Die „strahlende“ Verliererin
Macrons Anhänger sind nach der Stichwahl erleichtert. Doch sie wissen: Le Pen hat ihr bisher bestes Ergebnis erzielt. Frankreich ist stark gespalten.
Macrons Anhänger sind nach der Stichwahl erleichtert. Doch sie wissen: Le Pen hat ihr bisher bestes Ergebnis erzielt. Frankreich ist stark gespalten.
Emmanuel Macrons Vorsprung vor der Rechtsextremistin Marine Le Pen fällt deutlich kleiner aus als 2017. Doch zum ersten Mal in zwanzig Jahren haben die Franzosen einen Präsidenten im Amt bestätigt.
Der Abstand ist deutlich geringer als vor fünf Jahren, aber Emmanuel Macron hat abermals Marine Le Pen bezwungen. Bundeskanzler Scholz lobt die Wähler für ihr „starkes Bekenntnis zu Europa“.
Macron hat sich den Verbitterten nicht angebiedert, sondern seine Überzeugung vertreten: Europa ist die Lösung. Damit das stimmt, muss sich auch Berlin anstrengen.
Um 20 Uhr schließen die letzten Wahllokale in Frankreich. Bis dahin bleibt der Ausgang der Wahl ungewiss. Nur eines zeichnet sich schon ab: Die Wahlbeteiligung war bis 17 Uhr etwas niedriger als 2017.
Die Programme der beiden Präsidentschaftskandidaten bei der Stichwahl in Frankreich unterscheiden sich erheblich. Auf diese fünf Punkte kommt es an.
Die Franzosen sind nicht in Linke und Rechte gespalten, sondern in eine Elite und Abgehängte, sagt der Meinungsforscher Jérôme Sainte-Marie. Die alten Lager verschwinden – was kommt, seien „heftige Konfrontationen“.
Die 2019 erschienene britische Serie „Years and Years“ sah alles voraus, den Krieg in der Ukraine, Putins Terror und den Aufstieg einer Populistin. Von der Weigerung zu glauben, dass es schlimmer kommen kann.
Kurz vor der Stichwahl in Frankreich stellen sich viele junge Wähler die Frage, wem sie ihre Stimme geben wollen. Oder ob sie überhaupt wählen gehen. Fünf junge Franzosen erzählen.
Emmanuel Macrons Wirtschaftsbilanz kann sich sehen lassen. Trotzdem schafft es Marine Le Pen, sich als „Hüterin der Kaufkraft“ zu profilieren. Trägt sie das am Sonntag bis in den Élysée-Palast?
Frankreich riskiert die Wahl einer rechtspopulistischen Europa-Hasserin, aber in Deutschland bleibt es merkwürdig still. Haben wir die deutsch-französische Freundschaft zu selbstverständlich genommen?
Am Freitag haben Präsident Emmanuel Macron und seine rechtspopulistische Herausforderin Marine Le Pen ein letztes Mal den Kontakt zur Bevölkerung gesucht. Le Pen war im Norden Frankreichs unterwegs und Macron wurde in Figeac im Süden erwartet.
Vor der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftswahl steigt in Europa die Angst vor einem Wahlsieg der Rechtspopulistin Marine Le Pen. Sollte sich Le Pen gegen Amtsinhaber Emmanuel Macron durchsetzen, droht der EU eine Zerreißprobe. Putin könnte sich freuen.
Das TV-Duell zwischen Macron und Le Pen war überraschend sachlich. Die Sache, um die es geht, ist allerdings das Schicksal Frankreichs insgesamt.
Kiew fürchtet Pseudoreferenden in besetzten Ukraine-Gebieten. Die NRW-Opposition hinterfragt die Rolle von Ministerpräsident Wüst in der „Mallorca-Affäre“. Bei der Kunstbiennale Venedig geht es um Surrealismus, Krieg und ein Lebenswerk. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Spekulationen auf einen Wahlsieg von Emmanuel Macron bei der Stichwahl um die Präsidentschaft treiben auch den Pariser Leitindex nach oben.
