Misstrauensantrag gegen Tsipras
Griechenlands Ministerpräsident muss wegen des Kompromisses im Namensstreit mit Mazedonien um seinen Posten fürchten. Und auch der mazedonische Präsident ist von der Einigung nicht angetan.
Griechenlands Ministerpräsident muss wegen des Kompromisses im Namensstreit mit Mazedonien um seinen Posten fürchten. Und auch der mazedonische Präsident ist von der Einigung nicht angetan.
Seit mehr als 25 Jahren streiten sich Mazedonien und Griechenland um den Namen der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik. Eine Einigung war in Reichweite – doch dann meldet sich Mazedoniens Präsident zu Wort.
Seit Jahren fordert Griechenland, dass sich Mazedonien umbenennt. Ministerpräsident Alexis Tsipras tritt in Athen an die Öffentlichkeit und verkündet Unglaubliches: Eine Vereinbarung im Namensstreit mit dem Nachbarn.
Die Wirtschaftsberater Trumps sind angriffslustig und teilen gegen den kanadischen Premierminister Trudeau aus. Auf die Vorwürfe reagiert dessen Umfeld typisch kanadisch.
Als logistische Drehscheibe ist Deutschland für die Nato unverzichtbar – und könnte daher zum Nebenkriegsschauplatz werden. Die Regierung arbeitet nun an neuen Richtlinien zur Verteidigung. Das ist dringend nötig.
Auf dem G7-Gipfel war es noch Kanadas Ministerpräsident Trudeau, jetzt hat Donald Trump via Twitter den nächsten Partner ins Visier genommen. Die Attacke folgt kurz nach der Kritik der Bundeskanzlerin an Amerikas Präsidenten.
Angela Merkel hat ihre Verärgerung über das Verhalten des amerikanischen Präsidenten deutlich zum Ausdruck gebracht. Trump hatte seine Zustimmung zum Abschlusskommuniqué des G-7-Gipfels völlig überraschend zurückgezogen.
Die Bundesregierung will den Verteidigungshaushalt erhöhen. Aber langsamer, als den Nato-Partnern versprochen. In der Union regt sich Widerstand, der selbst in der SPD auf Verständnis stößt.
Das Verteidigungsministerium treibt die Privatisierung der Heeresinstandsetzungslogistik voran. Doch den militärischen Bedürfnissen der Bundeswehr wird dieses Konzept kaum gerecht. Eine Analyse.
Der Ankündigung von Präsident Ashraf Ghani schließen sich auch die amerikanischen Streitkräfte an. Lob kommt aus Berlin. Gegen zwei andere Gegner geht der Kampf weiter.
Ungewohnter Zuspruch für Berlin beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister. Und das, obwohl Deutschland hinter der Forderung von Donald Trump zurückbleibt.
Im Gespräch mit Kanadas Ministerpräsident Trudeau will Donald Trump seine Position mit einem geschichtlichen Ereignis begründen. Das Problem: Trump ist nicht besonders geschichtsfest.
Eigentlich hat sich Deutschland dazu verpflichtet, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für den Wehretat auszugeben. Nun bremst die Kanzlerindie Erwartungen der Verbündeten.
Bei der Vorstellung seines Regierungsprogramms hat sich Giuseppe Conte ausdrücklich zum Populismus bekannt – verstanden als Einsatz für die Interessen des Volkes. Am Abend sprach der italienische Senat der neuen Regierung das Vertrauen aus.
Trumps Strafzölle, Irans Atom-Problematik und Druck aus Russland: Deutschland steht mit seinen außenpolitischen Beziehungen in einer grundsätzlichen Krise. Um das zu lösen, hat Berlin nur eine Chance. Ein Gastbeitrag.
In Slowenien hat Oppositionsführer Janez Jansa die Parlamentswahl für sich entschieden. Ob der Rechtskonservative aber eine Koalition zusammenbekommt, ist längst nicht ausgemacht.
Am Freitagabend wird in Singapur die wohl wichtigste Sicherheitskonferenz in der Region Asien-Pazifik, der „Shangri-La Dialogue“ eröffnet. Unter anderem soll über ein neues Bündnis diskutiert werden.
