings Beschwerde gegen die Entscheidung einlegen – und weiter gegen den 16-Jährigen ermitteln.
Ein abgelehnter Asylbewerber aus Syrien hat sich in Ansbach am Eingang eines Musikfestivals in die Luft gesprengt. Zwölf Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Der Mann war der Polizei bekannt, die Hintergründe der Tat sind aber noch unklar.
Ist es globaler Terrorismus, der uns bedroht, oder doch nur vereinzelter Wahnsinn? Und warum breitet sich diese neue Form des Selbstmords aus wie ein Virus? Womöglich hat das mehr mit der Gesellschaft zu tun als uns lieb ist.
Zum Glück ist der Tourist ein kluges Wesen. Er behält in Zeiten des Terrors einen kühlen Kopf und wägt ab, auch wenn die Welt immer unübersichtlicher wird.
Die Sicherheitsbehörden lernen aus ihren Niederlagen. In Deutschland tun sie sich mit konstruktiver Selbstkritik allerdings immer noch schwer.
Am Tag nach dem Amoklauf von München haben die Behörden viele Fragen beantworten können. Doch Vieles an der Tat bleibt unbegreifbar.
Der Amoklauf in einem Münchner Einkaufszentrum schockiert auch die großen Fußballvereine der Stadt sowie zahlreiche Sportler. Zweitligaklub TSV 1860 verzichtet zudem auf eine lange geplante Veranstaltung.
Die Türkei beschwichtigt: Auch Frankreich und Belgien hätten nach Terroranschlägen ja den Ausnahmezustand ausgerufen. Das stimmt zwar, ist aber doch nicht vergleichbar.
Bevor die Polizei einschreitet, nimmt ein Rollerfahrer die Verfolgung des Lastwagens auf der Strandpromenade von Nizza auf. Er will den Attentäter stoppen. Wer ist der „Roller-Held“?
Der Täter von Nizza plante seinen Anschlag seit Langem und handelte dabei nicht allein. Über die mutmaßlichen Komplizen werden weitere Details bekannt.
Die Verschwörer des 20. Juli 1944 hatten Verbündete in Frankfurt. Sie sollten nach dem Putsch die zivile Verwaltung der Stadt übernehmen. Erst jetzt werden die Details bekannt.
Die Todesfahrt von Nizza war offenbar länger geplant. Die Behörden ermitteln gegen mehrere mutmaßliche Unterstützer des Attentäters. Wichtige Fragen bleiben allerdings offen.
Laut Staatsanwaltschaft hatte der Lkw-Attentäter von Nizza fünf Komplizen und plante die Tat lange im Voraus. Derweil werden die Vorwürfe gegen die französischen Sicherheitsbehörden immer lauter.
Die Fluggesellschaften spüren nach den Anschlägen von Paris, Istanbul, Brüssel und Nizza die Reiseangst von Urlaubern und Geschäftsreisenden. Die Lufthansa wird mit ihrer Gewinnwarnung nicht lange allein bleiben.
Wie konnte ein Lastwagen auf eine Strandpromenade voller Menschen fahren? Ein einziges Polizeiauto soll die Zufahrt gesperrt haben. Das wirft Fragen zum Sicherheitskonzept der Behörden in Nizza auf – die jetzt ein Ausschuss klären soll.
Eigentlich wollte die Lufthansa ihren Gewinn in diesem Jahr steigern, jetzt muss die Führung ihre eigene Vorhersage sogar kappen. Das liegt auch an den jüngsten Anschlägen in Europa.
Nachmittags schickt Mohamed Lahouaiej-Bouhlel seinem Bruder noch Fotos und verhält sich wie immer. Wenige Stunden später tötet er 84 Menschen. Warum? Seine Familie ist ratlos.
Wegen des mutmaßlich islamistischen Anschlags in Würzburg reagieren die Deutsche Bahn und Sicherheitsbehörden. In Regionalzügen sollen Kameras und Kontrollen Schutz bringen.
Die Axt-Attacke in einem Regionalzug bringt die Flüchtlingsdebatte mit Macht zurück. Die AfD polemisiert, die CSU sieht sich in ihrer Forderung nach weniger Zuwanderern bestärkt. Der Kanzlerin stehen schwierige Wochen bevor.
Die Politik sollte sich von der Vorstellung lösen, dass feste Organisationen hinter Anschlägen stecken. Die Täter von Nizza, Würzburg und Orlando waren Einzelkämpfer. Das bringt neue Herausforderungen mit sich. Ein Gastbeitrag.
Nach dem Attentat in Nizza gilt in Frankreich weiter der Ausnahmezustand – und das deutlich länger als von der Regierung geplant. In der Nacht debattiert das Parlament heftig um den richtigen Weg im Kampf gegen den Terror.
Der jüngste Terror in Deutschland und Frankreich bestärkt die Chinesen im Gefühl, dass ihr einstiges Traumziel im Chaos versinkt. Europa gilt für asiatische Urlauber plötzlich als Ort, an dem es jeden jederzeit treffen kann.
Der Terrorangriff eines 17-jährigen Flüchtlings in einem Zug bei Würzburg befeuert die Flüchtlingsdebatte, Frankreich will die Arbeitsmarktreform beschließen und die hessische Polizei stellt ein Computerprogramm zur Vorhersage von Wohnungseinbrüchen vor.
Laut dem Bundespräsidenten werden viele Menschen nur zu Terroristen, weil sie „aus dem gesellschaftlichen Abseits“ kommen. Er verlangt deshalb bessere Zukunftsperspektiven – und ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf.
Nach und nach werden Details aus dem Lebens des Axt-Attentäters bekannt. Seit die Ermittler sein Bekennervideo auswerten, grübeln sie über einen wichtigen Punkt seiner Biografie.
Das Attentat von Würzburg bestärkt die CSU in ihrer Flüchtlingspolitik. Im „Brennpunkt“ der ARD spricht sich Bayerns Innenminister Herrmann zudem dafür aus, Flüchtlinge stärker zu kontrollieren.
Das Video des „Islamischen Staats“ zeigt tatsächlich den Angreifer aus dem Regionalzug bei Würzburg. Auch weitere neue Details deuten auf ein islamistisches Motiv hin.
Wenige Stunden nach dem Attentat im Regionalzug bei Würzburg fragt Renate Künast per Twitter, warum man den Attentäter erschießen musste. Den Rechten im Land erweist sie damit einen Dienst. Ein Kommentar.
Nizza zerstört die letzte Illusion. Zu allem entschlossene Attentäter können an jedem Ort zuschlagen. Ein Gegenmittel gibt es nicht.
Wie ist es um das Image eines Landes bestellt, wenn es immer wieder zum Ziel von Terroristen wird? Die Häufung der Attentate in Frankreich verunsichert die Anleger.
Das französische Kabinett will heute eine Verlängerung des Ausnahmezustands um drei Monate auf den Weg bringen, der Bundesgerichtshof verhandelt über Fluggastrechte und der größte Wandertag der Welt beginnt.