Ramelow verteidigt seinen Corona-Kurs
„Wir müssen aus dem Krisenstatus raus“, sagt Thüringens Ministerpräsident Ramelow. Bayerns Innenminister Herrmann nennt dessen Lockerungskurs „unverantwortlich“ – und droht vage mit Gegenmaßnahmen.
„Wir müssen aus dem Krisenstatus raus“, sagt Thüringens Ministerpräsident Ramelow. Bayerns Innenminister Herrmann nennt dessen Lockerungskurs „unverantwortlich“ – und droht vage mit Gegenmaßnahmen.
Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow will den generellen Lockdown am 6. Juni beenden und überrumpelt damit seine Partner. Dafür wird er auch in Berlin und in anderen Ländern scharf kritisiert.
Die Verantwortlichen in Thüringen sollten ihre Lockerungspläne überdenken, bittet Bayerns Ministerpräsident. Auch, weil die Länder aneinander grenzen. Die Bundesregierung will Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen derweil offenbar beibehalten.
Wirtschaftsminister Peter Altmaier will kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, die Krise zu überbrücken. Dabei fordern einige Politiker eine Begrenzung der Neuverschuldung.
Thomas E. Bauer ist Sänger und Intendant der Konzerthalle Blaibach. Er will auf die Corona-Krise offensiv reagieren: mit vielen Veranstaltungen, die im Herbst zum ästhetischen Äquivalent der Wirtschaftskraft werden sollen.
Das geplante Corona-Konjunkturprogramm sorgt für hitzige Debatten: Nun mahnt der Vorsitzende der „Wirtschaftsweisen“ Lars P. Feld, bei der Geldvergabe klare Prioritäten zu setzen.
Die CSU trifft sich erstmals virtuell. Markus Söder schlägt staatstragende Töne an. Doch dann rammt er einen Pflock ein: Eine Schuldenobergrenze von 100 Milliarden Euro.
Bayerns Ministerpräsident Söder will Gutscheine für Urlaub verteilen, Armin Laschet macht sich für einen Kinderbonus von 600 Euro je Sprössling stark. Das deutet leider nicht darauf hin, dass die geplanten Konjunkturhilfen nach ihrer Effizienz ausgesucht werden.
Bayerns Ministerpräsident fordert eine Schuldenobergrenze. Der Staat dürfe nicht einfach nur Geld verteilen. Für seine Idee von Reisegutscheinen bekommt er Kritik aus Sachsen.
Steuersenkungen und Konjunkturmaßnahmen seien angesichts der Corona-Krise nötig, findet Bayerns Ministerpräsident. Der Staat dürfe aber „nicht nur einfach Geld verteilen“.
In der Debatte um die weitere Öffnung von Schulen und Kitas mahnt Bundesbildungsministerin Karliczek zur Vorsicht. Auch sei es mitnichten so, dass alle zur weitgehenden Öffnung drängten, sagt Bayerns Ministerpräsident Söder.
Zur Normalität gehören zweifellos auch innerparteiliche Machtkämpfe. Die AfD macht schon einmal einen Anfang. Warum das aber alles nicht so schlimm ist, versucht deren Parteivorsitzender Jörg Meuthen bei Maischberger zu erklären.
Der Spruch von Franz Josef Strauß, leicht abgewandelt, könnte sich doch noch bewahrheiten: Rechts von CDU und CSU gibt es keine verfassungstreue Partei.
Kitas und Schulen sind im Notbetrieb: Wenn Eltern keine Kinderbetreuung haben, können sie Lohnersatz vom Staat bekommen. SPD und Union wollen diese Hilfe verlängern.
Die beiden Ministerpräsidenten waren ohnehin Verfechter des Neustarts der Bundesliga, so dass die positive Beurteilung einem Eigenlob nahekommt. Doch einen Ergänzungsantrag haben sie noch.
Die AfD befeuere Verschwörungstheorien über das Coronavirus, warnt der bayerische Ministerpräsident. Gemeinsam mit anderen versuche die Partei, eine „verständliche Nachfrage“ der Menschen zu Corona „zu kapern“.
Markus Söder lobt die kulturpolitischen Konzepte seiner Regierung. Sie sind so schön, dass er sie „hinterlegen“ möchte. Was möchte er mit diesem Wort aus der Amtssprache sagen?
