Le Pen spricht von immensem Sieg
Die Rechtspopulisten liegen im Aufwind. Aber auch ein anderer Kandidat kann aufatmen. Warum die landesweiten Kommunalwahlen ein Stimmungstest sind.
Ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl hat Frankreich neue kommunale Vertretungen bestimmt. Der Rassemblement National verzeichnete Zugewinne in mehreren Städten, in Paris setzten sich die Sozialisten durch.
Marine Le Pen ist eine französische Juristin und Politikerin des Rassemblement National, einer als rechtspopulistisch einzustufenden Partei. Sie wurde am 5. August 1968 in Neuilly-sur-Seine geboren und studierte Rechtswissenschaften in Paris. Als Nachfolgerin ihres Vaters, dem Politiker Jean-Marie Le Pen, war sie lange Zeit Vorsitzende der Partei Front National (FN), heute Rassemblement National (RN). Bei den französischen Präsidentschaftswahlen trat sie 2012, 2017 und 2022 als Kandidatin an, in den Jahren 2017 und 2022 erreichte sie die Stichwahl gegen Emmanuel Macron
Die Rechtspopulisten liegen im Aufwind. Aber auch ein anderer Kandidat kann aufatmen. Warum die landesweiten Kommunalwahlen ein Stimmungstest sind.
Der Kanzler nimmt Macrons Angebot an, bei der Abschreckung enger zusammenzuarbeiten. Die Bedenkenträger in Berlin haben sich nicht durchgesetzt – gut so.
Frankreich will den nuklearen Schutz auf acht europäische Partner erweitern. Aus der Opposition kommt Unterstützung – unter Bedingungen.
Frankreich blickt gespannt auf Emmanuel Macrons Nuklearrede an diesem Montag. Das Le-Pen-Lager macht mit dem Slogan „Keine Bomben für Ursula“ schon vorab Stimmung.
Die einen stilisieren ihn zu einem französischen Charlie Kirk, die anderen stigmatisieren ihn als brutalen Schläger: Frankreich streitet weiter über den Tod eines rechtsextremen Aktivisten.
Nach dem Tod eines Rechtsextremen bei Straßenschlachten in Frankreich und einer Schweigeminute im Parlament entbrennt eine heftige Debatte.
Viele in der AfD fordern „Remigration“ – und wollen damit nur die Rückführung von Ausreisepflichtigen meinen. Was steckt wirklich hinter dem Begriff?
Präsident Macron will härter gegen Politiker vorgehen, die antisemitische oder rassistische Äußerungen verbreiten. Die Führung der Linkspartei vergleicht ihn mit Trump.
Das Berufungsverfahren gegen die Rechtspopulistin ist zu Ende gegangen. Das Urteil wird im Juli verkündet – und könnte sie an der Präsidentschaftskandidatur hindern.
Frankreich hat endlich einen Haushalt – und Premierminister Sébastien Lecornu plötzlich neue Pläne. Über einen Mann, der sich nicht abschreiben lassen will.
Marine Le Pen hofft auf eine mildere Strafe im Berufungsprozess. Die Staatsanwaltschaft plädiert auf schuldig – und kritisiert ihre Angriffe auf die Justiz.
Es ist der Prozess ihres Lebens. Le Pen kämpft in ihrem Berufungsprozess darum, bei den Präsidentenwahlen 2027 antreten zu dürfen. Doch es fällt ihr schwer, die Vorwürfe gegen sie zu entkräften.
Zum ersten Mal wird Marine Le Pen von den Berufungsrichtern in Paris befragt. Ihre Verteidigungsstrategie hat sie grundsätzlich geändert.
Von Marine Le Pens neuer Verteidigungsstrategie hängt ihre politische Zukunft ab. Wie sieht diese Strategie aus? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Vor einem Jahr ist Donald Trump in seine zweite Amtszeit gestartet. Der Konflikt um Grönland verstärkt die Sorge um Spitzbergen. Und: Kann Marine Le Pen vor Gericht ihre politische Zukunft retten?
In Paris entscheidet ein Gericht darüber, ob Marine Le Pen bei den Präsidentschaftswahlen antreten darf. Das zeigt, wie gut die rechtsstaatlichen Abläufe trotz politischer Blockaden funktionieren.