Im F.A.S.-Interview legt die Kanzlerin erstmals ausführlich dar, wie sie sich die Zukunft Europas und der Eurozone vorstellt. Bei Asyl und Grenzschutz stimmen beide überein, bei der Verteidigung und bei den Finanzen macht Merkel einen deutlichen Schritt auf den französischen Präsidenten zu.
Die Bundeswehr soll sich nach dem Willen der Verteidigungsministerin mehr auf Landes- und Bündnisverteidigung fokussieren. Eine Studie, die FAZ.NET exklusiv vorliegt, hält dagegen: Deutschland drohe, den Fehler von vor 25 Jahren zu wiederholen.
Seit dem Amtsantritt Donald Trumps sprechen viele darüber. Aber um das Bündnis Europas mit Nordamerika stand es schon vorher nicht zum Besten.
Einen Monat vor den Wahlen schöpft die Opposition in der Türkei Hoffnung. Präsident Erdogan und seine AKP-Partei zeigen Anzeichen von Schwäche. Doch reicht das für einen Machtwechsel? Fachleute sind skeptisch.
Das Töten von Zivilisten habe keinen Platz in den Richtlinien der Taliban, heißt es in einer Mitteilung der Islamisten. Die Bürger sollten sich deshalb von bestimmten Orten fernhalten.
Die US Army bringt eine Panzerbrigade von Texas nach Antwerpen und weiter nach Polen. Im Kalten Krieg lief so etwas wie geschmiert. Heute müssen die Planer erst mal einen Zug finden, der sie mitnimmt.
Amerikas Präsident Donald Trump verlangt von Deutschland höhere Militärausgaben. Bundesfinanzminister Scholz kontert: „Die Bäume wachsen leider nicht in den Himmel.“
Eine „Welle des Wandels“ verspricht der Vorsitzende der Fünf-Sterne-Bewegung. Die Mitglieder der beiden Parteien müssen noch darüber abstimmen. Ein Streitpunkt gibt es allerdings noch.
Der amerikanische Präsident hat abermals die Höhe der deutschen Verteidigungsausgaben kritisiert. Während andere Nato-Länder sich an die Nato-Ziele hielten, liege Deutschland weiterhin darunter: „Das kann nicht sein.“
Im Konflikt um die Höhe der Verteidigungsausgaben stellt sich Finanzminister Olaf Scholz gegen Merkel und von der Leyen – die hatten zuletzt mehr Geld für die Bundeswehr in Aussicht gestellt.
Die Kanzlerin hat mit Führungskräften der Bundeswehr über die Modernisierung der Streitkräfte diskutiert – die Finanzierung ist dabei der größte Streitpunkt. Für den Syrien-Krieg wählt Merkel in ihrer Rede einen dramatischen Vergleich.
Die Bundeswehrtagung dreht sich heute um Können und Aufgaben der deutschen Armee. Doch für mehr schweres Gerät braucht es auch eine funktionierende Infrastruktur, die nicht nur der Truppe zu Gute käme. Ein Gastbeitrag.
Im Weißen Haus ist ein Umstürzler auf Vernichtungsmission. Europa muss mehr in die Waagschale werfen als bisher, um bei Donald Trump Gehör zu finden.
Nur eine neue Regierung in Berlin verspricht keine Verbesserung in den deutsch-russischen Beziehungen. Dabei sollte Deutschland sich international stärker engagieren, solange europäische Werte gewahrt werden. Ein Gastbeitrag.
Für Rüstungsexporte in die Türkei und nach Saudi-Arabien hat die vorige Bundesregierung viel Kritik einstecken müssen. Das neue Kabinett hält sich jetzt erst einmal zurück.
In ganz Europa sollen die Außengrenzen besser geschützt werden: Brüssel hat einen Plan. Fragt sich nur, ob die Mitgliedstaaten mitmachen.
Die Bundeswehr soll in Zeiten des Kalten Krieges im großen Stil Chemiewaffen von Amerika verlangt haben. Trotz der Ablehnung waren die Pläne für einen möglichen Einsatz offenbar schon weit gediehen.
Afghanistan ist am Montag von mehreren Anschlägen heimgesucht worden. Unter den vielen Opfern sind auch mehrere Journalisten, darunter Mitarbeiter von BBC und AFP.
Zwei Entwicklungen prägen Deutschlands Rolle in der Welt: Militärische Zurückhaltung und große Exportüberschüsse. Daraus folgen die Baustellen der Regierung.