Das ultimative Ende einer Ära
Im Grunde kehrt Angela Merkel mit leeren Händen aus Amerika zurück. Doch eine Sache wird beim Treffen mit Donald Trump mehr als deutlich: Deutschland wird sich in Zukunft zunehmend selbst helfen müssen. Ein Kommentar.
Im Grunde kehrt Angela Merkel mit leeren Händen aus Amerika zurück. Doch eine Sache wird beim Treffen mit Donald Trump mehr als deutlich: Deutschland wird sich in Zukunft zunehmend selbst helfen müssen. Ein Kommentar.
Die Konjunktur brummt, die Steuereinnahmen sprudeln. Die Bundesregierung kann also mit Milliarden planen. Finanzminister Olaf Scholz aber will sparen, was innerhalb der Bundesregierung auch kritisch gesehen wird.
An eine Tradition amerikanischer Außenminister knüpft Mike Pompeo direkt an. Er mahnt die Alliierten, mehr Geld für ihre Sicherheit auszugeben. Sein deutscher Amtskollege Heiko Maas kommt Pompeo entgegen.
Weltweit begrüßen Staats- und Regierungschefs das Ergebnis des innerkoreanischen Gipfels. Doch viele fordern nun konkrete Schritte von Machthaber Kim Jong-un.
Angela Merkel wurde zur Führerin der freien Welt ausgerufen, kaum dass Donald Trump gewählt war. Nicht allen in Amerika hat ihre Reaktion darauf gefallen. Aber sie bekommt dort immer noch Anerkennung.
Der französische Präsident Macron kam als Trump-Versteher und Waffenbruder nach Washington. Bundeskanzlerin Merkel wird es an diesem Freitag schwerer haben.
Die Sicherheitslage verschlechtert sich, Bedrohungen richten sich immer mehr gegen die Zivilgesellschaft. Was die Skandinavier dagegen tun, würde wohl auch John Lennon gut finden.
Wenn Assad wieder Gas abwirft, kann nur Russland ihn stoppen. Doch was geben wir Putin dafür? Klar ist: Es geht auch um Europa und Deutschland.
Die russische Chartergesellschaft für Antonow-Jumbos verlängert ihren Vertrag mit der Nato nicht. Bei den Grünen vermutet man, es könnte sich um eine Retourkutsche für die Russland-Sanktionen handeln.
Der türkische Präsident Erdogan kann es offensichtlich kaum erwarten: Die anstehende Präsidentenwahl wurde nun um fast 18 Monate vorgezogen. Das deutet auf Nervosität in Ankara hin.
Am 24. Juni will Recep Tayyip Erdogan sich zum Über-Präsidenten der Türkei wählen lassen. Der Wahlkampf wird wohl wieder nach Deutschland ausstrahlen.
Erdogan hetzt gegen Oppositionelle und Minderheiten – die Millionen syrischer Flüchtlinge in der Türkei nimmt er aber in Schutz.
In ihrem jährlichen Bericht kritisiert die EU-Kommission die Entwicklung der Türkei unter Erdogan massiv. Um Vertrauen zu schaffen, fordert sie eine Aufhebung des Ausnahmezustands. Doch den wird das Parlament wahrscheinlich abermals verlängern.
Amerika, Großbritannien und Frankreich haben Syrien ohne UN-Mandat angegriffen. Befürworter des Militärschlags berufen sich nun auf die „Schutzverantwortung“. Doch die Sache ist komplizierter. Eine Analyse.
Milo Djukanovic hat die Präsidentenwahl in Montenegro mit knapp 54 Prozent der Stimmen gewonnen. Er dominiert die Politik in dem Kleinstaat seit fast drei Jahrzehnten. Doch unumstritten ist er nicht – trotz seines pro-europäischen Kurses.
Die deutsche Haltung im Syrien-Krieg sei falsch, kritisiert der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Er wirft Angela Merkel „billige Ausreden“ vor und fordert ein entschiedeneres Vorgehen der Bundesregierung.
Zu den jüngsten Erfolgen seiner sozialistischen Partei DSP gehören der Eintritt in die Nato und die Bemühungen um einen EU-Beitritt. Seit 1991 ist Djukanovic in führenden politischen Rollen, doch seine Gegner werfen ihm unlautere Methoden vor.
