Ein Gemisch aus Verschwörungsreden, Rassismus und Aufwiegelei
Selbstinszenierung und Ideologie: Eviane Leidig stellt rechtsradikale Influencerinnen vor. Eine von ihnen ist Brittany Sellner, Ehefrau des österreichischen Identitären.
Selbstinszenierung und Ideologie: Eviane Leidig stellt rechtsradikale Influencerinnen vor. Eine von ihnen ist Brittany Sellner, Ehefrau des österreichischen Identitären.
Sind es von Innenministerin Nancy Faeser zum Rechtsextremisten Martin Sellner wirklich nur ein paar Schritte? Im politischen Diskurs schiebt man einander ständig die AfD-Karte zu – zum Nachteil der Demokratie und des Verstandes.
Das Geheimtreffen von AfD-Leuten mit Personen aus dem rechtsextremen Milieu erregt auch das Theaterpublikum. Die szenische Lesung der Correctiv-Recherche im Berliner Ensemble bringt ein neues Detail zutage.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagfraktion hat den Gebrauch des Begriffs durch seine Partei verteidigt. Mit Massendeportation habe er nichts zu tun.
„Remigration“ ist das Unwort des Jahres 2023. Der Begriff schlägt nach einem bekannt gewordenen Treffen von AfD-Politikern und Rechtsextremen hohe Wellen, ist aber schon jahrzehntealt – und hat einen anderen Hintergrund.
Nach den Enthüllungen über ein Geheimtreffen der AfD haben am Sonntag in Berlin und Potsdam Tausende Menschen gegen rechts demonstriert. Zur Kundgebung in Potsdam kamen auch Bundeskanzler Scholz und Außenministerin Baerbock.
Schon seit acht Jahren arbeitet die AfD an „Remigrationskonzepten“. Dabei scheut sie sich nicht, Nazi-Pläne als Vorbild zu benutzen.
Gegen „Bevölkerungsaustausch“ soll „Remigration“ helfen – das verbrecherische Konzept der Neuen Rechten. Ein Gastbeitrag.
Auch wenn der Bundeskanzler persönlich sich empört: Die von „Correctiv“ aufgedeckten Planspiele der AfD zur Rückgängigmachung von Migration liegen im Trend der herrschenden Meinung.
Israel steht in Den Haag vor Gericht, in Cottbus eröffnet das größte ICE-Werk, die PiS demonstriert gegen die polnische Regierung und in München startet die Tech-Konferenz DLD. Der F.A.Z. Frühdenker.
Nach dem Bericht über ein Geheimtreffen zur „Remigration“ hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser vor rechtsextremen Bündnissen gewarnt. Mehrerer Politiker verschiedener Parteien äußerten sich besorgt über das Treffen.
Gesprochen wurde offenbar über massenhafte Abschiebungen nach Afrika. Mit dabei gewesen sein sollen ein Referent von Parteichefin Alice Weidel und die frühere Leitfigur der Identitären Bewegung.
Heinrich Sickl wird in Österreich der extremen Rechten zugeordnet. Mit ihm wollte Martin Hinteregger ein Turnier ausrichten. Das sorgt für Wirbel. Der Eintracht-Star und Fanliebling selbst distanziert sich.
In einer liberalen Demokratie gibt es keine „safe spaces“. Das bedeutet aber nicht, Feinden der Demokratie den roten Teppich auszurollen.
Rechtsextreme Influencerinnen suchen in den sozialen Medien nach Anhängern. Mit Frisurentipps, Backrezepten und Aufnahmen vor grünen Landschaften wirken sie zunächst unverfänglich – doch der Schein trügt. Eine Recherche.
Zuerst dachte die Neue Rechte, es sei leicht, durch die Corona-Krise in die Mitte der Gesellschaft zu gelangen. Das war ein Trugschluss. Jetzt scheinen ihre Protagonisten bereit, sich mit bislang verachteten rechtsextremen Gruppen gemein zu machen.