Die Außenminister von Dänemark und Grönland sind zu Besuch im Weißen Haus. Frankreichs Regierung muss sich zwei Misstrauensanträgen stellen. Und im Louvre in Paris zahlen Nicht-Europäer künftig mehr als Europäer. Der F.A.Z. Frühdenker.
Steht Marine Le Pen bei der Präsidentenwahl in Frankreich auf dem Stimmzettel? Das dürfte auch von ihrem Berufungsverfahren abhängen, das am Dienstag in Paris begonnen hat.
Der US-Präsident prüft harte Optionen gegen Iran und schließt eine Militäroperation nicht aus. Marine Le Pen kämpft vor Gericht gegen einen Wahlausschluss. Und Deutschland ist um einen Streamingdienst reicher. Der F.A.Z.-Newsletter.
Kurz vor dem Berufungsprozess gegen Marine Le Pen wächst die Sorge vor einer Einmischung Donald Trumps. Ein Bericht über mögliche US-Sanktionen gegen Richter sorgt für Unruhe.
Die Deutschen wissen nicht mehr, ob Amerika sie schützt, wenn Russland angreift. Also wird über heimische Atomwaffen diskutiert.
Nicolas Sarkozy hat diese Woche sein „Tagebuch eines Gefangenen“ veröffentlicht. Darin stellt er sich selbst in eine Reihe mit Dreyfus, dem Grafen von Monte Christo und Jesus.
Wie erging es Häftling Nummer 320535 in Haft? In einem in Rekordzeit publizierten Tagebuch gibt der französische Ex-Präsident interessante Einblicke.
Strategiewechsel im Kampf gegen Trump: Ausgerechnet Bill Clintons ehemaliger Stratege James Carville ruft die Demokraten zu „ökonomischem Populismus“ auf. Was meint er damit?
Welches Essen ist links, welches Essen ist rechts? Warum sich politische Fragen in Frankreich immer wieder auf dem Teller verdichten, erklärt Nadia Pantel in dieser Folge des Bücher-Podcasts.
Am Donnerstag wurde ein Konzert des israelischen Philharmonie-Orchesters in Paris gestört. Vier Personen wurden festgenommen. Während viele den Vorfall verurteilen, hat die Linkspartei daran nichts auszusetzen.
Dassault-Chef Eric Trappier verkörpert Frankreichs Stolz auf die eigenen Flugzeuge. Zusammen mit deutschen Unternehmen soll er einen neuen Kampfjet bauen. Das läuft gerade nicht so gut.
Mit einer Stimme Mehrheit hat die Nationalversammlung einen Antrag der Partei von Marine Le Pen gebilligt. Der Text fordert die Aufkündigung eines alten Abkommens mit Algerien.
Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy protestiert gegen seine Haftstrafe – mit einer Richterschelte und einem gewagten historischen Vergleich.
Gegen den französischen Premierminister wurden gleich zwei Misstrauensanträge eingereicht. Lecornu aber kann durchatmen.
Der französische Premierminister Lecornu will die umstrittene Rentenreform aussetzen. Die Sozialisten jubeln, die Parteiführung der Republikaner spricht von einer Galgenfrist.
Frankreichs neues Kabinett hält Überraschungen bereit. Ob die Regierung zwei Misstrauensabstimmungen übersteht, hängt von den Sozialisten ab.
Sébastien Lecornu steht zu Beginn seiner zweiten Amtszeit als Frankreichs Premierminister bereits unter Druck. Die Linke reicht einen Misstrauensantrag ein, die Sozialisten zaudern noch.
Emmanuel Macron hat die französischen Wähler vernachlässigt – und das schon seit langem. Aus dieser Legitimitätsfalle kann ihn der beste Premierminister nicht befreien.
In Paris wird spekuliert, ob eine Aussetzung der Rentenreform einen Weg aus der Krise weisen könnte – oder eine Regierung unter linker Führung. Auch der Name eines neuen Premiers kursiert schon.
Sébastian Lecornu hatte auf Risiko gesetzt – und in einer Nacht alles verloren. Die Schuld an seinem Scheitern wies er den Parteien zu.