Stille Diplomatie und lauter Streit
Der Schriftwechsel zwischen Moskau und Washington sorgt für Verwirrung. Und eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats weckt Erinnerungen an den Kalten Krieg.
Der Schriftwechsel zwischen Moskau und Washington sorgt für Verwirrung. Und eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats weckt Erinnerungen an den Kalten Krieg.
Es sieht nicht gut aus an der Moskauer Börse. Die Ukraine-Krise schreckt viele Anleger ab und jede politische Aussage verpasst den Kursen einen neuen Dämpfer. Wird sich der Markt erholen?
In dem UN-Gremium begegneten sich die beiden Seiten zum ersten Mal seit der Eskalation im Ukraine-Konflikt. Russland weist alle Vorwürfe zurück, die USA fordern den Rückzug von 100.000 Soldaten.
Wegen der Ukraine-Krise ziehen sich viele Anleger von der Moskauer Börse zurück.
SPD-Politiker beraten über den Russland-Kurs ihrer Partei. Denn der neue Vorsitzende Lars Klingbeil will die Vielstimmigkeit beenden. Doch Altkanzler Schröder funkt dazwischen.
Wenn Russland die Ukraine angreift, wäre Kiew besonders gefährdet. Russische Bomber könnten eine Staumauer zerstören und die Stadt überfluten. Um sich zu verteidigen, bleiben den Ukrainern nur Luftabwehrgeschütze aus Sowjetzeiten.
Der russische Präsident äußerte, dass die Hauptsorgen seines Landes in den Antworten des Westen bisher nicht berücksichtigt worden seien. In Litauen trafen vier dänische Kampfjets zur Verstärkung der NATO-Luftraumüberwachung ein.
Russland zeigt sich enttäuscht über die schriftlichen Antworten von USA und NATO auf den Forderungskatalog. Baerbock bekräftigt Deutschlands feste Haltung im Ukraine-Konflikt.
Amerika und die NATO bieten Russland einen Dialog an – aber nicht über dessen Kernforderungen. Der russische Präsident Wladimir Putin will sich Zeit nehmen, um die Briefe zu analysieren.
In der Ukraine-Krise hat Moskau auf das Schreiben aus Washington mit Enttäuschung reagiert: Russland begrüßt die Gesprächsvorschläge, kritisiert aber, dass der Brief „keine positive Antwort auf die Hauptfrage“ enthalte - nämlich die gewünschte „Unzulässigkeit einer weiteren NATO-Osterweiterung“.
Der Westen hat Russlands wichtigste Forderungen in Osteuropa offiziell zurückgewiesen. In Moskau wird Unmut laut und mit der Aufrüstung der ostukrainischen „Volksrepubliken“ gedroht. Auch eine Anerkennung sei möglich.
SPD-Politiker und Schröder-Weggefährte Heino Wiese wird bereits kurz nach seiner Wahl zum Präsidenten der Konsularischen Korps zum Rücktritt aufgefordert. Er tritt öffentlich für die Interessen Moskaus auf.
Moskau hat jetzt eine schriftliche Antwort bekommen. NATO-Chef Stoltenberg warnt eindringlich vor der Verlegung russischer Truppen nach Belarus. Derweil liefern die Gespräche im Normandie-Format in Paris Signale der Entspannung.
Wladimir Putin spricht mit den Schwergewichten der italienischen Wirtschaft über eine „weitere Vertiefung der Zusammenarbeit“. Was sagt das aus über die Politik, die Rom gegenüber Russland verfolgt?
Am Tag der Gespräche ukrainischer und russischer Vertreter verschärft sich die Tonlage zwischen Washington und Moskau. Die deutsche Verteidigungsministerium sieht die Lieferung der Helme als „ganz deutliches Signal“ an die Ukraine.
Nikolai Tschub wollte sich in den USA auf einen Flug zur ISS vorbereiten – doch ihm wurde die Einreise verweigert. Wie die Raumfahrtbehörde Roskosmos bekannt gab, erhielt er nun doch ein Visum.
Der Kreml tut in diesen Tagen so, als fürchte Russland die Sanktionen des Westens nicht. Dabei tragen genau diese immer mehr zum Unmut im eigenen Land bei.
