Wer für die AfD zum Volk gehört
Viele in der AfD fordern „Remigration“ – und wollen damit nur die Rückführung von Ausreisepflichtigen meinen. Was steckt wirklich hinter dem Begriff?
Wegen des „Remigrationskonzepts“ hielt eine Gemeinde verfassungswidrige Äußerungen für wahrscheinlich. Das kann das Karlsruher Verwaltungsgericht nachvollziehen, gab der Klage des österreichischen Rechtsextremen aber statt.
Viele in der AfD fordern „Remigration“ – und wollen damit nur die Rückführung von Ausreisepflichtigen meinen. Was steckt wirklich hinter dem Begriff?
Weidel und Chrupalla können kein wirkliches Kontaktverbot zum Rechtsextremisten durchsetzen. Das zeigt, wie geschwächt sie dastehen. Die Partei verwehrt ihnen die Gefolgschaft.
Auch die FPÖ in Österreich rang um das richtige Verhältnis zur Identitären Bewegung - zumindest öffentlich. Aber das ist überwunden.
Maximilian Märkl ist Bundessprecher der Identitären – und wohl auch AfD-Mitglied. Wie passt das zum Unvereinbarkeitsbeschluss der Partei?
Die Parteiführung sucht Distanz zu dem „Remigrations“-Aktivisten. Doch der ist bei vielen Anhängern an der Basis sehr beliebt.
Von der „Jungen Alternative“ will sich die neue Jugendorganisation der AfD nicht so richtig distanzieren – im Gegenteil. Für welche Überzeugungen steht ihr Vorstand?
Der baden-württembergische AfD-Spitzenkandidat Markus Frohnmaier spricht im F.A.Z.-Interview über seine Herkunft, seinen Volksbegriff und innerparteiliche Grabenkriege.
In der AfD gilt ein Unvereinbarkeitsbeschluss für die Identitäre Bewegung. Das hält Thüringer Abgeordnete nicht von einem Treffen mit Martin Sellner ab – sogar im Landtag.
Der AfD-Politiker Maximilian Krah will Migranten gewinnen und seiner Partei den Remigrationsbegriff austreiben. Warum diese neuen Töne? Ein Gespräch.
Die AfD weiß nicht, wie sie mit Leuten wie Kotré und Sellner umgehen soll. Distanzierungen sind halbherzig. Das liegt auch am schillernden Volksbegriff, den die Parteiführung nicht klarstellen kann.
Der österreichische Rechtsextremist Martin Sellner und die AfD-Abgeordnete Lena Kotré sprechen über „Remigration“. Dabei sticheln sie gegen die AfD-Führung.
Der Rechtsextremist Martin Sellner will heute Abend in Brandenburg wieder über „Remigration“ sprechen. Mit dabei: die AfD-Politikerin Lena Kotré.
Österreichs rechte FPÖ hat es aufgegeben, auf Distanz zur rechtsextremen Identitären Bewegung zu gehen. Die AfD-Spitze hat diese Distanz jetzt erzwungen. Warum wohl?
In Brandenburg planten AfD-Politiker ein Treffen mit Martin Sellner zu „Remigration“ – die Parteispitze intervenierte. Jetzt soll die Veranstaltung abgesagt worden sein.
Kulturelle Hegemonie braucht bodenständige Helden: Wie Tolkiens „Herr der Ringe“ zum Idealbuch neurechter Deutung geworden ist.
Die Journalistengruppe „Correctiv“ hat vor dem Landgericht Hamburg einen Prozess zum „Geheimplan gegen Deutschland“ und dem ominösen Treffen in Potsdam gewonnen. Ist das wirklich ein Sieg?
Am Wochenende gründet sich die neue AfD-Jugend und behauptet ihre Harmlosigkeit. Doch passt ihr Netzwerk zum neuen Image? Wir haben uns durch ein paar Videos im Internet geklickt.
Der AfD-Politiker Maximilian Krah hat in einigen Punkten umgedacht – aus strategischen Gründen. Dass ethnisch Deutsche unter sich bleiben, ist aber weiterhin sein Ziel.