Seitdem Twitter politische Beiträge prüft, nutzen immer mehr Republikaner in Amerika den Konkurrenten Parler. Präsident Trump zögert noch.
Nachdem Twitter mehrere Profile der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ geschlossen hatte, zieht nun auch Youtube nach. Gelöscht wurde unter anderem der Kanal des Österreichers Martin Sellner – allerdings geschieht das nicht zum ersten Mal.
Die Identitäre Bewegung gilt als Aushängeschild der Neuen Rechten. Doch immer mehr Unterstützer wenden sich von ihr ab.
Sie wähnen sich im „Infokrieg“, planen die „Themeninvasion“ und arbeiten an der „Kontrakultur“. Notfalls machen sie fürs Vaterland aber auch mal eine Kochshow. Die Neue Rechte hat mit eigenen Youtuberinnen und falschen Profilen eine effektive Online-Strategie entwickelt.
Dem Katastrophen- und Verteidigungsnarrativ im rechten Milieu können dessen Jüngste nicht entrinnen: „Kleine Germanen“ zeigt interessante Einblicke.
Die Sperrung des Chefs der österreichischen Identitären, Martin Sellner, bei Youtube währte nur einen Tag. Kaum hatte er sich über den Ausschluss beklagt, war sein Kanal wieder da. Die Erklärung des Konzerns ist recht vage.
Der Haupt-Kanal des Chefs der rechtsextremen Identitären Bewegung in Österreich (IBÖ), Martin Sellner, ist von Youtube gelöscht worden. Doch er fand einen anderen, um sich darüber zu beschweren. Was sagt der Plattform-Konzern?
Die „Identitäre Bewegung“ Österreichs hat eine hohe Spende vom Christchurch-Attentäter erhalten. Sprecher Martin Sellner will jedoch nichts mit ihm zu tun gehabt haben. Jetzt wurde seine Wohnung durchsucht.
Mit Protestformen, die den linken Bewegungen entliehen sind, gewinnen die Identitären immer mehr an Aufmerksamkeit. Dabei machen sie sich mit rechten Parteien gemein – in Österreich sogar mit der regierenden FPÖ.
Die Staatsanwaltschaft warf ihnen die Bildung einer kriminellen Vereinigung und die Anstachlung zum Hass vor. Doch das Gericht folgte dieser Sichtweise nicht – und sprach die 17 Angeklagten in den meisten Punkten frei.
Insgesamt siebzehn Menschen wurden wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt. Die Behörden hatten bei den Ermittlungen auch Kontakte nach Deutschland gefunden.
Wieder einmal steht Lutz Bachmann vor Gericht und wieder einmal wird er wegen Volksverhetzung und dem Verstoß gegen das Versammlungsgesetz verurteilt. Neu ist, dass auch die Behörden in Großbritannien gegen ihn ermitteln.
Neue Rechte und Alt-Right wollen, dass Männer endlich wieder männlich sein dürfen. Denn Schuld an allem Übel sei der Feminismus, weil er die Frauen wider ihre Natur vom Herd getrennt hat.
Die „Neue Rechte“ soll im Konzept der kulturellen Hegemonie des italienischen Kommunisten Antonio Gramsci wurzeln. Solche antibürgerlichen Personen stoßen in dem charakterisierten Milieu auf Sympathie, wohl selbst bei Thomas Wagner. Heftig attackiert er die Politik der als „neoliberal“ geltenden SPD.
Bei der AfD zeichnet sich die nächste Krise ab. Lange beteuerten Vertreter, ihre Partei habe mit Verfassungsfeinden nichts zu tun. Doch die Nähe des bayerischen AfD-Vorsitzenden Petr Bystrons zum rechtsextremen Lager sagt etwas anderes.
Er sprang aus der Stratosphäre auf die Erde – seitdem sorgt der Österreicher Felix Baumgartner hauptsächlich für Negativ-Schlagzeilen. Einen neuen Tiefpunkt hat er am Sonntag gesetzt. Auch sein alter Sponsor Red Bull gerät in die Kritik.