Die NATO verstärkt ihre Präsenz in Osteuropa, die EU denkt über Sanktionen gegen Russland nach. Bund und Länder bleiben bei ihrer Corona-Strategie. In Heidelberg hält das Entsetzen über die Bluttat an der Universität an. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Europäer ringen um einen Katalog von Sanktionen gegen Russland. Auch der härteste Knüppel liegt noch auf dem Tisch. Doch der sei nicht immer die intelligenteste Lösung, sagt Deutschlands Außenministerin Baerbock.
Ankara und Eriwan unternehmen einen neuen Anlauf, um ihre Beziehungen zu normalisieren – mehr als 100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern und zwölf Jahre nach dem letzten vergeblichen Annäherungsversuch. Wie sind die Aussichten?
Die deutsche Sozialdemokratie hat sich immer viel auf ihr historisch gewachsenes Verständnis der russischen Politik zugute gehalten. Ob die SPD-Führung aber Putins Pläne wirklich durchschaut, scheint fraglich. Ein Gastbeitrag.
Westliche Dienste sehen mit Unruhe, wie Moskau immer mehr Truppen an die Grenze zur Ukraine verlegt – auch über Belarus und das Schwarze Meer. Mit ihren Waffen sind die Russen schon jetzt überlegen.
Die Mitteilung der britischen Regierung löst Aufsehen und Stirnrunzeln zugleich aus: Angeblich versucht Moskau, in Kiew ein Marionetten-Regime zu installieren.
Niedrige Sträucher leben länger: Kirill Serebrennikow, der überraschend nach Deutschland reisen konnte, hat am Thalia Theater den „Schwarzen Mönch“ nach Anton Tschechow herausgebracht.
Der aus Moskau stammende Dmitry Ablogin, der im vergangenen Oktober den Deutschen Pianistenrpeis gewonnen hat, lebt gern in Frankfurt. Mit dem Eliot-Quartett verbindet ihn Freundschaft.
Die britische Außenministerin Liz Truss wirft dem Kreml vor, eine pro-russische Führung in Kiew installieren zu wollen. Moskau weist die Anschuldigung als gezielte Falschinformation zurück.
Der Russe wollte sich gemeinsam mit US-Kollegen auf einen Flug zur ISS vorbereiten – doch die US-Behörde verweigerte ihm die Einreise. Der Roskosmos-Chef spricht von einem „gefährlichen Präzedenzfall“.
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat der Forderung nach Waffenlieferungen in die Ukraine abermals eine Absage erteilt. Es sei „Konsens in der Bundesregierung“, dass dieser Schritt „aktuell nicht hilfreich“ sei.
Die Bundesregierung ist überzeugt von der Anwesenheit russischer Söldner in Mali. Deswegen werden deutsche Soldaten nicht weichen, sagt die Verteidigungsministerin. So einfach werde man es Russland nicht machen.
Nach dem Treffen der Außenminister Antony Blinken und Sergej Lawrow in Genf ist die Rede von einem besseren gegenseitigen Verständnis. Doch es fehlen konkrete Schritte der Deeskalation im Ukraine-Konflikt.
Die Außenminister Blinken und Lawrow haben in Genf über den Ukraine-Konflikt gesprochen. Nun bekommt Russland eine schriftliche Antwort auf seine Forderungen.
Hunderte Soldaten könnten verlegt werden, sollte Russland seine Präsenz an den Nato-Grenzen erhöhen, heißt es aus London. Derzeit sind 830 Soldaten in Estland stationiert, weitere 140 in Polen.
Nach einer Reihe internationaler Gespräche zur Ukraine-Krise treffen sich am Freitag Amerikas und Russlands Außenminister in Genf. Washington will die Lage deeskalieren – doch eine Kernforderung der Russen nicht akzeptieren.
Mit den Maßnahmen würden „Russlands anhaltende Destabilisierungsbestrebungen in der Ukraine“ öffentlich gemacht, heißt es vom US-Finanzministerium. Die sanktionierten Männer sollen Kontakte zum russischen Geheimdienst FSB haben.
Vor seinem Treffen in Genf mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow warnt US-Außenminister Antony Blinken Moskau erneut vor einer Eskalation im Ukraine-Konflikt und betont die Geschlossenheit der USA und seinen Verbündeten: „Ein Angriff Russlands auf die Ukraine würde genau das bewirken, was Moskau vermeiden will, nämlich das Nato-Verteidigungsbündnis stärken.“