Früher klagte er über „Umvolkung“, jetzt gibt er sich Migranten gegenüber versöhnlich. In der AfD sehen viele die Wende ihres Parteifreundes mit Misstrauen – denn sie wissen nicht, ob er dabei bleibt.
Laut den Leipziger Richtern gibt es in der Zeitschrift zwar verfassungsfeindliche Inhalte. Aber diese seien nicht so „prägend“, dass sie ein Verbot rechtfertigten.
Ein permanentes Zusammenspiel von Provokation, Radikalisierung und Selbstverharmlosung: Der Rechtsextremismus im Stil von „Compact“ stellt das Verbotsrecht auf die Probe. Das zeigt sich vor dem Bundesverwaltungsgericht.
Gerade hat die AfD eine große Spende aus den Reihen der FPÖ bekommen. Die Parteien sind auch auf anderen Ebenen eng verbandelt.
Vor einem Jahr versetzte die „Correctiv“-Recherche Deutschland in Aufruhr. In einem Potsdamer Hotel sollen sich Rechtsextreme und AfD-Politiker getroffen haben, um die Vertreibung von Millionen Menschen zu planen. Hat die „Masterplan“-Darstellung Bestand?
Von den Treibern ihres Tiktok-Erfolgs hat sich die AfD nach zahlreichen Enthüllungen distanziert. Ihre Videos ziehen unter Jugendlichen weiter Kreise. Wie sind sie aufzuhalten?
Gegen den österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner liegt in der Schweiz eine Einreisesperre vor. Nun hat er versucht, trotzdem über die Grenze kommen.
Russland mischt offenbar wieder im US-Wahlkampf mit. Die Plattform Russia Today soll zehn Millionen Dollar ausgegeben haben, um rechte Influencer in den USA zu rekrutieren.
Eine Anzeige erklärt, „warum bei Edeka blau nicht zur Wahl steht“. Der rechte Aktivist und T-Shirt-Verkäufer Martin Sellner wähnt sich nun angesichts dessen in einer Demokratiesimulation.
Bald wird die rechtsextreme Zeitschrift wohl wieder zu kaufen sein. Welche Inhalte sind da zu finden? Unsere Autorin hat die letzten Ausgaben durchgeblättert.
Reichweite für Höcke, eine Forderung an Scholz: Auch in Deutschland mischt sich Elon Musk oft in Debatten ein. Was sagen seine alten und neuen Bewunderer?
Zu Jahresanfang gab die Gruppe „Correctiv“ mit einer Recherche über ein Treffen rechter Kreise in Potsdam Alarm: Da sei es um „Remigration“ gegangen, einen Angriff auf die Verfassung also. Wie die Story daherkam, das wird nun diskutiert.
Im baden-württembergischen Neulingen hat die Polizei eine Lesung des österreichischen Rechtsextremisten gestoppt und ein Aufenthaltsverbot erteilt. Sellner klagt, sein Vortrag sei „gesprengt“ worden.
Mindestens 2500 Menschen haben in Marburg gegen den Auftritt des Rechtsextremisten Martin Sellner demonstriert – auch Rauchbomben werden laut Polizei gezündet.
Nach dem Militärschlag der Hizbullah wächst im Nahen Osten die Sorge vor einer Eskalation. Der bayerische Landtag will sich vor Extremisten schützen. Und Schwimm-Olympiasieger Lukas Märtens könnte die nächste Medaille gewinnen.
Martin Sellner ist in Marburg nicht erwünscht ‒ kommt aber vermutlich trotzdem. Weil die Lesung wohl privat sein wird, sind der Stadt die Hände gebunden. Vielen missfällt das.
Schon vor einigen Tagen kündigte der Rechtsextremist Martin Sellner eine Lesung in Marburg an. Die Stadt will dagegen vorgehen und kündigt eine Kundgebung für Montag an.
In Wien haben Gegendemonstranten gegen eine Antimigrations-Kundgebung der rechtsextremen Identitären protestiert. Die Polizei versuchte, die Gruppen zu trennen – und wurde selbst angegriffen.