Mehr als 15 Millionen Zuschauer haben das TV-Duell zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen verfolgt. Viele Franzosen dürfte der Schlagabtausch in ihrer Wahlentscheidung kaum beeinflussen.
In Frankreich wird in drei Tagen gewählt. Gewinnt das rechtsextreme Rassemblement National? Das wäre ein politisches Erdbeben und gerade für Deutschlands fatal. Was würde sich durch Le Pen ändern und wie groß sind ihre Chancen?
Aus dem Fernsehduell vor der Stichwahl geht Präsident Macron nach den ersten Umfragen gestärkt hervor. Aber Le Pen gibt nicht auf. Sie präsentiert sich am Donnerstag als Anwältin des kleinen Mannes.
Die Anleger reagieren erleichtert auf Macrons Sieg im TV-Duell gegen Le Pen. Doch weiten sich mit dem Anstieg der Renditen die Risikoaufschläge zu Deutschland aus.
In der Stichwahl in Frankreich geht es auch um die Zukunft Europas. Die Regierungschefs von Deutschland, Spanien und Portugal sprechen sich gegen Le Pen aus, ohne sie beim Namen zu nennen.
Im einzigen Fernsehduell vor der Stichwahl in Frankreich streiten Macron und Le Pen über die jeweiligen Fehler in der Russlandpolitik und ihre Vorstellung von Europa. Le Pen attackiert auch Deutschland wegen seiner „ideologischen Fehler“.
Es ist ein seltsamer Zufall, dass der französische Präsident und der gegenwärtig international erfolgreichste französische Autor die selbe Heimat haben: Amiens, ganz im Norden von Frankreich. Doch unterschiedlicher könnte sie für beide nicht sein.
Im Wahlkampf 2017 forderte die Rechtspopulistin den Euro-Austritt. Heute gibt sich Marine Le Pen gemäßigter. Dennoch könnte ihr Wahlsieg für turbulente Zeiten sorgen.
Wenn Frankreich am Sonntag wählt, steht viel auf dem Spiel: Was Marine Le Pen im Falle ihrer Wahl zur Präsidentin vorhat, soll das Land in eine institutionelle Krise stürzen.
Am Sonntag findet in Frankreich die zweite Runde der Präsidentschaftswahl statt. In einer Stichwahl treten Amtsinhaber Emmanuel Macron und Marine Le Pen gegeneinander an. Das Video erklärt, was die Bürger beim Urnengang beachten müssen.
Im Osten der Ukraine wird an breiter Front gekämpft. Außenministerin Baerbock fliegt in die Baltischen Staaten. Und in Frankreich kommt es zum TV-Duell zwischen Macron und Le Pen.
Die EU-Kommission verurteilt die russische Offensive in der Ostukraine. Ein Ölembargo werde vorbereitet. Die Zeit für das nächste Sanktionspaket sei aber noch nicht reif, sagt ein Sprecher.
Frankreich fiebert dem Fernsehduell zwischen Amtsinhaber Macron und seiner Herausforderin entgegen. In der jungen Generation wächst die Wut: Sie rebellieren gegen die Wahl zwischen Weiter So und Le Pen.
Die EU-Antikorruptionsbehörde Olaf wirft der Rechtspopulistin Le Pen vor, mit öffentlichen Gelder für Personal und Veranstaltungen zweckentfremdet zu haben.
Eine Woche vor den Wahlen in Frankreich werden Auszüge aus einem EU-Bericht bekannt, wonach Le Pen und ihre Partei EU-Gelder von über 600.000 Euro veruntreut haben sollen. Das EU-Parlament will die Beträge zurückfordern.
Vor der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen umgarnt Macron grüne Wähler. Er verspricht, dass Frankreich als „erste große Nation“ aus Öl, Gas und Kohle aussteigt.
Unter einer Präsidentin Marine Le Pen hieße die Devise: Frankreich zuerst. Das wäre fatal für Deutschland, zu dem sie „unüberwindbare Differenzen“ sieht. Und eine Katastrophe für Europa.
Macron oder Le Pen – Frankreich vor dem zweiten Wahlgang
Die Europäische Zentralbank verzögert immer noch den Kampf gegen die Geldentwertung. Das trifft besonders die Ärmeren.