„Und dann wollen sie, dass wir sie fröhlich verteidigen“
Kurz vor dem Nato-Gipfel nutzt Donald Trump die Zeit im Flieger, um seine Position zu untermauern. Im Streit um die Verteidigungsbudgets bringt er nun eine kostspielige Lösung ins Spiel.
Kurz vor dem Nato-Gipfel nutzt Donald Trump die Zeit im Flieger, um seine Position zu untermauern. Im Streit um die Verteidigungsbudgets bringt er nun eine kostspielige Lösung ins Spiel.
Donald Trump begreift den Wert des atlantischen Bündnisses nicht. Doch eines stimmt: Die Europäer müssen selbst mehr für ihre Sicherheit tun.
Das mächtigste Militärbündnis der Welt droht in seine schwerste Krise zu stürzen – und Deutschland zum Buhmann zu werden. Ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Christopher Daase kurz vor dem Nato-Gipfel.
Immer wieder kritisiert und brüskiert der amerikanische Präsident die Nato-Partner. Nun schaltet sich EU-Ratspräsident Donald Tusk mit deutlichen Worten in die Debatte ein.
Die „hard power“ eines Landes basiert auf Zwang und hängt weitgehend von seiner militärischen und wirtschaftlichen Macht ab. „Soft power“ resultiert aus der Attraktivität der Kultur, der Politik und der Gesellschaft eines Landes. Was aber hat es mit jener „sharp power“ auf sich, die Russland und China überaus erfolgreich praktizieren?
Italiens Innenminister Salvini fordert: Künftig sollen auch Nato-Schiffe keine italienischen Häfen anlaufen dürfen, sofern sie Bootsflüchtlinge an Bord haben. Salvinis Koalitionspartner sehen das aber anders.
Deutschland wird das Zwei-Prozent-Ziel der Nato nicht erreichen. Donald Trump übt daran per Twitter abermals Kritik und liegt damit auf einer Linie mit einem CDU-Politiker – zumindest in einem Punkt.
Dass die Europäer mehr Verantwortung für ihre Sicherheit übernehmen wollen, ist gut. Noch besser ist, wenn sie es auch tun. Ein Kommentar.
Erstmals in 17 Jahren zeigt sich, dass in Afghanistan Frieden möglich ist. Doch bis die Regierung und auch die Nato-Staaten am Ziel sind, gilt es noch einige schwierige Schritte zu gehen.
Das anberaumte Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Helsinki ist ein Erfolg für den russischen Präsidenten. Nichts scheint mehr unmöglich.
Die Nato verlangt von Deutschland, mehr Geld für das Militär auszugeben. Die geplante Steigerung reiche nicht aus, kritisiert Generalsekretär Stoltenberg – und nennt Gründe dafür.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in ihrer Video-Botschaft am Samstagmorgen für größere Verteidigungsausgaben für die Bundeswehr ausgesprochen. Dabei handele es sich um „Ausrüstung“ und nicht „Aufrüstung“.
Treibt Amerikas Präsident die Bundesregierung beim Thema Verteidigung vor sich her? Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz befürchtet genau das. Wie teuer die Alternative wäre, zeigt eine Studie. Auch die Kanzlerin äußert sich.
Im kommenden Jahr sollen die Ausgaben des Bundes auf 356,8 Milliarden Euro steigen und wieder keine Schulden gemacht werden. Grund zur Freude hat die Verteidigungsministerin.
Negative Kommentare an die Adresse Deutschlands ist man vom amerikanischen Präsidenten mittlerweile gewohnt. Sein Ziel dieses Mal war die deutsch-russische Gas-Pipeline. In der kommenden Woche könnte es zum Showdown kommen.
Fast eineinhalb Jahre ist Donald Trump nun Präsident der Vereinigten Staaten. Bei seinen Äußerungen zur Außenpolitik wie zu Venezuela dominieren: Provokation, Desinteresse – und Unwissenheit. Ein Rückblick.
Donald Trumps Geduld mit den Nato-Partnern scheint am Ende. Nun schickt Amerikas Präsident Mahnbriefe an die Verbündeten. An Deutschland richtet er besonders deutliche Worte.
Donald Trumps Regierung befasst sich laut einem Bericht mit einem Abzug der in Deutschland stationierten Soldaten. Das Pentagon spricht von einer Kosten-Nutzen-Analyse.
