Die rechte Hoffnung der „Generation Z“
Éric Zemmour muss sich vor Gericht verantworten – wieder einmal. Seine Tabubrüche machen ihn für Wähler attraktiv, die Frankreich in einem Kulturkrieg wähnen.
Éric Zemmour muss sich vor Gericht verantworten – wieder einmal. Seine Tabubrüche machen ihn für Wähler attraktiv, die Frankreich in einem Kulturkrieg wähnen.
Auf Merkels Erbe ist die bürgerliche Rechte in Frankreich nicht gut zu sprechen. Die Präsidentenanwärter fordern einen Einwanderungsstopp und mehr Atomkraft.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollte nach deutschem Vorbild die Erneuerbaren Energien stärken. Jetzt setzt er doch wieder auf Atomkraft – ein krasser Gegensatz zum deutschen Kurs.
Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen scheut bei ihrem Besuch in Budapest keine Mühen, um sich in Szene zu setzen. Denn um Viktor Orbáns Gunst buhlen auch zwei ihrer Rivalen.
Europas Nationalisten reisen gerne nach Budapest, Marine Le Pen musste es sogar tun. Ob das die französischen Wähler beeindrucken wird?
Nach der Ankündigung einer Einmalzahlung für alle Franzosen mit einem Nettogehalt von weniger als 2000 Euro wird Frankreichs Präsident Emmanuel Macron heftig kritisiert. Nicht nur aus der Politik – sondern auch von Bürgern.
Der französische Präsident sieht die Atomkraft als „große Chance“ und will eine Milliarde Euro in Mini-Reaktoranlagen investieren. Er wirbt für ein Gegenmodell zum deutschen Atomausstieg in Europa.
Die französischen Frauen bekämpfen das Patriarchat, für die Männer ist es Geschichte. Was passiert mit der Generation der verlorenen, jungen Männer?
Der Rechtsextreme Eric Zemmour möchte Kindern in Frankreich nur noch französische Vornamen erlauben. Mit solchen Provokationen mischt er den Präsidentenwahlkampf auf. Dabei ist er offiziell noch gar nicht Kandidat.
Der frühere Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier wirbt mit EU-kritischen Tönen um Sympathien im rechtsbürgerlichen Lager. Jetzt sollen die Mitglieder entscheiden, wen die Republikaner ins Rennen gegen Macron schicken.
Zwischen Paris und Washington knirscht es gewaltig: Frankreich ist wegen des U-Boots-Deals der Vereinigten Staaten mit Australien erbost. US-Außenminister Blinken versuchte die Wogen in Paris zu glätten – erfolglos.
Vom automatischen Einzug von Geldbußen bis hin zur Todesstrafe: Die französische Rechte überbietet sich mit Law-and-Order-Parolen. Amtsinhaber Emmanuel Macron hingegen will die Polizei stärker kontrollieren.
Marine Le Pen will die Autobahnen verstaatlichen und die Öffentlich-Rechtlichen privatisieren. Um sich voll auf den Präsidentschaftswahlkampf zu konzentrieren, gibt sie den Parteivorsitz ab.
Die Fußballer verlieren wie Marine Le Pen, und Nazis werden zu Schutzengeln: Im französischen Sommer bestimmten die Geister der Vergangenheit die Debatten des Landes.
Frankreich hat 260 Mitarbeiter der EU-Vertretung zum Flughafen in Kabul gebracht. Macron will damit auch die Schutzmachtrolle seines Landes unterstreichen. Und er will die EU vor „unkontrollierten Migrationsströmen“ schützen. Das ruft die Linken auf den Plan.
In Frankreich ist ein katholischer Priester getötet worden. Der mutmaßliche Täter soll vor einem Jahr die Kathedrale von Nantes angezündet haben. Die Rechtspopulistin Le Pen macht dem Innenminister schwere Vorwürfe.
Valérie Pécresse, die rechtsbürgerliche Regionalpräsidentin der Hauptstadtregion Île-de-France, will bei der französischen Präsidentenwahl im nächsten Jahr kandidieren. Sie fährt migrationspolitisch einen harten Kurs.
Vom 1. August an braucht jeder im Nachbarland im Fernreiseverkehr und in der Gastronomie einen Gesundheitspass. Pflegepersonal muss sich impfen lassen – sonst droht die Kündigung.
Frankreich hat zuletzt 21.000 Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Mit der Einführung eines Gesundheitspasses will die Regierung in Paris den Anreiz zum Impfen erhöhen. Kritiker warnen vor einem Überwachungsstaat.
Auch nicht pflegende Mitarbeiter in französischen Krankenhäusern müssen sich von September an gegen das Coronavirus impfen. Wer sich weigert, soll nicht weiter bezahlt werden.
Marine Le Pen versagt sich die radikalen Parolen ihres Vaters und redet von Feminismus. Kann sie so Präsidentin werden? Eine Reportage.
Der französische Präsidentschaftskandidat Xavier Bertrand über das Comeback der bürgerlichen Rechten im Land, seine politische Familie, die Energiewende und die Pipeline Nord Stream 2.
Im Europäischen Parlament könnten sich die beiden Fraktionen rechts von der EVP verbünden und die drittgrößte Kraft werden. Ihre Vertreter zeigen demonstrative Einigkeit. Doch die alten Konflikte bleiben.
Die Grünen debattieren, ob Annalena Baerbock Kanzlerkandidatin bleiben soll, Europas Rechte wollen sich zusammenschließen und immer mehr Migranten erreichen Litauen. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Das schwache Abschneiden bei den Regionalwahlen beunruhigt das Rassemblement National. Beim Parteitag setzt Marine Le Pen auf ihre Strategie der „ruhigen Kraft“. Aber die Zweifel an ihr wachsen.
Volle Unterstützung für Marine Le Pen: Die Vorsitzende des Rassemblement National ist mit 98 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden – trotz ihrer schweren Wahlniederlage vor einer Woche.
Vor fünf Jahren nahmen die Grünen ihren Präsidentschaftskandidaten zugunsten eines gemeinsamen Kandidaten der Linken aus dem Rennen, um Le Pen zu verhindern. Jetzt träumen sie vom Einzug in den Elysée.
Frankreichs Staatspräsident ist unbeliebt - und hat doch gute Chancen auf Wiederwahl. Warum eigentlich?
Bei den französischen Regionalwahlen wurde der Front National auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ist das ein dauerhafter Trend? Wir fragen nach bei Sylvie Goulard, der Vizepräsidentin der französischen Zentralbank.
Nur ein Drittel der Wahlberechtigten nahm an den Regionalwahlen teil. Was lässt sich aus deren Ergebnissen für die Präsidentenwahl 2022 ableiten?