Neben Christian Drosten gibt es noch einen prominenten Virologen. Er gilt als der wissenschaftliche Stichwortgeber für die aktuelle Lockerungspolitik in Sachen Corona. Aber wer ist dieser Hendrik Streeck eigentlich?
Zu Beginn der Corona-Pandemie stellten sich die Länder hinter die Kanzlerin. Dann sanken die Zahlen. Und jeder wollte als Erster zum Exit. Eine Rekonstruktion.
Das Fichtelgebirge hatte es schon vor der Corona-Krise nicht leicht. Daher wissen sie im Norden Bayerns aber auch, wie man schwere Zeiten übersteht.
Söder macht die zweite Welle, die Lufthansa wird abgekocht, Opel bleibt für immer daheim. Aber die Bäckerin freut sich auf die smarten Kerle nächste Woche.
Kitas und Schulen nur in Notbetreuung: Viele Deutsche haben laut einer Umfrage Angst, dass das Wohl der Kinder unter den Corona-Einschränkungen leidet. Bayerns Ministerpräsident Söder kann sich ganz besonders als Krisenmanager hervortun.
Die Saison der Fußball-Bundesligen kann mit Geisterspielen doch noch zu einem glimpflichen Ende gebracht werden. Am 15. Mai soll es losgehen – auch wenn über den Termin des Starts ein Streit entbrennt.
Bisher war die Marschrichtung des Bundes: Ja nicht zu früh die Corona-Maßnahmen lockern. Jetzt ist plötzlich vieles möglich. Naht das Ende des Gleichschritts gegen die Pandemie?
Diese Bundesliga-Saison kann mit Geisterspielen doch noch zu einem glimpflichen Ende gebracht werden. Vorausgesetzt, das Hygienekonzept wird befolgt. Das Comeback des Fußballs war bis zur letzten Minute eine schwierige Geburt.
Besuche in Pflegeheimen, Sport im Freien, Ausweitung der Kinderbetreuung: Merkel und die Länderchefs beschließen deutliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Doch wesentliche Einschränkungen – wie die leicht entschärfte Kontaktbeschränkung – bleiben.
Sommerurlaub im eigenen Land: Lockerungen der Corona-Beschränkungen machen Reisen an Nordsee, Ostsee und nach Bayern bald wieder möglich. Für die Regionen geht es um viel.
Seit Sachsen-Anhalts Vorstoß zu den Corona-Maßnahmen hat Angela Merkel das Heft des Handelns nicht mehr in der Hand. Das Kanzleramt will weitere Lockerungen an die Zahl der Neuinfektionen binden. Doch die Positionen sind längst ins Rutschen geraten.
Bei den Lockerungen der Corona-Maßnahmen setzen die Länder vermehrt eigene Akzente. Was ist wo erlaubt? Ein Überblick.
Salomon Kalou entschuldigt sich nach seinem brisanten Facebook-Video bei den Mitspielern von Hertha BSC und versucht sich in einer Erklärung. Sauer über die Suspendierung sei aber er nicht.
Neue Forderung in der Debatte um die Corona-Lockerungen: Die Bundeskanzlerin will sich offenbar für eine Obergrenze bei Neuinfektionen einsetzen, ab der wieder zu bisherigen harten Maßnahmen zurückgekehrt werden soll.
Bayern beginnt die Lockerung der Corona-Auflagen in der Gastronomie mit den Biergärten. Ende Mai dürfen Restaurants auch die Innenräume öffnen, allerdings nur unter strengen Auflagen.
Die Bayern dürfen sich von Mittwoch an wieder nach Belieben mit ihren Kindern, Geschwistern und Großeltern treffen.
Das Facebook-Video von Salomon Kalou hat für Aufregung gesorgt. Gesundheitsminister Jens Spahn zweifelt dennoch nicht an den Plänen zur Fortsetzung der Bundesliga. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht das DFL-Konzept „in Verruf“ gebracht.
Bayerns Ministerpräsident zeigt sich ein „bisschen unglücklich“ darüber, dass manche Länder schon mehr Lockerungen vornähmen als zwischen Bund und Ländern zuletzt vereinbart. Niedersachsen legt einen eigenen Stufenplan vor – auch für Kita-Öffnungen.
Robert Habeck wirft seinem Parteifreund Herzlosigkeit vor. Diese interne Debatte bei den Grünen repräsentiert ein grundsätzlicheres Problem: Plötzlich werden die abstrakten Debatten einer saturierten Wohlstandsgesellschaft erschreckend konkret.