Bardella biedert sich an
Der RN-Vorsitzende gibt den seriösen Außenpolitiker und umwirbt den deutschen Kanzler. In Wahrheit ist der Rechtspopulist in der Europapolitik weit von der CDU entfernt.
Der Chef des Rassemblement National distanzierte sich von der AfD. Alice Weidel tut das als Opportunismus ab. Doch dahinter steht eine Grundsatzdebatte in der Partei.
Der RN-Vorsitzende gibt den seriösen Außenpolitiker und umwirbt den deutschen Kanzler. In Wahrheit ist der Rechtspopulist in der Europapolitik weit von der CDU entfernt.
Er ist der Hoffnungsträger des rechtspopulistischen Rassemblement National und hat gute Chancen auf das Präsidentenamt. Wie würde ein Präsident Bardella Frankreich und die EU verändern?
Im Interview spricht der Vorsitzende des Rassemblement National über Deutschland, die Rhetorik der AfD, seine Pläne für eine Migrationswende – und warum er nicht zu jung für das Präsidentenamt ist.
Jordan Bardella versucht, aus seiner Liaison politisches Kapital zu schlagen. Kann eine Prinzessin helfen, Vorbehalte gegen das Rassemblement National abzubauen?
Frankreich ist nach den Kommunalwahlen politisch fragmentierter denn je. Das sollten die Kräfte der Mitte als Warnung verstehen.
Die Rechtspopulisten liegen im Aufwind. Aber auch ein anderer Kandidat kann aufatmen. Warum die landesweiten Kommunalwahlen ein Stimmungstest sind.
Frankreich will den nuklearen Schutz auf acht europäische Partner erweitern. Aus der Opposition kommt Unterstützung – unter Bedingungen.
Die französische Nationalversammlung hat für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren votiert. Stimmt auch der Senat zu, könnte es schon bald in Kraft treten.
Steht Marine Le Pen bei der Präsidentenwahl in Frankreich auf dem Stimmzettel? Das dürfte auch von ihrem Berufungsverfahren abhängen, das am Dienstag in Paris begonnen hat.
Mit seinem Widerstand gegen das EU-Freihandelsabkommen Mercosur wollte Emmanuel Macron Frankreichs aufgebrachte Landwirte besänftigen. Doch sein Kalkül ist bislang nicht aufgegangen.
Nicolas Sarkozy hat diese Woche sein „Tagebuch eines Gefangenen“ veröffentlicht. Darin stellt er sich selbst in eine Reihe mit Dreyfus, dem Grafen von Monte Christo und Jesus.
In Frankreich sind die Rechtspopulisten längst auch in der Wirtschaft auf dem Vormarsch. Noch gibt es keine völlige „Normalisierung“. Doch der Wind dreht sich.
Frankreichs neues Kabinett hält Überraschungen bereit. Ob die Regierung zwei Misstrauensabstimmungen übersteht, hängt von den Sozialisten ab.
Von rechts außen und von links gab es Versuche, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen abzuwählen. Beide sind gescheitert.
Israel und die Hamas einigen sich auf einen ersten Schritt in Richtung Frieden, der Bundeskanzler lädt die Autobranche ins Kanzleramt ein, und der Papst veröffentlicht sein erstes Lehrschreiben. Der F.A.Z. Frühdenker.
Den Populisten von links und rechts geht es um Aufmerksamkeit. Die proeuropäischen Kräfte rücken dagegen zusammen – was auch an einer Intervention von außen liegt.
Edouard Philippe hat Emmanuel Macron bei dessen Aufstieg begleitet. Er war sein erster Premierminister. Jetzt rät Philippe dem Präsidenten zum Rücktritt.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron enthüllt in seinem Land neue Trennlinien. Die Linke bejubelt seine Palästina-Initiative, während Marine Le Pen sich Netanjahu annähert.
Macron kündigt eine massive Aufrüstung an. Unklar ist, woher das Geld dafür kommen soll. Sein Premierminister probiert es mit einer gewagten Strategie.
Wegen des Verdachts der illegalen Wahlkampffinanzierung hat die Polizei die Parteizentrale des RN durchsucht. Der Vorsitzende ist empört.
Altpräsident Sarkozy hat den Hoffnungsträger der französischen Rechtspopulisten zum Gespräch eingeladen. Jetzt rätselt Frankreich, was dahinter steckt.
Lange hatte die RN-Fraktionsvorsitzende Marine Le Pen verhindert, dass ihr politischer Zögling Jordan Bardella sie aussticht. Nun aber könnte er zum Zuge kommen.
Zehntausend sollen zur Kundgebung gegen die Verurteilung von Le Pen in Paris gekommen sein. Die Politikerin spricht in ihrer Rede von einer Hexenjagd der Justiz – genauso wie Donald Trump.
Marine Le Pens Gefolgsleute wollen die Wut auf die Justiz schüren. Aber die Franzosen reagieren gelassen – bislang. Nun hat das zuständige Pariser Gericht erklärt, eine Entscheidung über die Berufungsanträge werde bis Sommer 2026 angestrebt.
Der rechtsextreme Rassemblement National in Frankreich hatte seit jeher nur Führungsfiguren aus dem Clan der Le Pens – bis jetzt.
Ein Gericht hat Le Pen wegen Veruntreuung zu insgesamt vier Jahren Haft verurteilt. Sie kann dagegen Berufung einlegen. Dass sie fünf Jahre lang von allen öffentlichen Ämtern ausgeschlossen ist, gilt aber ab sofort.
Ein Gericht entscheidet an diesem Montag über die politische Zukunft Marine Le Pens. Darf sie 2027 noch einmal als Präsidentschaftskandidatin antreten?
Weil eine Konferenz zu Antisemitismus in Israel zum Familientreffen rechtspopulistischer Europäer gerät, hagelt es Absagen. Auch der Staatspräsident geht auf Distanz.
Saint-Denis war die schmutzige kleine Schwester des strahlenden Paris. Hier versteckten sich die Terroristen des 13. November. Doch jetzt erfindet die Stadt sich neu – dank eines ehrgeizigen sozialistischen Bürgermeisters.
Bevor er mit Trump redet, tauscht sich Macron mit der Opposition im eigenen Land aus. Er will die Verteidigungsausgaben nach dem Vorbild Dänemarks erhöhen.
Frankreichs Regierung macht ein weiteres Zugeständnis an Le Pen – doch das reicht dieser nicht. Nun wollen die Rechtspopulisten einen Misstrauensantrag stellen. Die Minderheitsregierung steht nach drei Monaten vor dem Aus.
Frankreichs Rechtspopulisten setzen Premierminister Barnier unter Druck. Der gibt nach – und sieht sich weiteren Forderungen ausgesetzt.
Frankreichs Premierminister gibt bei Stromsteuer nach. Die Rechtspopulisten feiern einen Sieg – und wollen noch mehr Zugeständnisse.
Marine Le Pen steht wegen mutmaßlicher Veruntreuung vor Gericht. Bei einer Verurteilung wäre sie für fünf Jahre unwählbar. Ihr Parteivorsitzender Bardella läuft sich schon für eine mögliche Präsidentschaftskandidatur warm.
Der RN-Vorsitzende Jordan Bardella wollte seine demnächst erscheinende Autobiographie auf Bahnhöfen in ganz Frankreich bewerben. Doch die Eisenbahngesellschaft hat dem rechten Politiker diesen Wunsch versagt.
Die rechtspopulistische FPÖ gewinnt die Nationalratswahl in Österreich – und bekommt Glückwünsche von anderen Rechten in Europa. Marine Le Pen spricht vom „Triumph der Völker“.