Hat Angela Merkel einige strategische Dimensionen des Syrien-Konflikts nicht im Blick gehabt? Es geht auch um die Eindämmung Russlands. Ein Gastbeitrag.
Donald Trump hat die westlichen Raketenangriffe in Syrien als "perfekt ausgeführte Angriffe" bezeichnet. Auch die Bundesregierung, die Europäische Union, die Nato sowie die Türkei stellten sich hinter die gemeinsame Militäraktion der USA, Großbritanniens und Frankreichs.
Den Militärs dürfte es zu verdanken sein, dass der Vergeltungsschlag kühl kalkuliert ausgeführt wurde. Das Pentagon ist in der Trump-Administration zur letzten Bastion der Vernunft geworden.
Die Bundesregierung befürwortet den abgestimmten Einsatz gegen syrische Einrichtungen, auch die Nato stellt sich hinter den Angriff. Deutsche Oppositionspolitiker dagegen äußern sich skeptisch.
Der aus Protest gegen den Giftanschlag von Salisbury zurückberufene EU-Botschafter ist nach Moskau zurückgekehrt. Doch der Fall belastet die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen weiter. Nun erhebt Großbritannien neue Vorwürfe.
Im internationalen Streit nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien schlägt Amerikas Präsident russische Warnungen in den Wind und kündigt einen Angriff an. Was tut Deutschland?
CDU, SPD und CSU haben einen zerstrittenen Start hingelegt. Davon wollen die Parteien auf Schloss Meseberg aber nichts mehr wissen.
Gründe, miteinander zu streiten, haben die Minister der Koalition zuletzt viele gefunden. Nun sollen sie sich wieder vertragen – bei einer Klausur auf Schloss Meseberg.
Weil es immer mehr Angriffe über das Internet gibt, nimmt die Nato die Gefahren sehr ernst, sagt Generalsekretär Stoltenberg. Das Bündnis arbeitet derzeit daran, alle Mitglieder auf den gleichen Stand zu bringen.
Putin und Erdogan demonstrieren in Ankara Einigkeit. Sie wollen auch in Zukunft kooperieren – nicht nur auf dem Schlachtfeld.
Der Linken-Politiker Diether Dehm hat Außenminister Maas als „Nato-Strichjungen“ bezeichnet und wurde für seine Wortwahl sogar von Parteigenossen kritisiert. Im Interview mit der F.A.Z.-Woche verteidigt er sich.
Wie tief verankert das antiwestliche Ressentiment in Deutschland ist, zeigt der Erfolg der AfD, die unter Wählern fast aller Parteien wildert. Nun will die neue SPD-Führung ihre Partei von Illusionen über Russland befreien.
Großbritannien lehnt Russlands Vorschlag einer gemeinsamen Untersuchung des Nervengift-Anschlags auf den früheren Agenten Skripal ab. Diplomaten beider Länder geraten heftig aneinander. Es wird vor einem neuen Kalten Krieg gewarnt.
Die erste Reise nach seiner Wiederwahl führt Wladimir Putin nach Ankara. Dort trifft der russische Präsident auf einen „lieben Freund“ – und führt das Nato-Mitglied Türkei näher an Russland heran.
„Gut gestylter Nato-Strichjunge“: Der Linken-Bundestagsabgeordnete Diether Dehm ist für seine Provokationen bekannt. Doch seine Äußerung über Bundesaußenminister Heiko Maas geht nun sogar der eigenen Partei zu weit.
Zwei Abgeordnete der AfD im Bundestag sind Russlanddeutsche. Sie streiten für das Christentum, den Nationalstolz – und für Moskau.
Moskau schlägt zurück: Im diplomatischen Streit mit dem Westen bestellt das Außenministerium den deutschen Botschafter und andere Vertreter der EU ein. Zahlreiche Diplomaten müssen das Land verlassen. Die ersten packen schon ihre Koffer.
Der Fall Skripal verschlechtert die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen immer mehr. Nun müssen 60 amerikanische Diplomaten das Land verlassen. Die Vereinigten Staaten sind mit diesem Schritt nicht einverstanden.
Den Generalsekretär der Vereinten Nationen ist über die wachsenden Spannungen zwischen Russland und der westlichen Welt besorgt. Laut Guterres gibt es aber einen Weg daraus.