Wie ein Konservativer Frankreich erobern will
Der Konservative Xavier Bertrand hat die Regionalwahl in der Wahlheimat von Marine Le Pen gewonnen. Mit einem betont sozialen Programm will er 2022 Emmanuel Macron als Präsident Frankreichs ablösen.
Der Konservative Xavier Bertrand hat die Regionalwahl in der Wahlheimat von Marine Le Pen gewonnen. Mit einem betont sozialen Programm will er 2022 Emmanuel Macron als Präsident Frankreichs ablösen.
Marine Le Pen scheitert mit ihrer Strategie, die Regionalwahl in Frankreich zu „nationalisieren“ und als Sprungbrett für die Präsidentenwahl im nächsten Frühjahr zu nutzen. Auch für Präsident Emmanuel Macron bedeutet das Ergebnis einen deutlichen Dämpfer.
In einer der beliebtesten Urlaubsregionen Frankreichs entscheidet sich am Sonntag, ob der RN-Kandidat Thierry Mariani, einer der unkritischsten Unterstützer des russischen Präsidenten Putin, Regionalpräsident wird.
Warum irrten die Umfragen, als sie einen Sieg von Marine Le Pen in den französischen Regionalwahlen voraussagten? Vor den Stichwahlen am Sonntag fragt die F.A.Z. Frédéric Dabi, den Direktor des Umfrageinstituts IFOP.
Ein Plausch in einem Restaurant mit dem früheren Brexit-Unterhändler Michel Barnier über Emmanuel Macron, Marine Le Pen, Armin Laschet und seine Ambitionen bei der Präsidentenwahl in Frankreich.
Den Stimmungstest vor der Präsidentenwahl haben Marine Le Pen und Emmanuel Macron verloren. Zweidrittel der Wahlberechtigten blieben bei den Regionalwahlen zu Hause. Die Regierung in Paris ist besorgt, Le Pen verärgert.
An Wut mangelt es in Frankreich nicht. Aber das heißt nicht, dass die Unzufriedenen Marine Le Pen zulaufen. Ist das die Rückkehr der „Altparteien“?
Bei den Regionalwahlen in Frankreich haben die Rechtspopulisten um Marine Le Pen insgesamt deutlich schwächer abgeschnitten als erwartet.
Armin Laschet und Markus Söder stellen das Wahlprogramm der Union vor. Deutschland bereitet sich auf die Ausbreitung der Delta-Variante vor. Und in Frankfurt wird der Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels verkündet. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Regionalwahlen in Frankreich sind bei den Wahlberechtigten auf wenig Interesse gestoßen. Nur jede dritte Person gab ihre Stimme ab. Die Konservativen liegen landesweit vorne.
Meinungsforscher rechnen mit einem Rekordtief bei der Wahlbeteiligung. Marine Le Pen will die sogenannte republikanische Front gegen ihre extreme Rechte durchbrechen.
In einer kleinen Gemeinde versucht Emmanuel Macron, den Traum vom Aufstieg durch Bildung wachzuküssen. Doch selbst im beschaulichen Poix de Picardie sind die Rechtspopulisten auf dem Vormarsch. Dem Präsidenten droht Ungemach.
Forderungen nach einem Austritt aus dem Euro und der EU gehören nicht mehr zum Programm der polarisierenden Französin. Warum Le Pen vor den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr wieder Hochkonjunktur hat.
Der französische Generalstabschef geht auf eigenen Wunsch früher als geplant in den Ruhestand. Dahinter steht offenbar die Sorge, Marine Le Pen könnte die Präsidentenwahl gewinnen – und seinen Nachfolger ernennen.
Bei Anne Will ging es nach der Wahl in Sachsen-Anhalt noch einmal um die Thesen von Marco Wanderwitz. Die AfD-Propaganda von der schweigenden Mehrheit könnte immer noch verfangen – dank Sahra Wagenknecht.
Alle schauen auf Emmanuel Macron und Marine Le Pen. Die traditionellen Regierungsparteien Republikaner und Sozialisten drohen dazwischen zerrieben zu werden.