Sein Motto lautet: „Amerika zuerst“. Amerikas Präsident hat kaum etwas übrig für Multilateralismus. Besonders die EU ist ihm ein Dorn im Auge. Emmanuel Macron hat er deshalb offenbar bereits ein vergiftetes Angebot unterbreitet.
Neben der Flüchtlingspolitik haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel noch mit anderen Themen beschäftigt – mit Sicherheitspolitik und der Frage, wie soft oder hart man mit Russland umgehen möchte.
In London sieht man dem Treffen von Trump und Putin skeptisch entgegen – die Regierung befürchtet, dass die beiden Staatschefs wichtige Projekte Europas torpedieren.
Einige Tage nach dem Nato-Gipfel in Brüssel werden der amerikanische und der russische Präsident in der finnischen Hauptstadt zusammenkommen. Das Treffen soll aber keinen Einfluss auf Amerikas harte Haltung haben.
Die Bundeswehr soll im nächsten Jahr trotz Materialproblemen Kampfverbände für die Nato-Speerspitze stellen. Heeresinspekteur Vollmer hat einen Plan, mit dem er die Ausstattung der Truppe nachhaltig verbessern will.
Die Nationalisten und die türkische Wirtschaft sind für den amerikanischen Türkei-Kenner Joshua-Walker zwei Hebel, mit denen Europa noch Einfluss auf Erdogan ausüben kann. Das ist die gute Nachricht. Ein Interview.
Putin, Ruhani und Orban gratulieren dem türkischen Wahlsieger. Westliche Politiker und Kurden-Vertreter fordern tiefgreifende Veränderungen. Und Kanzlerin Merkel hofft auf eine „konstruktive Arbeitsbeziehung“ mit Erdogan.
Die Bewohner autoritärer Staaten sind weniger unzufrieden mit ihrer Regierung als die von demokratischen. Experten sehen die Demokratie von einer „Vertrauenskrise“ bedroht.
Die Verteidigungsministerin wehrt sich bei ihrem Amerikabesuch gegen die Vorwürfe von Präsident Donald Trump. Kommentare vom Spielfeldrand seien nicht hilfreich.
Nach langem Herausreden hat Berlin endlich eine Antwort auf die Pariser Vorschläge gegeben. Aber der Ertrag ist mager. Und wird sofort unter innenpolitisches Feuer genommen.
Akzeptiert der griechische Oppositionsführer Mitsotakis die Namensänderung Mazedoniens macht er sich viele Freunde in Europa – und in seiner eigenen Partei viele Feinde. Ist noch mehr Nationalismus eine Lösung?
Die Verteidigungsministerin will vor dem Nato-Gipfel im Juli in der amerikanischen Hauptstadt das deutsche Engagement für die internationale Sicherheit anpreisen.
Airbus stellt ein neues System der modernen Kriegsführung vor: mit Datenübertragung per Satellit und Hilfe unbemannter Flugkörper greifen moderne Kampfflugzeuge gar nicht mehr selbst an.
Er war nicht nur Kanzler der Einheit, sondern ist auch der einzige Kanzler mit dem Titel „Ehrenbürger Europas“. All diese Verdienste waren hart erkämpft – mit Mut, Entschlossenheit und der Helmut Kohl eigenen Portion Gottvertrauen. Sein Vermächtnis bleibt Auftrag für die Zukunft. Ein Gastbeitrag.
Am Prespa-See unterzeichnen die Außenminister beider Länder ein historisches Abkommen. Die Einigung öffnet Nord-Mazedonien den Weg in EU und Nato.
Dramatisch unterfinanziert oder nicht – vom Zwei-Prozent-Ziel der Nato ist Deutschlands Wehretat weit entfernt. Die Verteidigungsministerin will 25 Milliarden mehr. Eine unseriöse Forderung, sagen die Grünen.
Die Brexit-Debatte im Unterhaus wird zur Machtprobe für die Befürworter. Im F.A.Z.-Interview wirbt Mays Kabinettschef David Lidington weiter für den britischen Ausstieg. Und nennt Bedingungen.
Griechenlands Ministerpräsident muss wegen des Kompromisses im Namensstreit mit Mazedonien um seinen Posten fürchten. Und auch der mazedonische Präsident ist von der Einigung nicht angetan.