Der EU-Chefunterhändler Michel Barnier hat ein „Geheimes Tagebuch“ der Brexit-Verhandlungen veröffentlicht. Für die Briten ist es wenig schmeichelhaft. Ein Tipp aus Deutschland soll den Durchbruch ermöglicht haben.
Erstmals seit 1969 würdigt ein französischer Präsident den Korsen – mit seinen Licht- und mit seinen Schattenseiten. Marine Le Pen zeigt sich empört. Sie spricht von einem „ethischen Waterloo.“
Bei seinem Besuch in Paris spricht Bundespräsident Steinmeier über die Bedeutung Europas in der Krise – und befasst sich mit der Gefahr, dass Rechtsaußen Le Pen Nachfolgerin Macrons werden könnte.
In Frankreich herrscht Entsetzen nach dem tödlichen Messerangriff eines Islamisten auf eine Polizistin. Unter ihren Kollegen wächst der Unmut. Und die sozialen Konflikte schwelen weiter.
Der frühere Premierminister Edouard Philippe ist mittlerweile der beliebteste Politiker Frankreichs. Seine öffentlichen Auftritte befeuern Spekulationen, er könnte gegen Präsident Emmanuel Macron antreten.
Viele Menschen besinnen sich in Krisen auf die eigene Nation. Nichts könnte falscher sein: Alle Länder brauchen freie Märkte.
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen will Wähler über Parteigrenzen hinweg gewinnen – und deshalb vor der Präsidentenwahl als Vorsitzende des „Rassemblement National“ zurücktreten.
Eine neue Umfrage belegt, wie wenig Macrons Regierungsstil unter den Franzosen noch verfängt. Die Pandemie hat den Unmut verstärkt. Die Ideen der europakritischen Herausforderin Le Pen erhalten dagegen immer mehr Zuspruch.
Eine neue Umfrage zeigt nicht nur, dass die meisten Franzosen mit dem Corona-Krisenmanagement unzufrieden sind. Auch das Vertrauen in die Demokratie ist erodiert. Das ist alarmierend – nicht nur für Frankreich.
Trotz steigender Infektionszahlen bleiben Schulen und Kindergärten in Frankreich vorerst geöffnet. Präsident Emmanuel Macron fordert derweil mehr Transparenz von Astra-Zeneca – und äußert Kritik an der britischen Impfpolitik.
Darf an Walter Benjamin nur von Linken erinnert werden? In Frankreich sind darüber heftige Debatten entbrannt.
Emmanuel Macron und Sebastian Kurz wollen im Anti-Terror-Kampf stärker zusammenarbeiten. Ihr Schulterschluss markiert eine Wende – bislang war das Verhältnis der beiden jungen Staatsmänner von Irritationen geprägt.
Woher kommt der Hass gegen Europa, den säkularen Staat und die Meinungsfreiheit? Der Psychologe Ahmad Mansour schreibt in seinem Gastbeitrag: Die Sinnkrise vieler muslimischer Länder ist der Ursprung.
Samuel Paty galt als engagierter und umsichtiger Lehrer. Dennoch wurde er zum Opfer eines Islamisten. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft präsentiert Details des Tathergangs, die beunruhigen.
In Paris haben Vermummte mit Feuerwerkskörpern und Eisenstangen ein Polizeikommissariat angegriffen. Die Polizei fühlt sich im Stich gelassen. Nützt die Lage Rechtspopulisten wie Marine Le Pen?
Immer neue Einzelheiten über den Täter des Messerangriffs in Paris werden bekannt – und Marine Le Pen attackiert Frankreichs Einwanderungspolitik. Der Innenminister ist in Erklärungsnot.
Wir diskutieren über Ausgrenzung in Amerika – und übersehen dabei die alltägliche Selbstbezogenheit und Erniedrigung in Europa. Ein Gastbeitrag aus baltischer Perspektive.
Der Austausch seines Kabinetts und der Ausgang des EU-Gipfels haben die Stimmung in Frankreich zugunsten des Präsidenten gedreht. Marine Le Pen hat das Nachsehen. Vorerst.
Alle Präsidenten der Fünften Republik haben die Lust der Franzosen am Königsmord zu spüren bekommen. Gegen Emmanuel Macron erreicht der Hass aber immer neue Dimensionen.